Wir müssen draußen bleiben - polis-Presseschau

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Wir müssen draußen bleiben - polis-Presseschau

von redaktion am 30.06.2010 08:37




Presseschau vom 30.06.2010



Im Berliner Reichstag wählt die Bundesversammlung den neuen Bundepräsidenten


Wir müssen draußen bleiben

Wahltag. Die politische Elite Deutschlands wählt uns allen einen neuen Bundespräsidenten. Wulff oder Gauck? Der Ausgang soll auch das weitere Schicksal der schwarz-gelben Koalition mit bestimmen.




fr-online.de

Vertraut dem Volk!


… Der letzte Bundespräsident, Horst Köhler, äußerte mit Bedacht: "Es wäre kein schlechtes Modell, den Bundespräsidenten direkt (vom Volk) zu wählen." Trieben ihn solche Gedanken vielleicht zu seinem unverständlichem Abgang? Denn es zeigte sich, dass das Parlament, die Kanzlerin, die Parteien ihm und dem Wunsch eines Teils der Bürger nicht folgen wollten, nach dem Motto: Warum freiwillig Macht hergeben?! Hier bedarf es schon mehr Bürgerwillens, wenn eine Direktwahl des Bundespräsidenten durchgesetzt werden soll. …




faz.de

Wulff sieht Chancen im ersten Wahlgang

Am Vorabend der Wahl geben sich Union und der FDP sehr zuversichtlich, dass Christian Wulff Bundespräsident wird. Joachim Gauck war bei der Linkspartei zu Gast. Im sachlichen Gespräch seien große Meinungsunterschiede deutlich geworden, sagte er. …




spiegel.de

Bananensaft oder Selters

Fluchende Politiker, wilder SMS-Wechsel und ein Besuch im Nobelrestaurant: Beim Kampf Wulff gegen Gauck ist, je nach Ausgang, einiges möglich. Auf dem Spiel steht auch Merkels Kanzlerschaft - alles oder nichts. SPIEGEL ONLINE zeigt vier nicht immer ganz ernst gemeinte Szenarien für den Wahlausgang. …




taz.de

Gauck wirbt bei den Linken

… Eigentlich ist alles klar. Am Mittwoch wird CDU-Mann Christian Wulff zum Bundespräsidenten gewählt. Wahrscheinlich im ersten Wahlgang. Aber was, wenn es doch einen zweiten und dritten Durchlauf gibt, in dem am Ende die relative Mehrheit reicht? Dann wird es vielleicht auf das Votum der 124 Wahlmänner und -frauen der Linkspartei ankommen. Auch deshalb hat der rot-grüne Kandidat Joachim Gauck am Dienstag die Linksfraktion im Bundestag besucht. …




welt.de

Wählt nach bestem Wissen und Gewissen!

… Am Mittwoch haben zwei Männer eine realistische Chance, Nachfolger von Horst Köhler zu werden. Beide sind respektable Persönlichkeiten, beide können das Amt ausfüllen. Dass es zu dieser Wahl kam, liegt an dem schockierenden Rücktritt von Horst Köhler. Einen Akt dieser Art hatte die Republik zuvor noch nie erlebt. Und gerade weil es um den höchsten Repräsentanten des Staates ging, hätte man sich gewünscht, das politische Berlin wäre nicht umstandslos zum Alltag zurückgekehrt. Auch wenn nur ein Monat Zeit war bis zur Wahl des Nachfolgers: Ein bisschen Einkehr, ein bisschen Nachdenken hätte nicht geschadet. Es wäre der Unerhörtheit des Rücktritts angemessen gewesen. ...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.06.2010 08:48.

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