Wahre Finnen - polis-Presseschau
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Wahre Finnen - polis-Presseschau
von redaktion am 18.04.2011 08:37
Presseschau vom 18.04.2011

Timo Soini von den Wahren Finnen: Sieg der Euro-Kritiker
Wahre Finnen
Ein konservativer Ruck geht durch Finnland. Sieger der gestrigen Parlamentswahl sind die Konservativen. Dicht gefolgt von der rechtspopulistischen Partei "Wahre Finnen". Diese werden wohl mit ihren europa- und ausländerfeindlichen Parolen künftig mitregieren. Die Partei der liberalen Regierungschefin Mari Kiviniemi verlor mehr als 7% und ist die Verliererin der Wahl.

faz.net
Konservative und Euro-Kritiker sind die Sieger
... Populistische Euro-Kritiker haben die Parlamentswahlen in Finnland klar gewonnen. Die Partei Wahre Finnen (auch Basisfinnen genannt) kam auf 19 Prozent und konnte ihre Stimmenzahl im Vergleich zur letzten Wahl 2007 (4,1 Prozent) mehr als vervierfachen. Der 48 Jahre alte Parteichef Timo Soini sprach von einem „historischen Tag“ für Finnland. Er hoffe sehr, „dass wir Teil der neuen Regierung werden. Wir verlangen vor allem soziale Gerechtigkeit.“...

spiegel.de
Euro-Gegner triumphieren in Finnland
Sie sind gegen den Euro, gegen Ausländer und Abtreibungen: Bei der Parlamentswahl in Finnland haben die "Wahren Finnen" riesige Gewinne erzielt, nur zwei etablierte Parteien liegen knapp vor ihnen. Nun zieht die Anti-EU-Partei um Timo Soini wohl ins Kabinett ein - Europas Politik hält den Atem an. ...

sueddeutsche.de
Wahre Lektionen
... Jetzt hat also auch Finnland eine gefährlich erfolgreiche populistische Partei. Der "Wahre Finne" Timo Soini dominierte den Wahlkampf mit seinen EU-feindlichen Sprüchen wie kein anderer. Nun sieht es so aus, als wäre er mit seiner Brüsselschelte der wahre Wahlsieger - da ist es auch egal, dass seine Partei doch nur knapp drittstärkste Kraft geworden ist, nicht zweitstärkste....

zeit.de
Rechtspopulisten feiern sich als wahre Gewinner
... Die liberale Regierungschefin Mari Kiviniemi wird durch den Konservativen Jyrki Katainen abgelöst. Seine Partei kam auf 20,4 Prozent und überholte damit das Zentrum der 42-Jährigen als bisher stärkster Kraft. Die bäuerlich-liberale Partei der Regierungschefin erhielt nur 15,8 Prozent. Im Vergleich zur letzten Parlamentswahl verlor sie 7,3 Prozentpunkte und war damit Verlierer der Wahl. Die Partei verlor 16 Mandate. ...
Foto: spiegel.de/afp


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