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Vom Basta zum Bürger - polis-Presseschau

von redaktion am 18.10.2010 07:46




Presseschau vom 18.10.2010



S-21-Schlichter Geißler (M.): Keine gravierenden Entscheidungen ohne Bürger-Votum

Vom Basta zum Bürger

Der S21-Schlichter, Heiner Geißler, konstatiert das Ende der Zeit der „Basta-Entscheidungen“. Großprojekte alá Stuttgart 21 können künftig ohne intensive Bürgerbeteiligung nicht mehr geplant und umgesetzt werden. Wissen unsere Politiker das auch schon?





fr-online.de

"Zeit der Basta-Entscheidungen ist vorbei"

… Geißler sagte: „Die Schlichtung ist ein deutliches Signal dafür, dass in Deutschland die Zeit der Basta-Entscheidungen vorbei ist.“ Wenn „Stuttgart 21“ gekippt würde, kämen auf die Bahn Kosten in Höhe von über drei Milliarden Euro zu. Nach Informationen der Zeitung „Bild am Sonntag“ hat die Bahn bereits 1,43 Milliarden Euro in das Projekt gesteckt. Bei einem Ausstieg müsste die Bahn zusätzlich 1,8 Milliarden Euro in die Erneuerung des Gleisvorfeldes des bisherigen Bahnhofes stecken. kt. …




spiegel.de

Schlichter Geißler wettert gegen Basta-Politik

… Wie viel Basisdemokratie verträgt eine Volkswirtschaft? Diese Frage wird erbittert am Milliardenprojekt Stuttgart 21 ausgefochten. Schlichter Geißler wettert gegen "Basta-Entscheidungen" der Politik, Vizekanzler Westerwelle warnt dagegen vor einer "Nichts-geht-mehr-Republik". …




taz.de

Schluss mit Basta

… FDP-Chef Guido Westerwelle warnte vor dem Hintergrund des starken öffentlichen Widerstands gegen den Umbau des Kopfbahnhofs in eine unterirdische Durchgangsstation vor einer "Nichts-geht-mehr-Republik". Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin kündigte derweil an, seine Partei werde sich für ein Stopp von "Stuttgart 21" einsetzen, falls die Schlichtung scheitert und die Grünen bei der Landtagswahl 2011 Regierungsverantwortung erhalten. …




sueddeutsche.de

Die Apfelbaum-Demokratie
Von Heribert Prantl

... Stuttgart 21 ist ein verkehrspolitisches Großprojekt. Die Schlichtung zu Stuttgart 21 ist ein demokratiepolitisches Großprojekt. Womöglich ist das zweite Projekt noch wichtiger als das erste, weil es der Versuch ist, Defizite der repräsentativen Demokratie zu heilen, wie sie in den anhaltend zornigen Massenprotesten gegen den Bahnhofs- und Schnelltrassenbau zum Ausdruck kommen. ...

Foto: Spiegel.de/dapd

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.10.2010 07:58.

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Medienwächter beobachten weitere Sendung auf RTLII

