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Ich glotz TV - Unser neuer Wohlstand - Glück statt Geld?
von redaktion am 11.06.2010 11:21
Sonntag, 04. Juli 2010, 13.00 Uhr WISSENSCHAFTSFORUM PETERSBERG Unser neuer Wohlstand - Glück statt Geld?

Yogeshwar
Berlin (rdp).
Sonntag, 04. Juli 2010, 13.00 Uhr
WISSENSCHAFTSFORUM PETERSBERG
Unser neuer Wohlstand - Glück statt Geld?
Ranga Yogeshwar diskutiert mit
Prof. Bruno S. Frey (Volkswirt, Universität Zürich)
Prof. Ronnie Schöb (Volkswirt, FU Berlin)
Prof. Dieter Thomä (Philosoph, Universität St. Gallen)
Prof. Peter Zellmann (Leiter Institut für Freizeit- und Tourismusforschung, Wien)
Hat sich Wachstum als ökonomisches und politisches Allheilmittel für die westlichen Industriegesellschaften erledigt? Die Arbeitsmärkte schrumpfen, die Zeit der billigen Rohstoffe geht zu Ende, die Umwelt als eine Leidtragende des Wachstumsdenkens zahlt zunehmend ihren Tribut. Und die Staatsverschuldung engt selbst die Spielräume, Wachstum auf Pump zu schaffen, weiter ein.
Was bedeutet das für uns und unsere Gesellschaft? Verlieren wir unseren Wohlstand? Müssen wir ihn neu definieren? Hat sich das Bruttoinlandsprodukt als Maß für Wohlstand überlebt? Wird er doch bislang ausschließlich an materiellen Werten gemessen. Studien belegen: Reich und glücklich - das ist sowieso nicht dasselbe. Müssen wir uns verstärkt auf immaterielle Werte besinnen? Sollen wir nicht solche in die Bilanz aufnehmen wie Lebensqualität, Bildung, Zustand der Natur, Gesundheit oder psychisches Wohlergehen? Was macht Glück und Wohlergehen eigentlich aus, und lässt es sich überhaupt messen? Wie praktikabel ist das?
Regieren geht anders - polis-Presseschau
von redaktion am 11.06.2010 08:34
Presseschau vom 11.06.2010

"Jaja, erzähl du nur"
Regieren geht anders
Die schwarz-gelbe Regierung verfügt über hohe Kreativität. Vor allem, wenn es darum geht, sich selbst ein Bein nach dem anderen zu stellen. Neuestes Beispiel: Opel. Wann kommt der Bruch?

fr-online.de
Koalition-in-Not
Die Rettung des Autobauers Opel bot Anlass für neuen Streit zwischen Union und FDP. Am Ende kann sich die Kanzlerin Merkel nicht gegen die Freidemokraten durchsetzen - die Staatshilfe ablehnen. …

faz.de
Bundesländer wollen Opel alleine helfen
… FDP-Parteichef Guido Westerwelle stellte sich hinter Brüderle, dieser habe die richtige Entscheidung getroffen. Auch der Wirtschaftsflügel der Union lehnte Hilfen ab. „Ich bin strikt dagegen“, sagte der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Michael Fuchs der F.A.Z. Sollte Opel staatliche Garantien bekommen, könne das Unternehmen deutlich günstiger Kredite aufnehmen als seine Mitbewerber. „Das kann nicht sein.“ …

spiegel.de
Kanzlerins gelbe Geisterfahrt
Die Kanzlerin will Opel helfen - doch gegen das Votum von Wirtschaftsminister Brüderle kann Angela Merkel keine Staatsgelder bereitstellen. Der CDU-Chefin droht nun eine peinliche Schlappe, und die Liberalen feiern nach zahlreichen Demütigungen wieder einen politischen Erfolg. …

