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Atom-Moratorium ist "rechtsstaatswidrig"
von redaktion am 16.03.2011 10:38
SPD-Innenexperte Wiefelspütz: Atom-Moratorium ist "rechtsstaatswidrig"
Wiefelspütz
Köln/Berlin (rdp/ots) - Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, hält das von der schwarz-gelben Koalition verkündete Moratorium des Gesetzes über die Verlängerung der Atomlaufzeiten für rechtsstaatswidrig. "Die Verlängerung der Atomlaufzeiten ist per Gesetz verabschiedet worden", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe). "Wenn man das rückgängig machen will, dann muss man ein neues Gesetz machen. Anders geht das nicht. Die Kanzlerin oder der Umweltminister können nicht per Anordnung Gesetze außer Kraft setzen. Das ist rechtsstaatswidrig." Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Vizekanzler Guido Westerwelle (FDP) und Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hatten am Montag verkündet, das Gesetz für zunächst drei Monate außer Kraft setzen zu wollen. In der Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am Dienstag hatten Parlamentspräsident Norbert Lammert und der Vorsitzende des Rechtsausschusses, Siegfried Kauder (beide CDU), dagegen ebenfalls rechtliche Bedenken geäußert.
Strafanzeige gegen ThyssenKrupp wegen Luftverschmutzung
von redaktion am 16.03.2011 10:27
Strafanzeige gegen ThyssenKrupp wegen Luftverschmutzung
Düsseldorf/Berlin (rdp/ots) - Die Bezirksregierung Düsseldorf hat Strafanzeige gegen das Nirosta-Edelstahlwerk von ThyssenKrupp in Krefeld gestellt. Das berichtet die "Rheinische Post" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf ein ihr vorliegendes Schreiben der Behörde an die Staatsanwaltschaft. Danach soll das Unternehmen einen Ofen unerlaubt betrieben und dabei die Luft in unmittelbarer Nachbarschaft einer Krefelder Schule mit Chrom und Nickel verschmutzt haben. Chrom gilt als krebserregend, Nickel löst Allerien aus. Ein Unternehmenssprecher bestritt auf Anfrage der Zeitung eine Überschreitung der zulässigen Grenzwerte. Der Zusammenhang zwischen "dem behaupteten Genehmigungsverstoß und den behördlichen Messergebnissen über erhöhte Imissionskonzentrationen im Umfeld des Krefelder Werkes" sei "noch weiter aufklärungsbedürftig".
Out of control - polis-Presseschau
von redaktion am 16.03.2011 08:50
Presseschau vom 16.03.2011

Gesprengte Gebäude, gefährliche Strahlenwerte: Die Reaktorgebäude Nummer 3
(weißer Dampf) und Nummer 4 (schwarzer Rauch) vom AKW Fukushma am Mittwoch.
Out of control
Die Lage im japanischen Kernkraftwerk Fukushima ist außer Kontrolle. Nach weiteren Bränden in den Reaktorblöcken und einem erheblichen Anstieg gemessener Strahlung spricht EU-Energiekommissar Oettinger von einer „Apokalypse“. Einzig: Der Wind weht heute günstig in Richtung Meer.

fr-online.de
Wind der Angst
… Am Dienstag kommt vorerst Entwarnung. Der Wind habe Richtung Meer gedreht, meldet die UN-Wetterorganisation. Der Wind ist es, der den Menschen in der 35-Millionen-Metropole die wohl größten Sorgen bereitet. Er könnte die Gefahr, die von dem havarierten Atomkraftwerk 250 Kilometer von Tokio entfernt ausgeht, bis zu ihnen tragen. …

faz.net
Lage in Fukushima außer Kontrolle
… Die Lage im havarierten Atomkraftwerk Fukushima ist anscheinend vollkommen außer Kontrolle. Nach weiteren Feuern an zwei Reaktoren und einem starken Anstieg der Strahlung mussten sich die Arbeiter am Mittwoch zeitweise aus dem Kraftwerk zurückziehen. Ein Löscheinsatz war zunächst nahezu unmöglich, der Brand schwelte für Stunden weiter. Die japanische Regierung forderte nun auch im Ausland Hilfe an. Derweil erschütterten weitere Nachbeben das Land. …

spiegel.de
Arbeiter nehmen Rettungsaktion im Reaktor wieder auf
Mehr als eine Stunde durften die 50 verbliebenen Arbeiter den havarierten Reaktor 3 in Fukushima nicht betreten - zuvor war stark erhöhte Strahlung gemessen worden. Jetzt setzen sie ihren verzweifelten Kampf gegen das atomare Desaster fort. Verfolgen Sie die Ereignisse im Liveticker. …