von redaktion am 17.10.2010 15:48




Medienwächter beobachten weitere Sendung auf RTLII

München/Berlin (rdp/ots) - Nach der heftigen Kontroverse um das Pädophilen-Format "Tatort Internet" auf RTL II, gerät der Sender auch wegen des täglichen Reality-Formats "X-Diaries Love, Sun & Fun" unter Druck. Wie die zuständige Medienanstalt LPR Hessen dem Branchendienst Kontakter auf Anfrage bestätigt, wird neben "Tatort Internet" auch "X-Diaries" von der Behörde geprüft. Eine Sprecherin sagte dem Kontakter: "Wir haben den Sender in einem Schreiben sehr deutlich darauf hingewiesen, dass wir 'X-Diaries' im Hinblick auf den Jugendschutz prüfen". Noch konkreter wird Christiana Heinen von der FSF (Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen). Man habe zehn der bereits ausgestrahlten Folgen von "X-Diaries" geprüft. Davon dürften einige als Wiederholung nicht mehr am Tag gezeigt werden. Außerdem ist der Sender verpflichtet, die Folgen, die ab November ausgestrahlt werden, im Vorfeld zur Prüfung vorzulegen, wie die hauptamtliche Prüferin dem Kontakter erklärte. RTL II habe zugesichert, Folgen im Hinblick auf problematische Szenen, in denen Sex und Alkoholexzesse gezeigt werden, zu überarbeiten. Die Doku-Novela läuft täglich um 19 Uhr im Vorabendprogramm. Häufig geht es um Partnertausch und zuviel Alkohol. Der Sender räumt gegenüber dem Branchendienst ein, mit LPR und FSF wegen X-Diaries im Dialog zu sein, will sich sonst aber nicht weiter äußern.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.10.2010 15:48.

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Merkel springt auf den Leitkulturzug

von redaktion am 17.10.2010 12:57




Merkel springt auf den Leitkulturzug


Özdemir

Berlin (rdp). Zu den aktuellen Äußerungen von Angela Merkel in der Debatte um
Einwanderung und Integration erklärt Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von
BÜNDIS 90/DIE GRÜNEN:

Die Bundeskanzlerin springt auf Seehofers Leitkulturzug auf, um ihrer
traurigen Politikbilanz zu entfliehen. In fünf Jahren Kanzlerschaft
Merkel ist Deutschland zum Auswanderungsland geworden. Die kreativen und
innovativen Köpfe aus aller Welt machen einen Bogen um unser Land.
Niemand hat die Union in dieser Zeit daran gehindert, eine vernünftige
Einwanderungs-, Integrations- und Bildungspolitik auf die Beine zu
stellen. Doch die Bundesregierung ist nicht einmal in der Lage, die
Nachfrage nach Sprachkurse zu bedienen, wenn 20.000 interessierte
Migranten keinen Platz erhalten. Vor diesem Hintergrund willkürliche
Zahlen von Integrationsverweigerung in den Raum zu stellen, ist nur schäbig.

Die momentane Debatte geht völlig an der Realität dabei und malt nur
noch schwarz und weiß. Dabei ist völlig unstrittig, dass es neben
zahlreichen erfolgreichen Integrationsbiographien auch ein sozial und
kulturell isoliertes Migrantenmilieu gibt, das wir vor allem über unsere
Bildungseinrichtungen aufbrechen müssen. Gerade deshalb brauchen wir in
problematischen Stadtteilen die besten Kindertagesstätten und Schulen,
die besten Erzieher und Lehrer und eine enge Zusammenarbeit mit
Jugendbehörden.

Das Schmierenstück, dass Merkel und Seehofer derzeit aufführen, kann
nicht über das Chaos in den Reihen der Union hinwegtäuschen: Die einen
sehen gar keinen Bedarf an Fachkräften aus dem Ausland, die anderen sehr
wohl. Die einen wollen eine gesteuerte Einwanderung nach einem
Punktesystem, die anderen nicht. Die einen wollen keine Einwanderung aus
bestimmten kulturellen Regionen, die anderen lehnen dieses Kriterium
eindeutig ab.

Es ist offenkundig, dass angesichts des Fachkräftemangels mehrere
Maßnahmen ineinander greifen müssen. Dazu gehören Bildung,
Weiterbildung, die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen und
Älteren, die Anerkennung ausländischer Abschlüsse und selbstverständlich
auch die transparente Einwanderung von Fachkräften. Anstatt diese
Maßnahmen immer wieder gegeneinander auszuspielen, wäre die
Bundesregierung gut beraten, sich pragmatisch der Herausforderung des
demographischen Wandels zu stellen. Dazu gehört auch, die
Mindesteinkommensgrenze für hochqualifizierte Einwanderer auf
realistische 40.000 Euro senken und ein Punktesystem einzuführen, um auf
Grundlage eines Kontingents Erfahrungen mit diesem Instrument zu sammeln.