taz.de
Eine Ahnung von Koalitionsbruch
… Die Ministerpräsidenten der Opel-Länder waren bei der Kanzlerin noch gar nicht eingetroffen, da schimpfte schon der Generalsekretär der FDP. Von "winkeladvokatorischen Versuchen", die klaren Richtlinien für Staatshilfen zu umgehen, sprach Christian Lindner auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz in der Parteizentrale. Ein paar Stunden später verkündete Angela Merkel gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD), dass jetzt die betroffenen Landesregierungen den Weg für Hilfen ebnen wollen, darunter auch zwei mit FDP-Beteiligung. Wieder einmal setzt sich Merkel mit Hilfe von Sozialdemokraten über den Berliner Koalitionspartner hinweg. ...
Foto: taz.de/dpa
„Nagelprobe für die Bildungsrepublik Deutschland“
von redaktion am 10.06.2010 17:45
„Nagelprobe für die Bildungsrepublik Deutschland“

Dobischat
Berlin, 10. Juni 2010 (rdp). Als eine „Nagelprobe für die viel beschworene ‚Bildungsrepublik Deutschland‘“ bezeichnet Prof. Dr. Rolf Dobischat, der Präsident des Deutschen Studentenwerks, den dritten so genannten Bildungsgipfel von Bund und Ländern, der heute in Berlin stattfindet. „Es ist ein Finanzgipfel, Bund und Länder streiten um Geld“, sagt Dobischat, „das muss in der Krise vielleicht so sein.“
Dobischat weiter: „Aber wenn jetzt ein dritter Bildungsgipfel ohne verbindliche Vereinbarungen bliebe, wenn Bund und Länder ihrer gesamtstaatlichen Verantwortung für die Bildung nicht nachkommen und das gemeinsame Ziel aufgeben, bis 2015 10% des Brutto-Inlandprodukts für Bildung und Forschung auszugeben – dann wäre das ein Desaster. Ein Desaster für den Bund, für die Länder, aber erst recht für alle Kita-Kinder, Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten.“
„In der Krise bei der Bildung zu sparen heißt, die Krise zu verschärften“, warnt Dobischat. „Gerade jetzt muss in die Bildung investiert werden. Bessere Kitas, bessere Schulen und Hochschulen – das ist die beste Krisenbewältigungspolitik. Dieser Erkenntnis kann sich niemand verschließen, vor allem nicht die Länder, die für die Bildung in der Bildungsrepublik Deutschland verantwortlich sind“, so Dobischat.
„Drei Bildungsgipfel in drei Jahren: Da muss mehr herauskommen als Absichtserklärungen, Finanzierungs- und Gegenfinanzierungsstreitereien zwischen Bund und Ländern. Bund und Länder müssen sich zum 10%-Ziel verpflichtend bekennen. Oder in Zukunft den Begriff Bildungsrepublik nicht mehr verwenden.“
„Demokratische Schule geht anders, Frau Schavan“
von redaktion am 10.06.2010 17:22
„Demokratische Schule geht anders, Frau Schavan“

Frankfurt a.M./Berlin (rdp) – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) mit Blick auf deren Privatschuläußerungen scharf widersprochen. „Demokratische Schulen sind inklusive, öffentliche Schulen, in denen junge Menschen möglichst lange gemeinsam lernen“, sagte Marianne Demmer, für Schule verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, am Mittwoch in Frankfurt a.M. Schavan hatte am Vortag im Interview mit welt-online Privatschulen als Merkmal moderner Demokratien bezeichnet, weil sie Reaktion auf eine bunte und vielfältige Gesellschaft seien. „Für eine moderne, solidarische Gesellschaft ist es existenziell, dass die bestehende soziale Spaltung nicht durch das Schulsystem weiter vertieft wird.“ Notwendig sei vielmehr ein System, das Chancengleichheit und Leistungsfähigkeit miteinander verbindet und alle Kinder bestmöglich fördert, betonte die GEW-Schulexpertin.
Rücknahme des Emmely-Urteils Erfolg für Solidaritätsbewegung
von redaktion am 10.06.2010 16:59
Rücknahme des Emmely-Urteils Erfolg für Solidaritätsbewegung

