Williamson wettert gegen Islam: «Geißel Gottes»

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Williamson wettert gegen Islam: «Geißel Gottes»

von redaktion am 02.03.2010 14:05




Williamson wettert gegen Islam: «Geißel Gottes»


Williamson

London/Regensburg (fhp/ddp). Der in Regensburg wegen Volksverhetzung angeklagte Traditionalistenbischof Richard Williamson wettert gegen den Islam. Er sei «eine einfache und gewalttätige Religion, welche die ganze Welt mit dem Schwert zu erobern« trachte, schrieb der Brite in seiner wöchentlichen Kolumne, die per E-Mail verbreitet wird. Der Islam sei «eine Geißel Gottes» und das Christentum habe ihn «tausend Jahre lang nur durch das Schwert in Schach halten» können.

Der Islam sei vor etwa 1400 Jahren als «Abspaltung von der katholischen Christenheit im Nahen Osten» entstanden und habe sich dann «wie ein Lauffeuer» verbreitet, schrieb Williamson weiter. Für mehrere Jahrhunderte habe der Islam auch Spanien «besetzt» und sei kurz sogar nach Frankreich eingebrochen. Heute, da die europäischen Christen dabei seien, ihren Glauben zu verlieren, erlaubten sie den «Mohammedanern», nach Europa zurückzukommen: «Nicht durch das Schwert, aber durch Einwanderung.» Die «Mohammedaner» wollten auf die Weise «in die Lage gelangen, Europa zu erobern».

Der Bischof prognostizierte in diesem Zusammenhang einen blutigen Krieg: Obwohl Europa täglich mehr «verfaule», gebe es noch viele Europäer mit einer so großen Liebe zur eigenen Lebensart, «dass sie diese mit einem Blutbad verteidigen werden, wenn sie zu stark von außen bedroht scheint oder wird». Es erscheine immer wahrscheinlicher, dass Gott dieses Blutbad «als Strafe zulassen» könne.

Der Bischof war im vergangenen Jahr von der Piusbruderschaft wegen seiner Holocaust-Leugnung seiner Ämter entbunden worden und lebt seither in London. Er hatte im November 2008 im oberpfälzischen Zaitzkofen in einem Interview die Existenz von Gaskammern zur NS-Zeit bestritten. Das Amtsgericht Regensburg erließ gegen Williamson im Oktober 2009 einen Strafbefehl wegen Volksverhetzung, gegen den dieser aber Einspruch einlegte. Daher kommt es am 16. April vor Regensburger Amtsgericht zum Prozess.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.03.2010 14:06.

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