Die Kanzlerin sollte endlich vernünftige Politik machen, statt sich an
Begriffen abzuarbeiten."

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Pfusch-Perso sofort stoppen

von redaktion am 16.10.2010 14:02




Pfusch-Perso sofort stoppen


Korte

Berlin (rdp). „Die Einführung dieses unausgereiften Pfusch-Persos ist hochgradig sicherheitsgefährdend und verantwortungslos”, so Jan Korte, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Vorstellung von vier neuen Studien zum neuen elektronischen Personalausweises durch das Bundesinnenministerium. „Obwohl der Chaos Computer Club den Sicherheits-Chip geknackt hat und Wissenschaftler dringend aus Sicherheitsgründen von der Verwendung des einfachen Kartenlesegeräts abraten, will die Bundesregierung in zwei Wochen den neuen Personalausweis einführen. Das Bundesinnenministerium ist scheinbar völlig beratungsresistent und kommt nicht von seinem Biometrie-Trip runter.“ Korte weiter:

Völlig dogmatisch hält der Innenminister an seinem Lieblingsspielzeug fest. Niemand scheint ihn bei seinem Treiben aufhalten zu können. Koste es was es wolle, werden die aberwitzigsten biometrietechnischen Spielereien aus dem Bundesamt für Sicherheit im Informationswesen gegen jeden Rat und jede Expertise durchgeboxt. Ganz gleich, ob die Forscher zum Ergebnis kommen, dass der neue Personalausweis unausgereift ist und massive Sicherheitslücken hat oder fast alle Nutzungsszenarien ‚nur den Diensteanbietern und meist nicht dem Endnutzer’ helfen.

So lässt die Bundesregierung den verantwortungsbewussten Bürgerinnen und Bürgern nur eine Wahl: Jede und jeder, der für die nächsten zehn Jahre verhindern will, den Pfusch-Perso mit sich herumtragen zu müssen, hat nur noch bis zum 31. Oktober Zeit, seinen alten Ausweis zu verlieren und einen der bisherigen zu beantragen.“

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.10.2010 14:03.

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Re: Wowereit: Der Ton macht die Musik

von redaktion am 16.10.2010 13:56

Michael Preiner über facebook

Weil mich die Diskussion so nervt und wütend macht, habe ich einen Kommentar veröffentlicht:
http://politikbeobachter.eu/auf-wiedersehen-deutschland/

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Wer von Armutsbeseitigung spricht, darf von verdeckter Armut nicht schweigen

von redaktion am 16.10.2010 12:22




Wer von Armutsbeseitigung spricht, darf von verdeckter Armut nicht schweigen


Kipping

1992 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 17. Oktober zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut. Jüngst wurde mit der Studie zur Kindergrundsicherung von Irene Becker bekannt, dass rund 6 Millionen nicht von den Grundsicherungssystemen in Deutschland erreicht werden, obwohl sie einen Rechtsanspruch auf diese Leistungen haben. Anlässlich des diesjährigen Tages für die Beseitigung der Armut erklärte Katja Kipping, stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE:

Wer die Armut beseitigen will, muss auch dafür sorgen, dass soziale Sicherungssysteme tatsächlich Armut verhindern. Die Grundsicherungen in Deutschland sind weder von der Höhe armutsbekämpfend noch von deren Ausgestaltung. Fast 6 Millionen Menschen mehr haben Anspruch auf Grundsicherungsleistungen. Das repressive, stigmatisierende und diskriminierende Grundsicherungssystem verhindert aber, dass die Menschen diese ihnen zustehenden Leistungen erreicht. Wir brauchen dringend eine Debatte darüber, wie Transfersysteme ausgestaltet sein müssen, damit sie Schluss machen mit der verdeckten Armut. Wer von Armutsbeseitigung spricht, darf von verdeckter Armut nicht schweigen."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.10.2010 12:23.

