Wulff kritisiert Vorurteile gegen Zuwanderer

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Wulff kritisiert Vorurteile gegen Zuwanderer

von redaktion am 25.01.2010 12:36




Wulff kritisiert Vorurteile gegen Zuwanderer

Hannover - In deutschen Unternehmen gibt es aus Sicht von Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) noch zu viele Vorurteile gegen Zuwanderer. «Es muss uns gelingen, auch ohne Quote den Anteil von Migranten im öffentlichen Dienst und in Unternehmen zu erhöhen», sagte Wulff der Deutschen Presse-Agentur dpa in Hannover. «Ein großes Problem ist es im Moment, dass es zum Teil Ressentiments in der Wirtschaft gibt.» Bei der Polizei und Lehrern gebe es dagegen bereits gute Erfahrungen mit einer wachsenden Zahl von Migranten.

In Unternehmen allerdings gebe es noch Vorurteile und eher Unkenntnis, welche Vorteile Beschäftigte mit Migrationshintergrund etwa durch ihre Mehrsprachigkeit mit sich bringen könnten, sagte Wulff. Tests zeigten, dass ein Bewerber, «der Meyer, Müller, Schulz heißt», schon allein aufgrund seines deutsch klingenden Namens eine höhere Chance habe, zum Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden als ein Bewerber mit ausländischen Wurzeln bei ansonsten gleicher Qualifikation.

Die Integrationsbeauftragte des Bundes, Maria Böhmer (CDU), hatte sich für eine feste Migrantenquote im öffentliche Dienst ausgesprochen. Der Vorstoß stieß jedoch auf Kritik bei Innenpolitikern von Union und SPD.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.01.2010 13:26.

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