zum Fall Guttenberg
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zum Fall Guttenberg
von redaktion am 23.02.2011 10:34
Der Tagesspiegel meint zum Fall Guttenberg:
Berlin (rdp/ots) - Seit Tagen liefert Guttenberg ein beschämendes Schauspiel, wie man Moral verbiegen und Begriffe umdeuten kann. Wo Täuschung vorliegt, redet der Minister von "gravierenden handwerklichen Fehlern". Er stellt sich der "Öffentlichkeit", die in Wahrheit ein Heimspiel in Kelkheim ist, nachdem er sich vor der verächtlich gemachten "Hauptstadtpresse", der er auskunftspflichtig ist, feige verdrückt hat. Am letzten Freitag löscht er demonstrativ den Titel von seiner Homepage ("ich betone vorübergehend"), am Montag, noch eine Finte, verzichtet er ganz auf den akademischen Grad. Er spricht von Demut, wo tatsächlich Anmaßung stattfindet; einen Doktortitel kann man nicht zurückgeben, er wird verliehen und aberkannt. Er sagt Entschuldigung und betreibt eigenmächtige Entschuldung. Besonders verstörend wirkt, wenn ein Verteidigungsminister die getöteten Soldaten in Afghanistan als argumentativen Schutzschild reklamiert, um von der eigenen Schande nicht ehrlich zu reden.
Re: zum Fall Guttenberg
von Erzengel am 23.02.2011 11:32Herr Gutenberg sollte mal als Chrislicher Politiker die Bibel lesen.Da gibt es 10 Gebote.Mir scheint es so,das die Bibel für manche Politiker und Priester ein Tabubuch ist


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