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Wowereit: Der Ton macht die Musik

von redaktion am 16.10.2010 12:17




Wowereit: Der Ton macht die Musik


Wowereit

Zur aktuellen Integrationsdebatte erklärt der stellvertretende SPD-Parteivorsitzende, Berlins Regierender Bürgermeister, Klaus Wowereit:

Ich appelliere an alle, die in unserem Land Verantwortung tragen, in der Integrationsdebatte zu mehr Sachlichkeit zurückzukehren. Es steht doch außer Frage, dass in Deutschland lebende Migrantinnen und Migranten die deutsche Sprache lernen und sich an unser Grundgesetz halten müssen. Dafür bedarf es nicht der Notwendigkeit, verbal immer stärker aufzurüsten. Wir müssen uns der Sache widmen: Ausreichend Angebote für Integrationskurse schaffen, effektive Sprachförderung anbieten und konsequente
Veränderungen im Bildungssystem einleiten, wie wir es in Berlin längst gemacht haben.

Um sachliche Politik geht es den Akteuren aber leider nicht: Alle Beteiligten wissen ganz genau, was sie tun. Sie wissen, dass gerade in der Integrationsdebatte der Ton die Musik macht. Ich warne daher davor, das gesellschaftliche Klima in unserem Land weiter zu vergiften und Alltagsdiskriminierung zu fördern. Es ist ein Spiel mit dem Feuer.

Die Motivlage ist dabei leider klar und leicht zu durchschauen: Angesichts immer weiter sinkender Umfragewerte und eines drohenden Machtverlusts in Baden-Württemberg widmet sich die Union mal wieder ihrem polarisierenden Lieblingsthema. Ein beliebtes Mittel der Konservativen, um von eigenen Schwächen abzulenken. Wir kennen das nicht zuletzt von Roland Koch. Ich rate Frau Merkel, Herrn Seehofer und auch Herrn Mappus: Machen Sie einfach Ihre Arbeit gut und verantwortungsvoll. In Stuttgart und im Bund in
Berlin. Dann bedarf es keiner Polarisierung der Gesellschaft zur Wählermobilisierung.

Aber anstatt verantwortungsvolle Politik zu machen, spaltet Schwarz-Gelb die Gesellschaft immer weiter und spielt verschiedene Bevölkerungsgruppe perfide gegeneinander aus: Schwarz-Gelb spielt mit Ängsten, belastet einseitig alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, stellt gesetzlich Versicherte gegen privat Versicherte, Mieter gegen Vermieter, Geringverdiener gegen Arbeitslose, Nichtmuslime gegen Muslime, Deutsche gegen Migranten und verschärft gesellschaftliche Konflikte wie bei Stuttgart 21 oder durch
die Aufkündigung des Atomkompromisses.

Es ist beschämend, den führenden Köpfen der Union und damit auch elementaren Teilen der amtierenden Bundesregierung eine Selbstverständlichkeit zurufen zu müssen: Frau Merkel, Herr Seehofer: Sie tragen Verantwortung für das gesamte Deutschland. Sie sind gewählt, um unsere Gesellschaft zusammenzuhalten. Vergessen Sie das nicht!"

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.10.2010 12:18.

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Castor schottern: Legal oder legitim?

von redaktion am 16.10.2010 12:10




Neues Deutschland: Legal oder legitim?



Berlin (rdp/ots) - Wenn die Staatsanwaltschaft sagt, niemand könne erwarten, öffentlich ungestraft zu Straftaten aufrufen zu können, hat sie Recht. Laut Gesetz ist das Entfernen von Gleisschotter an der Castorstrecke illegal. Diejenigen, die dazu aufrufen, sprechen von einer legitimen Aktion, von zivilem Ungehorsam. Eine Lösung gibt es nicht. Treffen doch zwei unterschiedliche Ebenen der Demokratie aufeinander. Auf der einen Seite stehen die Strafverfolgungsbehörden, die schon bei Anfangsverdacht tätig werden müssen. Auf der anderen Seite stehen immer mehr Bürger, die mit der Atomkraft gegen eine Technologie protestieren, deren gesetzliche Regelungen zudem von der mächtigen Atomlobby diktiert wurden.