taz.de
Noch ein Druckbehälter beschädigt
… Die Lage am Akw Fukushima I verschlimmert sich weiter. Am Mittwoch teilte die Regierung in Tokio mit, dass möglicherweise ein Teil des Druckbehälters des Reaktors 3 beschädigt sei, aus dem anscheinend Dampf austrete. Wegen erhöhter Strahlung in dem Kraftwerk wurden die Techniker, die mit allen Mitteln eine Kernschmelze zu verhindern suchen, vorübergehend in Sicherheit gebracht. ...
Foto: ap/TEPCO (die Betreiberfirma von Fukushima)
Forschungsministerin Schavan: "Wir wollen den Ausstieg aus der Kernenergie"
von redaktion am 15.03.2011 11:18
Forschungsministerin Schavan: "Wir wollen den Ausstieg aus der Kernenergie"
Schavan
Düsseldorf/Berlin (rdp/ots) - Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) hat sich für einen kompletten Ausstieg aus der Kernenergie ausgesprochen. "Unser Ziel ist klar: Wir wollen den Ausstieg aus der Kernenergie zugunsten der erneuerbaren Energien", sagte Schavan der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Dienstagausgabe). Schavan setzt dabei auf Unterstützung durch die Wissenschaft: "Wir wollen alle wissenschaftliche Kompetenz einsetzen, um diesen Prozess zu beschleunigen. Die drei Monate Moratorium können genutzt werden, um aus dem Kreis der Wissenschaft dazu Vorschläge für die weitere Forschung und Entwicklung zu bekommen", sagte Schavan. Sie habe die Nationale Akademie Leopoldina beauftragt, einen Stab an Wissenschaftlern zusammenzustellen. "Ich werde mich mit den Wissenschaftlern noch in diesem Monat treffen, um ihre Expertise über die Bewertung der uns alle bewegenden Ereignisse in Japan und zu möglichen Konsequenzen für Deutschland einzuholen", erklärte die Ministerin.
SPD-Vize Schwesig wirbt für neuen Anlauf zum NPD-Verbot
von redaktion am 15.03.2011 10:59
SPD-Vize Schwesig wirbt für neuen Anlauf zum NPD-Verbot: "Die NPD im Parlament frisst Steuergelder, pöbelt rum und macht keine Sacharbeit"
Leipzig/Berlin (rdp/ots) - SPD-Vize Manuela Schwesig hat einen neuen Anlauf zum NPD-Parteienverbot gefordert und zugleich die Bürger in Sachsen-Anhalt vor der Unterstützung dieser Partei am kommenden Sonntag bei der Landtagswahl gewarnt. In einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung" (Dienstag-Ausgabe) sagte Manuela Schwesig: "Es sind alle aufgefordert, zur Wahl zu gehen und demokratisch zu wählen. Ich weiß aus der Erfahrung in Mecklenburg-Vorpommern: Die NPD im Parlament frisst Steuergelder, pöbelt rum und macht keine Sacharbeit. Die haben die Stimme nicht verdient." Davon abgesehen, so Schwesig, "brauchen wir das NPD-Verbot, weil man den Menschen nicht erklären kann, warum eine Partei, die die Demokratie abschaffen will, die auch menschenverachtend ist, überhaupt im Parlament sitzen darf."
SPD warnt Merkel vor erneuter Brüskierung des Bundestages
von redaktion am 15.03.2011 10:54
SPD warnt Merkel vor erneuter Brüskierung des Bundestages
Atom-Laufzeitverlängerung müsse durch Gesetz rückgängig gemacht werden
Leipzig/Berlin (rdp/ots) - Die SPD hat im Zusammenhang mit dem Atom-Moratorium der Bundesregierung vor einer neuerlichen Brüskierung des Bundestages gewarnt. Thomas Oppermann, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, sagte der "Leipziger Volkszeitung" (Dienstag-Ausgabe): "Das Moratorium ist ein durchsichtiges Wahlkampfmanöver und die wiederholte Missachtung des Deutschen Bundestages. Die von Schwarz-Gelb durchgedrückte Laufzeitverlängerung muss per Gesetz rückgängig gemacht werden", verlangte Oppermann. "Es ist nicht hinzunehmen, dass Merkel schon wieder beschließt, ein bestehendes Gesetz einfach nicht anzuwenden. Das stellt unsere Verfassungsordnung grundsätzlich in Frage."
Die SPD verlange die Rückkehr zum rot-grünen Atomausstieg und keine Übergangslösungen, "die allein im Hinblick auf bevorstehende Wahltermine" verkündet werde. "Als Sofortmaßnahme müssen die acht ältesten Atomkraftwerke schnell und endgültig stillgelegt werden", ergänzte Oppermann.
Stasibeauftragter SPD-Innenpolitiker Wiefelspütz kritisiert Antrittsrede von Roland Jahn
von redaktion am 15.03.2011 10:46
Stasibeauftragter SPD-Innenpolitiker Wiefelspütz kritisiert Antrittsrede von Roland Jahn
Wiefelspütz
Halle/Berlin (rdp/ots). Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, hat den neuen Leiter der Stasi-Unterlagen-Behörde, Roland Jahn, wegen seiner Antrittsrede kritisiert. "Mir ist da - bei allem Respekt vor seiner Biografie - zu viel Eifer dabei", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online). "Ich glaube nicht, dass er sich mit dieser Rede einen Gefallen getan hat. Es ist nicht die Hauptaufgabe von Herrn Jahn, die wenigen Mitarbeiter der Behörde, die früher mal bei der Stasi waren, loszuwerden. Mir fehlt die nötige Gelassenheit im Amt." Wiefelspütz bezog seine Kritik vor allem auf die Absichtserklärung Jahns, die zirka 50 ehemaligen Stasi-Mitarbeiter aus der Behörde zu entfernen. Der Vorsitzende des Beirates der Stasi-Unterlagen-Behörde, Richard Schröder, äußerte sich ebenfalls kritisch. "Ich unterschreibe das Ziel", erklärte er der "Mitteldeutschen Zeitung". "Aber das kann man nur durch Umsetzung erreichen." Schon zu Zeiten des ersten Behörden-Leiters Joachim Gauck seien Prozesse geführt worden, betonte Schröder. "Und die Behörde hat verloren. So wird es auch jetzt kommen. Das ist nicht gut. Ich hätte mir für Roland Jahn zu Anfang keine Niederlage gewünscht, sondern einen schönen Erfolg." Dieser stehe jetzt in Frage. Der Liedermacher Wolf Biermann nahm Jahn hingegen in Schutz. Er sagte dem Blatt aus Halle: "Ich fand seine Rede genau richtig." Gesetze, die dessen Ziel entgegenstünden, könne man ändern. Sie müssten notfalls neuen Gegebenheiten angepasst werden.
Lafontaine fordert Mappus wegen Atompolitik zum Rückzug auf
von redaktion am 15.03.2011 10:37
Lafontaine fordert Mappus wegen Atompolitik zum Rückzug auf - Rot-Rot-Grün realistisch

