Spenden macht frei - polis-Presseschau

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Spenden macht frei - polis-Presseschau

von redaktion am 07.08.2010 09:28




Presseschau vom 07.08.2010



Könnte auch mal ein paar Euro abdrücken: Josef Ackermann.


Spenden macht frei

Die Gates/Buffet-Initiative schlägt weltweit höchste Wellen. Warum tun die das? Sollten/werden Deutschlands Milliardäre dem Beispiel folgen? Wollen die Deutschen überhaupt bespendet werden?





fr-online de.

Reiche zur Kasse, bitte
 
... Deutschland ist Schlusslicht. In kaum einem anderen Industriestaat haben die Vermögenssteuern gemessen an der Wirtschaftsleistung einen so geringen Anteil wie hierzulande. Während es nach den Daten der Wirtschaftsorganisation OECD in Großbritannien vier Prozent sind, liegt der Wert in Deutschland bei nicht einmal einem Prozent. SPD und Grüne, die nach letzten Umfragen erstmals seit 2002 wieder eine Regierungsmehrheit hätten, wollen das ändern. Ungeachtet der Spendenbereitschaft vieler Reicher streben sie an, Besserverdienende und Vermögende stärker zur Kasse zu bitten. ...





Faz.net

Spendenoffensive schlägt Wellen

… Die Wohltätigkeitsoffensive von 40 amerikanischen Milliardären hat in Deutschland eine Debatte über das Spenden und die Vermögensverteilung ausgelöst. In Amerika war eine Gruppe reicher Bürger einem Aufruf von Microsoft-Gründer Bill Gates und Investor Warren Buffett gefolgt. Sie versprachen, mindestens die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu geben. 600 Milliarden Euro könnten auf diese Weise zusammenkommen, in der Regel wohl über Stiftungen …




taz.de

Kohle her!

… Politiker von SPD und Grünen wünschen sich auch in Deutschland eine höhere Spendenbereitschaft reicher Bürger. Nachdem rund vierzig gut betuchte US-Amerikaner auf Initiative von Bill Gates und Warren Buffet angekündigt hatten, die Hälfte ihres Vermögens spenden zu wollen, meldeten sich gleich mehrere Politiker der beiden Oppositionsparteien zu Wort. …




zeit.de

Geld sucht Sinn

… Das Thema Spenden von Reichen ist soziologisch und psychologisch höchst interessant. Der Obulus, den der Nicht-Vermögende sonntags in der Kirche in den Klingelbeutel wirft, ist es weniger. Denn da anerkennen wir unmittelbar die Geste der Mildtätigkeit und Freigebigkeit. Jemand, der etwas abgibt, obwohl er es selbst nicht dicke hat, ist ein klarer Fall für ein moralisches Lob. Die Großspende eines Superreichen hingegen ruft interessanterweise eine andere Reaktion hervor: „Na endlich“, hört man es grummeln, „wurde aber auch Zeit. Was soll der sonst mit seinem ganzen Haufen Geld anfangen? Warum nur ist er nicht früher drauf gekommen? Soviel Milliarden braucht doch kein Mensch!“ ...

Foto: taz.de/apn

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.08.2010 09:30.

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