„Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? ..
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„Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? ..
von polis am 08.05.2010 09:24
Presseschau vom 08.05.2010

Mixa
„Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? ..
.. Niemand! Und wenn er aber kommt? Dann zeigen wir ihn an.“ Egal wie die Voermittlungen wegen sexuellem Missbrauch gegen den Lügenbischof Mixa ausgehen, die katholische Kirche erlebt nun ihren Super-GAU.

fr-online
Vatikan nimmt Mixa-Rücktritt an
Der zurückgetretene Bischof von Augsburg, Walter Mixa, steht nun auch im Verdacht sexuellen Missbrauchs Minderjähriger. Damit erreicht der Missbrauchsskandal in der deutschen katholischen Kirche erstmals den Episkopat direkt. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt leitete Vorermittlungen ein, nachdem das Bistum Augsburg einschlägige Hinweise aus dem Umfeld des mutmaßlichen Opfers an die Behörden übermittelt hatte - in Übereinstimmung mit den bischöflichen Leitlinien, wie der Generalvikar des Bistums, Karlheinz Knebel, betonte. …

faz.net
Vorermittlungsverfahren gegen Bischof Mixa
… Benedikt XVI. hatte sich am Freitag vergangener Woche in einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Zollitsch, dem Münchner Erzbischof Marx und dem Augsburger Weihbischof Losinger ein Bild von den Umständen gemacht, die Mixa veranlasst hatten, um Amtsverzicht nachzusuchen. Dabei kam dem Vernehmen nach auch der Verdacht sexueller Übergriffe zur Sprache. Gemeinsam mit unübersehbaren Hinweisen auf übermäßigen Alkoholgebrauch bildet der Verdacht sexueller Übergriffe den Höhepunkt einer Serie von Mutmaßungen über einen eines Geistlichen unwürdigen Lebensstil, in die sich Mixa durch Leugnen und Eingeständnisse immer tiefer verstrickt hat. ...

spiegel.de
Papst will Mixa rasch ablösen
… Wie die "Augsburger Allgemeine" schreibt, soll es sich bei Mixas möglichem Opfer um einen damals minderjährigen Jungen handeln. Möglicherweise ist die Tat, die in den Jahren zwischen 1996 bis 2005 geschehen sein muss, noch nicht verjährt und damit strafrechtlich relevant.
Der Leiter der Ingolstädter Staatsanwaltschaft, Helmut Walter, wollte zum Inhalt der Vorermittlungen keine Angaben machen - aus "ermittlungstaktischen Gründen". Man stehe noch am Anfang. …

taz.de
„Der Steuerzahler zahlt Mixas Pension“
… Der Staat besolde nach wie vor Bischöfe. „Mixas Gehalt und Pension zahlt der Steuerzahler“, schreibt Matthäus-Maier. Gegen den scheidende Augsburger Bischof Walter Mixa, der nach einem Misshandlungs-Skandal seinen Rücktritt angeboten hatte, werden nun auch Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs erhoben. Matthäus-Maier weist in der sonntaz darauf hin, dass sie das Ende dieser Besoldungs-Praxis schon 1974 in einem FDP-Papier gefordert habe. Die Privilegien für Kirchen widersprächen dem Verfassungssatz "Es besteht keine Staatskirche", moniert Matthäus-Maier, die im Beirat der humanistischen Giordano-Bruno-Stiftung sitzt. ...
Foto: spiegel.de/ddp


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