Und Tschüss - polis-Presseschau
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Und Tschüss - polis-Presseschau
von redaktion am 07.06.2011 08:26
Presseschau vom 07.06.2011

Bald nur noch technische Baudenkmäler? AKWs in Deutschland.
Und Tschüss
Das Bundeskabinett hat das Gesetzespaket zum Atomausstieg durchgewunken. Bis 2022 werden alle 17 deutsche Meiler vom Netz genommen. Die bereits abgeschalteten acht AKWs bleiben auch weiterhin vom Netz. Koalitionsintern gibt es allerdings große Vorbehalte, vor allem aus den Reihen der CDU und CSU. Verstimmungen werden auch aus dem europäischen Ausland geäußert. Die Franzosen klagen über Abstimmungsdefizite.

fr-online.de
Atomwende sorgt für Streit
... Die Atomwende hinterlässt die CDU als zutiefst zerrissene Partei und sorgt für weitere Entfremdung zwischen den Koalitionspartnern FDP und Union. Zwar beschloss das schwarz-gelbe Kabinett am Montag den stufenweisen Ausstieg aus der Atomkraft bis 2022. In einer Sitzung der Unions-Fraktion stimmten jedoch acht Abgeordnete gegen das Vorhaben. Acht weitere enthielten sich. Dies ist eine für Unions-Verhältnisse relativ große Protestfront. Die Kritik kam vor allem vom Wirtschaftsflügel und aus der CSU. ..

faz.net
Europa verstimmt über „deutschen Alleingang“ bei Atomkraft
... Die Bundesregierung hat das Gesetzespaket zum schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahr 2022 auf den Weg gebracht. Im europäischen Ausland herrscht Missstimmung über den deutschen Alleingang. Frankreichs Energieminister verlangt eine EU-Dringlichkeitssitzung. ...

spiegel.de
Kabinett winkt den Atomausstieg durch
... Kernstück ist die Novelle des Atomgesetzes, das die schrittweise Abschaltung der 17 deutschen Reaktoren regelt. Acht davon - die sieben ältesten Meiler und das Atomkraftwerk Krümmel - sind bereits abgeschaltet und sollen sofort dauerhaft stillgelegt werden, die übrigen zwischen 2015 und 2022. Eines der sofort abzuschaltenden AKW soll möglicherweise bis 2013 noch in Bereitschaft gehalten werden für den Fall von Stromengpässen im Winter. ...

taz.de
Atomkraft? Das war's!
... Norbert Röttgen indes vibriert geradezu vor Freude. "Wer hätte gedacht, dass wir dies in drei Monaten schaffen?", jubelte er am Montag. Der Atomausstieg sei ein "Meilenstein" und ein "zentrales Projekt für Deutschland". Ein "gesellschaftlicher Kampfkonflikt" sei endlich gelöst worden. Dass Schwarz-Gelb vor ein paar Monaten diesen Konflikt erst wieder entfachte hatte, soll keine Rolle mehr spielen. ...
Foto: taz.de/dpa


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