Wikileaks in Not - polis-Pressescshau

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Wikileaks in Not - polis-Pressescshau

von redaktion am 02.09.2011 08:41




Presseschau vom 02.09.2011



Sein Werk wird demontiert: Wikileaks-Gründer Assange


Wikileaks in Not

Geheimnisse sind das Brot von Wikileaks. Das Veröffentlichen von geheimen Dokumenten um Regierungen und Unternehmen zu mehr Transparenz zu zwingen, ist das Konzept des Gründers Julian ­Assange. Nachdem nun ein geheimes Wikileaks Datenpaket mit 250.000 unredigierten US-Botschaftsdepeschen ins Netz geriet, kam nun auch noch das streng geheime Passwort hinzu. Die US-Regierung schäumt, ­Assange schäumt, der angebliche Verräter schäumt - ­Cablegate schäumt über. Ist dies das Ende der Wikileaks-Story?





fr-online.de

Wikileaks leckt

... Es begann als Schwelbrand, mit einem kleinen Feuerchen tief unten im Keller. Doch dieses hat, nachdem es einige Monate lang unentdeckt vor sich hinkokelte, plötzlich eine große Menge Sauerstoff bekommen – und nun steht das ganze mühsam errichtete Gebäude lichterloh in Flammen, das die Enthüllungsplattform Wikileaks bis vor kurzem noch war.
Ist es das Ende des Projektes, das Regierungen und Unternehmen zu Transparenz zwingen und den Journalismus revolutionieren wollte? Wikileaks wird auf jeden Fall selbst von einem Geheimnisverrat erschüttert, und das Ausmaß ist beachtlich. ...




faz.net

Washington empört über Wikileaks

... Die Regierung in Washington hat die jüngste Veröffentlichung von unbearbeiteten Depeschen und Drahtberichten amerikanischer Diplomaten, die der Enthüllungsplattform Wikileaks schon vor Monaten in die Hände gefallen waren, scharf kritisiert. Durch die Veröffentlichung des Materials einschließlich der Klarnamen von Informanten und Gesprächspartnern amerikanischer Diplomaten würden nicht nur die diplomatischen Bemühungen und Sicherheitsinteressen der Vereinigten Staaten unterminiert, es werde auch „die Sicherheit von Personen einem Risiko ausgesetzt", sagte Außenamtssprecherin Victoria Nuland. ...




spiegel.de

Depeschen-Desaster in sechs Akten

... Über 250.000 Depeschen des US-Außenministeriums, einst eingereicht bei der Enthüllungsplattform WikiLeaks, sind öffentlich - mitsamt den Namen von Informanten, die nun um ihre Sicherheit und Freiheit fürchten müssen. Das katastrophale Leck ist das Ergebnis einer höchst privaten Männerfeindschaft. ...




taz.de

Wikileaks geht auf "Guardian" los

... Im Laufe dieses Vervielfältigungsprozesses wurde anscheinend auch die verschlüsselte Ur-Datei cables.csv unerkannt verbreitet. Das Passwort heißt übrigens: ACollectionOfDiplomaticHistorySince_1966_ToThe_PresentDay#. Schön lang und damit prinzipiell sicher, aber leider nur noch ähnlich geheim wie die Adresse des Weißen Hauses. ...


Foto: taz.de/reuters

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