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von redaktion am 06.12.2010 09:13




Presseschau vom 06.12.2010





Sie bebt weiter

Die Veröffentlichung der US-Diplomatendepeschen durch die Internetplattform WikiLeaks ziehen unaufhaltsam ihre Kreise. Die anfängliche Gelassenheit der US-Politik dreht sich. Julien Assange, der WikiLeaks-Betreiber, wird mit internationalem Haftbefehl weltweit gesucht.





fr-online.de

Der Feind in meinem Netz

… In den USA schlägt das Gefühl der Ohnmacht zunehmend in Wut um. Die richtet sich mit wachsender Wucht gegen Wikileaks. Verräter, Schwerverbrecher, Terrorist – kaum ein Vorwurf scheint zu schrill, um nicht gegen den abgetauchten Mitgründer Julian Assange geschleudert zu werden. Vorläufiger Höhepunkt ist ein Beitrag des konservativen Kolumnisten Charles Krauthammer: „Es wäre schön, wenn sich Leute wie Assange jedes Mal Sorgen machen müssten, wenn sie raus in den Regen gehen“, …




faz.net

Lückenhafte Wahrung von Geheimnissen

Nicht jede Tat ist strafbar und nicht jeder Täter kann belangt werden. Der Wikileaks-Fall wirft die Frage auf, ob und wie die Verantwortlichen bestraft werden. Nach deutschem Strafrecht kommt es auf die Gefahr für die äußere Sicherheit an. …




spiegel.de

"Hinter den Veröffentlichungen stehen die USA"

Iran hat seine ganz eigene Sicht auf die jüngst bei WikiLeaks veröffentlichten Depeschen. Präsidentenberater Maschai geht davon aus, dass die US-Regierung die Dokumente selbst lanciert hat. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview sagt er, Washington wolle damit die Regierungen in Nahost gegeneinander ausspielen. …




taz.de

Ihr könnt euch niemals sicher sein

… Doch ob man Hilary Clintons Sicht - die Veröffentlichung von 250.000 US-Diplomaten-Berichten seien "ein Angriff auf die Weltgemeinschaft" - oder die Wertung des italienischen Außenministers Franco Frattini, dies sei das "9/11 der Diplomatie" (puh - da dürften manche gezuckt haben, und nicht nur US-Amerikaner), teilt, hängt von zwei Dingen ab: Erstens der Frage, wer hier überhaupt das Opfer dieser "leaks" ist. Und zweitens vom Stellenwert, den man dem "Angreifer", also Wikileaks und dessen Gründer Julian Assange, zuschreibt. ...

Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.12.2010 09:15.

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