Zurück im Alltag - polis-Presseschau

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polis
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Zurück im Alltag - polis-Presseschau

von polis am 21.01.2011 09:50




Presseschau vom 21.01.2011



Der Verteidigungsminister muss Fragen beantworten


Zurück im Alltag

Ein Tag, drei Berichte und schon sind die allseits bestaunten Höhenflüge des Bundesverteidigungsministers abrupt beendet. Eine tote Marinesoldatin, ein toter Afghanistansoldat und geöffnete Feldpost holen zu ­Guttenberg auf den Boden des Bundeswehralltags zurück. Die Opposition unterstellt ihm, das Parlament falsch informiert zu haben.





fr-online.de

Guttenberg ist gelandet

… Der Apparat Bundeswehr scheint nicht kontrollierbar – auch nicht von einem Minister wie Guttenberg, der sich die Rolle des Alleskönners zuschreiben lässt und sich darin gefällt. In unregelmäßigen Abständen scheinen eben doch die hässlichen Seiten des Apparats auf. …




faz.net

Guttenberg: „Ich habe mir nichts vorzuwerfen“

… Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat die Vorwürfe zurückgewiesen, sein Ministerium habe im Fall des im Dezember in Afghanistan getöteten Soldaten nicht die volle Wahrheit gesagt. „Es wurde am Tag danach (...) die Öffentlichkeit korrekt unterrichtet“, sagte der Minister am Freitagmorgen in der ARD. …




spiegel.de

Vertuschertruppe bringt Guttenberg in Not

Gefilzte Feldpost, ein mysteriöser Schießunfall und eine Meuterei auf dem Flaggschiff: Hat der Verteidigungsminister die Bundeswehr nicht im Griff? Die Opposition wittert die Chance zum Angriff auf Karl-Theodor zu Guttenberg - und auch die FDP kratzt gerne am Image des Kabinettstars. …




taz.de

Tödliches Waffenposing

… Erst jetzt wird bekannt, dass der Vorfall anders abgelaufen ist. Der 21-Jährige musste nicht erst aufgefunden werden. Er ist auch nicht durch eigenes Verschulden ums Leben gekommen – sondern  höchstwahrscheinlich durch den Schuss aus der Pistole eines anderen Soldaten. Womöglich beim "Posing" mit Waffen, wie der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hellmut Königshaus (FDP), im Verteidigungsausschuss am Mittwoch berichtete.
Bis zu zehn Soldaten sollen bei dem Vorfall dabei gewesen sein. Die Opposition ist nun verärgert über die Informationspolitik des Verteidigungsministers. "Das Parlament wurde falsch informiert", sagte Rainer Arnold, verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. "Hier wird versucht, zu vernebeln." ...

Foto: spiegel.de/dpa

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