Stützen oder stürzen - polis-Presseschau
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Stützen oder stürzen - polis-Presseschau
von polis am 28.12.2010 09:46
Presseschau vom 28.12.2010

FDP-Chef Westerwelle: Stürzen oder stützen?
Stützen oder stürzen
Die innerparteiliche Kritik der FDP an ihrem Vorsitzenden geht weiter. Jetzt fordert auch der stellvertretende Parteivorsitzende, Andreas Pinkwart, eine offene Diskussion über die Zukunft Guido Westerwelles. Einen Vorsitzenden „stützt man oder stürzt man“.

fr-online.de
Vize will Debatte über Westerwelles Zukunft
… Die Führungsdebatte in der Partei sei keine Selbstzerstörung, sondern eine Selbstbefreiung, sagte Pinkwart der „Financial Times Deutschland“ vom Montag. „Wer meint, er könne es besser, der soll sich um den Chefposten bewerben“, ermunterte der scheidende Parteivize Gegenkandidaturen beim kommenden Parteitag im Mai. „Den Vorsitzenden stützt man oder stürzt man“, fügte Pinkwart hinzu. Zugleich betonte er, in der Demokratie sei niemand unersetzbar. …

faz.net
Wo sind all die Liberalen hin?
… Solch einen Absturz hat die deutsche Politik noch nie gesehen: In einem Jahr sind den Liberalen fast achtzig Prozent ihrer Wähler davongelaufen. Nach 14,6 Prozent bei der Bundestagswahl kommt die FDP bei Umfragen nur noch auf magere drei bis sechs Prozent. Nicht nur Durchschnittswähler gehen den Liberalen von der Fahne. Auch prominente Unterstützer, die noch im Wahlkampf für die FDP warben: „Eine echte Enttäuschung“ sei die Partei in der Regierung, klagt der Schauspieler Bruno Eyron. „Kein Wahlversprechen wurde eingelöst“, beschwert sich der Maler Heinz Mack. …

spiegel.de
Das Schweigen vor dem Sturm
Der Führungsstreit in der FDP steht vor der Entscheidung: Noch wagt niemand, offen gegen Guido Westerwelle anzutreten. So lässt er sich kaum stürzen. Alles wartet jetzt auf das Dreikönigstreffen - dann wird der Parteichef die wohl wichtigste Rede seiner Karriere halten. …

sueddeutsche.de
Pinkwart preist Personaldebatte
… Der desolate Zustand der Liberalen löst inzwischen auch bei der Union Sorge aus. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe sieht wegen der anhaltenden Schwäche der FDP in Wahlumfragen die Kompromissfähigkeit der schwarz-gelben Regierungskoalition in Gefahr. "Starken Partnern fallen Kompromisse leichter", sagte Gröhe nun der Rheinischen Post. Es sei deshalb für eine Koalition immer besser, wenn es allen Beteiligten gut gehe. ...
Foto: spiegel.de/getty images


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