Sterben für … - polis-Presseschau
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Sterben für … - polis-Presseschau
von redaktion am 16.04.2010 08:59
Presseschau vom 16.04.2010

Bundeswehrsoldaten in Afghanistan: Mit den jüngsten Opfern vom Donnerstag hat es
inzwischen 43 tote deutsche Soldaten in Afghanistan gegeben. Foto: spiegel.de/ddp
Sterben für …
Vier weitere getötete Bundeswehrsoldaten in Afghanistan. Sie gerieten mit ihrer Patroullie in einen Hinterhalt der Taliban. Angela Merkel ist bestürzt, sieht aber keine Alternative zur „Mission“.

fr-online
Bestürzung über tote deutsche Soldaten
… Nicht einmal zwei Wochen nach einem tödlichen Angriff auf die Bundeswehr in Afghanistan muss Deutschland erneut um gefallene Soldaten trauern. Bei einem Angriff der radikal- islamischen Taliban fielen am Donnerstag vier deutsche Soldaten, fünf wurden verwundet. Damit kamen seit Beginn der Isaf-Mission am Hindukusch 43 Bundeswehrangehörige ums Leben. Kanzlerin Angela Merkel sprach den Angehörigen ihr Beileid aus und sagte: "Die Soldaten sind in einem schwierigen Einsatz gefallen." …

faz.net
Ein tragischer Zufallstreffer?
… Die Deutschen begleiteten – zusammen mit schwedischen und kroatischen Kräften – in einer größeren Operation zwei afghanische Kandaks. So heißen die Bataillone der afghanischen Nationalarmee (ANA), die jeweils rund 500 Mann stark sind. Etwa 200 deutsche Soldaten waren an der Operation beteiligt, die auch nach dem Vorfall fortgesetzt wurde. Dabei ging es darum, eine teilweise zerstörte Brücke zu sichern, die wieder instandgesetzt werden soll. Im Zuge derselben Operation sollte ein Stützpunkt für die ANA errichtet werden, von dem aus die Regierungssoldaten die von Taliban kontrollierten Dörfer in der Gegend wieder unter Kontrolle bringen wollen.

spiegel.de
Ausbilder auf tödlicher Mission
Einheimische zum Kämpfen ausbilden - das ist die neue Strategie der internationalen Truppen in Afghanistan. Der Tod vier deutscher Soldaten ausgerechnet bei einem solchen Trainingseinsatz zeigt: Die Missionen sind für die Bundeswehr in Wahrheit brandgefährlich. …

taz.de
Der Tod wartet nicht nur in Kundus
… Guttenberg äußerte sich dort "tief traurig" zu den Nachrichten. Er kehrte mit Generalinspekteur Volker Wieker nach Afghanistan in das deutsche Hauptquartier in Mazar-i-Scharif zurück, "um bei unseren Soldaten zu sein."
Der Minister hatte zuvor angekündigt, dass weitere schwere Waffen nach Nord-Afghanistan verlegt würden. Dazu gehörten weitere Marder-Schützenpanzer, Panzerabwehrraketen sowie erstmals zwei Panzerhaubitzen, die bis zu 40 Kilometer weit schießen können. Erst am Karfreitag, dem 2. April, waren drei Bundeswehrsoldaten getötet worden. Dies hatte eine Diskussion über die notwendige Ausstattung der Bundeswehr ausgelöst. ...


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