Wagenknecht
"Dass das Bundesarbeitsgericht die Kündigung Emmely für ungültig erklärt hat, ist vor allem auf den starken öffentlichen Druck zurückzuführen“, kommentiert die Stellvertretende Parteivorsitzende der LINKEN, Sahra Wagenknecht, das Urteil des Bundesarbeitsgerichts im Fall Emmely. Sie erklärt:
Es bleibt zu hoffen, dass die heutige Gerichtsentscheidung ein entscheidender Schritt ist, um der wachsenden Willkür zulasten von Arbeitnehmern endlich endgültig einen Riegel vorzuschieben. Mit seinem heutigen Urteil hat das Gericht klargestellt, dass Angestellte auch in Krisenzeiten nicht vogelfrei sind und von ihren Arbeitgebern nach Belieben entlassen werden können. So schlimm es ist, dass solche Verfahren überhaupt geführt werden müssen, so zeigt doch das Verfahren um Emmely auch die große Bedeutung von öffentlichem Protest und Widerstand. Ohne diesen wäre der heutige Ausgang des Verfahrens jedenfalls kaum vorstellbar gewesen."
Wille der Iraner zur Demokratie ungebrochen
von redaktion am 10.06.2010 15:58
Wille der Iraner zur Demokratie ungebrochen

Roth
Berlin (rdp). Zum Jahrestag des Putsches durch Wahlfälschung und der Fortsetzung der
Präsidentschaft Mahmud Ahmadinedschads im Iran erklärt Claudia Roth,
Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
den Iran sind ein wichtiges Signal mit der richtigen Zielsetzung, die
iranischen Machthaber zu ernsthaften und glaubwürdigen Verhandlungen in
der Atomfrage zu bewegen. Bei diesen Sanktionen wird es darauf ankommen,
wie ein effektives und weitreichendes Waffenembargo umgesetzt werden
kann, das auch Kleinwaffen und Kommunikationstechnologien einschließt,
die vom Regime für mehr Überwachung und Zensur eingesetzt werden. Von
zentraler Bedeutung bleiben Fragen nach demokratischer Teilhabe und
Menschenrechten. Vor einem Jahr, am 12.06.2009, wurden Millionen Iraner
um ihre Stimmen gebracht. Das iranische Innenministerium erklärte den
Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad zum Wahlsieger. Das war nichts anderes
als Wahlputsch, der auf einer im großen Stil organisierten
Wahlmanipulation beruhte und den demokratischen Mehrheitswillen verhöhnte.
Weder das offizielle Wahlergebnis noch die Beteuerungen des
Staatsoberhauptes vermochten den unverfrorenen Betrug zu kaschieren. Nur
mit massiver gewaltsamer Unterstützung von Sicherheitskräften und dem
persönlichen Segen des Staatsoberhauptes Ayatollah Chamenei konnte der
angeblich gewählte Präsident im Amt bleiben. Die breite Teilnahme der
Bevölkerung an den wochenlangen Protesten entzog dem offiziellen
Wahlsieger auch in der Weltöffentlichkeit jegliche Legitimation.
Ahmadinedschad und der ihn tragende militärisch-industrielle Komplex
haben die Proteste nur mit nackter Gewalt von den Straßen verdrängen
können. Aber sie haben es nicht geschafft, den Willen der Iraner in
ihrem Anspruch auf demokratische Teilhabe, Bürgerrechte und allgemeine
Menschenrechte zu brechen.
Im heutigen Iran wird zwar illegitime Herrschaft ausgeübt, aber es wird
nicht regiert. Das politische System steckt in der tiefsten Krise seit
der Gründung der Islamischen Republik. Diese Krise wird sich nicht durch
neue außenpolitische Provokationen eines Hasardeurs im Präsidentenamt,
nicht durch die Ausweitung der Atomprogramme oder mit neuen
Prestigeprojekten überwinden lassen. Seit einem Jahr beobachten wir eine
dramatische Zunahme von Verboten, umfassender Zensur, willkürlichen
Festnahmen und Hinrichtungen zur Abschreckung der Bevölkerung. Betroffen
sind Anwälte, Studenten, Frauenrechtlerinnen, Menschenrechtsverteidiger,
Blogger, Journalisten, Aktivisten für Minderheitenrechte. Doch auch das
Klima der Angst, das damit geschaffen wird, kann die Sorgen der
Putschisten um Macht und Pfründe nicht verringern. Ahmadinedschads
Ankündigungen von immer größeren wirtschaftlichen, sozialen und
bildungspolitischen Erfolgen und Fortschritten sind nur Blendwerke für
sein Versagen und Scheitern.
Wir unterstützen die Mehrheit der Iraner bei ihren Forderungen nach
Versammlungs- und Pressefreiheit, Freilassung aller politischen
Gefangenen, Bestrafung von Folterern in den Gefängnissen und Schlägern
und Mördern auf den Straßen. Die Forderungen nach Neuwahlen haben unsere
volle Unterstützung. Deutschland, die EU und die internationale
Gemeinschaft stehen in der solidarischen Pflicht, dies bei jedem Anlass
und in Gesprächen mit der iranischen Seite deutlich zu machen.“
ISAF-Kommandeur: Deutsche Tornados auch gegen Taliban einsetzen
von redaktion am 10.06.2010 11:59
ISAF-Kommandeur: Deutsche Tornados auch gegen Taliban einsetzen