Lafontaine
Saarbrücken/Berlin (rdp/ots) - Der ehemalige Vorsitzende der Linken, Oskar Lafontaine, hat im Zusammenhang mit der aktuellen Atomdiskussion den politischen Rückzug von Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) gefordert. "Wenn Mappus ein Kerl wäre, würde er nach der Atom-Katastrophe in Japan nicht mehr antreten", sagte Lafontaine der Saarbrücker Zeitung (Dienstag-Ausgabe).
Als jetziger CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahlen in Baden-Württemberg habe Mappus zu den Politikern gehört, die eine Verlängerung der Atomlaufzeiten am lautesten gefordert hätten, kritisierte Lafontaine. "Er ist jetzt wie auch andere dafür, die Atomkraft aus dem Wahlkampf heraus zu halten, weil er ein schlechtes Gewissen hat".
Nach Lafontaines Auffassung hat die Linke bei der baden-württembergischen Landtagswahl am 27. März eine Schlüsselbedeutung. Ein Regierungswechsel sei nur mit dem Einzug seiner Partei in den Landtag sicher. Die bereits angedeutete Offerte der SPD für eine rot-rot-grüne Koalition sei deshalb glaubwürdig, "weil die Sozialdemokraten - siehe Hessen und Nordrhein-Westfalen - keine guten Erfahrungen gemacht haben, vor Wahlen eine Zusammenarbeit mit der Linken auszuschließen", meinte Lafontaine. " Gerade für eine neue Energiepolitik wird die Linke in Baden-Württemberg gebraucht, weil sie nicht mit der Atomlobby im Bett liegt."
Gewalt gebiert nur Gewalt
von redaktion am 15.03.2011 10:24
Gewalt gebiert nur Gewalt

