We take two - polis-Presseschau
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We take two - polis-Presseschau
von redaktion am 08.07.2010 08:29
Presseschau vom 08.07.2010

Sollte längst geschlossen sein: US-Lager auf Kuba.
We take two
Die USA hatte Deutschland gebeten, drei Guantanamohäftlinge aufzunehmen und sie dadurch bei Schließung des berüchtigten Lagers zu unterstützen. Nach monatelangem Verhandeln und Taktieren werden nun zwei Gefangene einen Neuanfang in Deutschland versuchen dürfen.

fr-online.de
Zwei Ex-Häftlinge - und basta
… Seit Ende vergangenen Jahres prüften deutsche Ermittler und Anti-Terror-Experten die Unbedenklichkeit der beiden Männer - zunächst beim Studium der US-Akten, die ihnen vorgelegt wurden, später mit Anfragen bei europäischen Sicherheitsdiensten und schließlich Ende März während eines persönlichen Gesprächs mit den Häftlingen im Lager Guantánamo. "Wir werden keine Terroristen ins Land holen", sagte de Maizière. …

faz.net
Deutschland nimmt zwei Guantánamo-Häftlinge auf
… De Maizière sagte, die Bundesregierung werde die Vereinigten Staaten bei ihren Bemühungen um Schließung des Lagers weiter unterstützen. Das Lager wurde stets kritisiert, „deshalb sehen wir auch eine Verantwortung dafür, bei der Auflösung des Lagers zu helfen“. Für sich persönlich erklärte de Maizière: „Ich in nicht nur Bundesminister des Inneren, sondern ich bin auch Mensch und Christ“. …

spiegel.de
Deutschland nimmt Obama zwei Problemfälle ab
Ein heftiger Streit über die innere Sicherheit ist beendet: Hamburg und Rheinland-Pfalz werden je einen Guantanamo-Gefangenen aufnehmen. Damit hat sich Innenminister de Maizière auch gegen eigene Parteifreunde durchgesetzt - und tut der US-Regierung einen Gefallen. …

taz.de
Neuanfang in Deutschland
… Bundesinnenminister Thomas de Maizière will nun die restlichen Fragen - etwa die einer möglichen Beschränkung der Bewegungsfreiheit außerhalb der Aufnahmeländer - mit allen Bundesländern klären. Diese Fragen ließen sich aber lösen, sagte er. Nun gehe es darum, den beiden arabischsprachigen Männern bei der Wiedereingliederung zu helfen. Sie bräuchten Betreuung, auch von Ärzten. Die lange Haft habe zu Persönlichkeitsveränderungen geführt. Gleichzeitig appellierte der Innenminister auch indirekt an die Medien, den beiden einen "ungestörten Neuanfang" zu ermöglichen.
Foto: fr-online.de/getty Images


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