Düsseldorf/Berlin (rdp/ots) - Die in Nordafghanistan stationierten Tornado-Kampfflugzeuge der Bundeswehr sollten künftig auch gegen Taliban eingesetzt werden können. Das forderte der Kommandeur des ISAF-Regionalkommandos Nord, Brigadegeneral Frank Leidenberger, im Gespräch mit der Rheinischen Post (Donnerstag-Ausgabe). "Warum sollen deutsche Soldaten am Boden nicht von deutschen Flugzeugen aus der Luft unterstützt werden können? Warum brauchen wir unsere Alliierten dazu?", fragte der deutsche Kommandeur. Aus rein militärischer Sicht sollte das Einsatzmandat des Bundestages deshalb überprüft werden, regte Leidenberger an. Er verwies darauf, dass die Luftnahunterstützung bei Gefechten gegen die Taliban auf die ISAF bezogen schon jetzt mandatskonform wäre. Der General erinnerte daran, dass Deutschland die Fähigkeiten zur luftgestützten Aufklärung bereit gestellt habe, als das in der Vergangenheit in der Entwicklung des Einsatzes gefordert gewesen sei. "So wie sich inzwischen der Charakter dieses Einsatzes verändert hat, so sollten wir auch die hierfür notwendigen Fähigkeiten bereitstellen, um erfolgreich zu sein", unterstrich Leidenberger. Nach Informationen der Zeitung können die mit Aufklärungstechnik ausgestatteten Tornado-Jets vom Typ "Recce" auch mit schwerer Munition bestückt werden.
"Ausgabenexplosion": Brandbrief der Krankenkassen an Rösler
von redaktion am 10.06.2010 11:51
Rheinische Post: Brandbrief der Krankenkassen an Minister Rösler wegen "Ausgabenexplosion"
Düsseldorf/Berlin (rdp/ots) - In einem dramatischen Appell haben die Krankenkassen Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) davor gewarnt, dass es bei der hausärztlichen Versorgung "zu einer Ausgabenexplosion bisher nicht gekannten Ausmaßes" kommen kann. In dem Brandbrief, der unserer Zeitung vorliegt, heißt es: "Der Hausärzteverband nutzt seine Monopolstellung, um Vergütungsforderungen durchzusetzen, die sich in Regionen wie zum Beispiel Nordrhein-Westfalen auf eine Steigerung des hausärztlichen Honorars um 80 Prozent belaufen würden." Die Kassen fürchten, dass sie jährlich bis zu 1,5 Milliarden Euro zusätzlich zahlen müssen, wenn das Gesetz über die Hausarztverträge Bestand hat. Unterschrieben ist der Brief von AOK, Barmer/GEK, DAK und KKH Allianz. Die Kassen warnen in dem Schreiben auch, den Ausgabensteigerungen stünden keine Verbesserungen gegenüber, die diese "auch nur annähernd rechtfertigen würden".
SPD: Wulff soll vor Präsidentenwahl als Ministerpräsident zurücktreten
von redaktion am 10.06.2010 10:39
SPD: Wulff soll vor Präsidentenwahl als Ministerpräsident zurücktreten
Köln/Berlin (rdp/ots) - Die SPD hat den Kandidaten von Union und FDP für das Amt des Bundespräsidenten, den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU), aufgefordert, vor der Wahl-Entscheidung in der Bundesversammlung am 30. Juni zurückzutreten. "Christian Wulff sollte sich ein Beispiel nehmen an Richard von Weizsäcker", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag-Ausgabe). "Der ist mehrere Wochen vorher von seinem Amt des Berliner Regierenden Bürgermeisters zurück- und als freier Mann vor die Bundesversammlung getreten." Der SPD-Politiker fügte hinzu: "Wer Bundespräsident werden will, der muss die Parteipolitik hinter sich lassen. Wulff muss die Haltung eines sicherheitsbewussten Karrierepolitikers ablegen. Die Bundesversammlung verdient einen Kandidaten ohne Rückfahrticket." Wulff hatte gegenüber der "Zeit" erklärt, im Falle eine Niederlage werde er möglicherweise Ministerpräsident bleiben.
The Winner is? - polis-Presseschau
von redaktion am 10.06.2010 08:38
Presseschau vom 10.06.2010