Gehrke
Berlin (rdp). „Der Mord an einer jüdischen Siedlerfamilie ist furchtbar. Ich verurteile diese Tat wie ich alle Gewalt zur Lösung politischer Probleme ablehne. Gewalt gebiert immer wieder Gewalt, das ist die einfache Wahrheit der Konflikte in Palästina. Auch die Toleranz der Hamas für Anschläge gegen Siedler trägt nicht zur Entspannung der Situation bei, sondern verschärft die Konflikte. Wer solche Mordtaten verhindern will, muss Gewalt verhindern“ so Wolfgang Gehrcke anlässlich der Morde an einer jüdischen Siedlerfamilie im Westjordanland. Der außenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter:
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu nutzte die abscheuliche Mordtat sofort, um dem Bau von vier weiteren Siedlungen zuzustimmen. Statt die Situation zu entspannen und Gewalt zurückzunehmen, wird erneut eskaliert und neue Gewalt provoziert. Die große Mehrheit auch in Deutschland und einstimmig der Bundestag lehnt die israelische Siedlungspolitik ab. Einstimmig ist die Verurteilung von Gewalt, aber ebenso klar und einstimmig und konsequent muss Netanjahu gesagt werden, dass die Politik Israels, der Siedlungsbau, allen völkerrechtlichen Bestimmungen widerspricht, also rechtswidrig und provokant ist. Netanjahu provoziert Gewalt. Die angemessene Antwort auf die Provokationen wäre aus meiner Sicht, nicht mit Gewalt zu antworten. Das wird leichter, wenn die deutsche und europäische Politik endlich auch Klarheit gegenüber Israel schafft: zwei Staaten mit den Grenzen von 1967, Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines palästinensischen Staates, Freilassung palästinensischer politischer Häftlinge, sofortige Einstellung und Rücknahme des Siedlungsbaus. Eine solche deutsche und europäische Politik hilft, weitere Opfer im Nahen Osten zu vermeiden. Statt die Besatzungspolitik fortzusetzen, muss eine Neubestimmung der Nahostpolitik stattfinden. Dazu ist die Netanjahu-Regierung offensichtlich nicht in der Lage. Neubestimmung der Nahostpolitik ist die aktuelle Herausforderung für die Vereinten Nationen, für die EU und für die deutsche Außenpolitik.“
Mehr Infos zum Gehrke-Statement:
http://www.sueddeutsche.de/politik/westjordanland-abbas-verurteilt-mord-an-siedlern-1.1071949
Schwarz-gelb knickt weg - polis-Presseschau
von redaktion am 15.03.2011 08:56
Presseschau vom 15.03.2011

Studenten in Friedensburg protestieren gegen Atomkraft.
Schwarz-gelb knickt weg
Angesichts der japanischen Tragödien ändert die Regierungskoalition ihre Atomenergiehaltung. Mittels eines dreimonatigen Moratoriums sollen alle relevanten Sicherheitsvorkehrungen in deutschen AKWs überprüft werden und die Verlängerung der Laufzeiten wird ausgesetzt. Die Opposition bleibt skeptisch.

Fr-online.de
Moratorium in den Zeiten des Wahlkampfs
… Die Welt ist nach der Katastrophe in Japan nicht mehr, wie sie war. Diesen Satz sagen viele schwarz-gelbe Spitzenpolitiker an diesem denkwürdigen Montag in Berlin. Und tatsächlich zieht die Bundesregierung daraus eine erstaunliche Konsequenz: Sie rückt von ihrer Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke ab. Für drei Monate wird das erst im Herbst beschlossene Gesetz „ausgesetzt“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. …

faz.net
Alte Atomkraftwerke werden abgeschaltet
… Es solle ein „Moratorium“ von einer Dauer von drei Monaten gelten. Damit gab Frau Merkel auch die Abschaltung jener deutscher Kernkraftwerke bekannt, deren Laufzeiten nach dem „Energie-Konsens“ der rot-grünen Bundesregierung abgelaufen wären und die nur wegen der Laufzeitverlängerung am Netz geblieben sind. „Das wäre die Konsequenz, sonst wäre es ja kein Moratorium“, sagte Frau Merkel. …

spiegel.de
Deutsche Atomlobby sieht schwarz-gelb
… Die Statements deutscher Energiemanager klingen derzeit schwer nach Durchhalteparolen: "Unsere Anlagen werden nach höchsten Sicherheitsstandards betrieben", beteuerte ein Sprecher von Eon. "Wichtig ist, dass es keinen deutschen Alleingang gibt", sagte RWE-Chef Jürgen Großmann der "Bild"-Zeitung - mit Blick auf einen Atomausstieg. Das Atomforum versucht, das Vertrauen der Bürger zu gewinnen, indem es den Betrieb der deutschen Kernkraftwerke als "gefahrlos" bezeichnet. …

taz.de
Reste einer Atomregierung
… Und tatsächlich muss das AKW Neckarwestheim 1 angesichts des Moratoriums vom Netz genommen werden. Das machte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) am Montag nach der Regierungserklärung von Merkel deutlich. Neckarwestheim 1 läuft schon seit Januar nur noch wegen des schwarz-gelben Laufzeitplus.
Und auch der bayerische Umweltminister Markus Söder (CSU) soll in einer Telefonschalte des CSU-Präsidiums am Montagabend erklärt haben, das er das umstrittene Kernkraftwerk Isar I abschalten wolle. Dafür soll er laut der Nachrichtenagentur dpa von seinen CSU-Kollegen in der Konferenz Beifall erhalten haben. ...
Foto: fr-online.de/reuters


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