Die Bürger haben keine derartige Lobby und keinen direkten Zugang zur Macht. Ihre Lobby sind sie selbst, ihre Macht liegt auf der Straße. »Castor Schottern« dreht mit der geplanten Aktion an der Schraube: Wie viel ziviler Ungehorsam ist möglich? Auch bei Blockadeaktionen haben sich die juristische und politische Meinung geändert. Was früher Nötigung und damit eine Straftat war, ist jetzt eine Aktion des zivilen Ungehorsams, viele Verfahren werden eingestellt, weil das öffentliche Interesse zur Verfolgung nicht ausreicht. Insofern sind die aktuellen Ermittlungen tatsächlich keine juristische Frage, sondern eine genuin politische.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.10.2010 12:11.

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Neue Gruppe in der SPD fordert strikte Trennung von Staat und Kirche

von redaktion am 16.10.2010 12:03




Neue Gruppe in der SPD fordert strikte Trennung von Staat und Kirche

Essen/Berlin (rdp/ots) - Am Samstag kommen in Berlin SPD-Mitglieder zu einer Gründungsversammlung zusammen, um die "Laizisten in der SPD" offiziell zu gründen. Sie wollen sich in Zukunft für eine strikte Trennung von Staat und Religion einsetzen und einen Arbeitskreis gründen."Das berichtet die in Essen erscheinende Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung(Samstagsausgabe).
Die SPD hat in der letzten Zeit ihre kritische Distanz zur Kirche verloren", begründet Nils Opitz-Leifheit, einer der Initiatoren der Laizisten-Gruppe, die Entscheidung. "Kirche ist nicht par excellence ein politischer Gegner", stellt Opitz-Leifheit, parlamentarischer Berater der SPD für Agrar-, Umwelt- und Energiepolitik im baden-württembergischen Landtag, klar, "aber auch kein Kooperationspartner, der sich aufdrängt."
Besonders gestört hat den Initiator die fehlende Kritik der SPD im Missbrauchsskandal der Kirche. Auch den Gegenwind der Sozialdemokraten, als Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit sich für einen Ethik- statt für einen Religionsunterricht aussprach, fand Opitz-Leifheit "nicht in Ordnung". Denn genau das ist es, was die "Laizisten" wollen.
Auch die Theologenausbildung solle die Kirche tragen, nicht der Steuerzahler, so ein Vorschlag. Rund 400 SPD-Mitglieder interessieren sich laut Opitz-Leifheit, selbst konfessionslos, für die "Laizisten". Ob der Parteivorstand dem Antrag auf einen Arbeitskreis zustimmen wird, ließ er am Freitag auf NRZ-Anfrage offen. "Die Mehrheit ist konfessionslos, aber wir haben ebenso Juden, Moslems und Buddhisten", sagt Opitz-Leifheit.

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Re: Im Kulturkreiswahn - polis-Presseschau

von redaktion am 16.10.2010 10:41

Michael Preiner über facebook

Leider hat der Virus einige Implikationen auf mein Leben. Die Kanzlerin erklärt mir mal kurzerhand, dass ich in Deutschland nichts verloren habe, da ich das christliche Menschenbild nicht akzeptiere. Ich akzeptiere gar kein religiös geprägt...es Menschenbild, ich toleriere diese. Intellektuell fallen wir in die Voraufklärung zurück und die Regierungspolitiker scheren auch die Grundrechte wie Religions- und Meinungsfreiheit nicht mehr viel. Die Integrationsdebatte und die Debatte über Diskriminierung der Deutschen ist eine der verlogensten und unwissenschaftlichsten Diskussionen, die ich in meinem Leben gehört habe."

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