Populist Wilders: "Wir wollen regieren!"
The Winner is?
Die Niederlande rücken nach rechts. Rechtsliberale und Sozialdemokraten liegen im Ergebnis der vorgezogenen Parlamentswahlen gleichauf. Den größten Sprung nach vorne macht der Rechtspopulist Wilders mit seiner PVV.

fr-online.de
Balkenende tritt zurück
… Überraschender Ausgang bei den vorgezogenen Parlamentswahlen in den Niederlanden: Nach den vorgezogenen Parlamentswahlen kündigt eine schwierige Regierungsbildung an. Am späten Abend stand vorläufigen Ergebnissen zufolge fest, dass die rechtsliberale Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD) und die sozialdemokratische Partij van de Arbeid (PvdA) in der neu zusammengesetzten "Tweede Kamer" gleich stark sein werden. Beide kommen auf je 31 Sitze. Die VVD gewann neun Sitze hinzu, während die PvdA zwei einbüßte. …

faz.net
Rechtsruck in den Niederlanden
Nach dem Absturz seiner Partei bei der Parlamentswahl ist der christdemokratische Ministerpräsident Balkenende zurückgetreten. Wahlsieger sind die Rechtsliberalen und die Sozialdemokraten. Wilders' rechtspopulistische Freiheitspartei wurde dritte Kraft. ...

spiegel.de
Wilders zieht die Niederlande nach rechts
… Der eigentliche Wahlsieger aber heißt Geert Wilders. Der Rechtspopulist wurde mit seiner Partei für die Freiheit (PVV) mit 24 Sitzen zur drittstärksten Kraft in den Niederlanden - noch vor den regierenden Christdemokraten.
Wilders hatte unter anderem einen Einwanderungsstopp für Muslime und die Kürzung der Sozialhilfe für neue Immigranten gefordert. Noch in der Nacht bekräftigte er seine Forderung nach Beteiligung an der nächsten Regierung.
Es wäre "nicht demokratisch", wenn die anderen Parteien bei der Regierungsbildung an der Tatsache vorbeigehen würden, dass seine PVV von rund 1,5 Millionen Niederländern gewählt worden sei. "Wir wollen regieren", betonte er. Wilders strebt nach eigenen Worten eine Koalition mit der rechtsliberalen VVD und den Christdemokraten an. …

welt.de
Balkenende tritt zurück – Wilders trumpft auf
… Die regierenden Christdemokraten stürzten ab. Ministerpräsident Jan Peter Balkenenede (54) übernahm dafür die Verantwortung und trat als Parteichef zurück. Die Wahl war die erste in einem Land der Euro- Zone nach dem Ausbruch der Schuldenkrise und galt daher auch als Stimmungstest in Europa. ...
Foto: spiegel.de/AP


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