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polis
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Rösler degradiert Patienten zu Kunden

von polis am 29.09.2010 18:00




Rösler degradiert Patienten zu Kunden


Weinberg

„Röslers Kostenerstattung ist ein alter Hut, der durch ständiges Herauskramen nicht besser wird. Er sollte den Hut lieber an den Nagel hängen“, kommentiert Harald Weinberg, Obmann der Fraktion DIE LINKE im Gesundheitsausschuss, die jüngsten Vorschläge des Ministers zur Ausweitung der Kostenerstattung. Harald Weinberg fährt fort:

Kostenerstattung bedeutet: Der Patient geht zum Arzt, bekommt eine Rechnung und muss dann mit teils großem Aufwand versuchen, das Geld von der Krankenversicherung zurückzubekommen. Dahinter steht die Ideologie, dass Patienten nicht Kranke, sondern ‚Kunden’ sind und ‚Leistungen einkaufen’.

Die praktischen Probleme liegen auf der Hand: Wie soll ein Kranker mit seinem Arzt über Qualität und Preis der Behandlung verhandeln? Kann ein Kranker seinem Arzt ernsthaft gegenübertreten und sagen, dass er zu diesem Preis nicht bereit ist, sich behandeln zu lassen? Das macht besser die Krankenkasse als Vertragspartner der Ärzteschaft. Was ist, wenn der Arzt – wissentlich oder unwissentlich – Leistungen erbringt, die die Kasse nicht zahlt? Dann muss der Patient blechen. Und welche Patienten können es sich leisten, diese Risiken einzugehen und dazu noch die Rechnung vor der Erstattung zu bezahlen? Eine solche Regelung ist bestenfalls für wohlhabende Versicherte interessant und zementiert die Mehr-Klassen-Medizin.

Die Ärzte, die Rösler jetzt zujubeln, weil sie die Chance auf höhere Praxiseinnahmen wittern, kann man nur warnen: Viele Patienten werden nicht mehr kommen, sobald sie sich vor dem Praxisbesuch Gedanken ums Geld machen müssen.“

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.09.2010 18:02.

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Skandalöse Atom-Geheimniskrämerei

von polis am 29.09.2010 17:35




Skandalöse Atom-Geheimniskrämerei


Menzner

Berlin (rsp). „Die gerade erschienene geheime Liste mit Nachrüstungen für Atomkraftwerke von Bund und Ländern reiht sich nahtlos in die ominösen Zufallsveröffentlichungen des Regierungstreibens rund um die Laufzeitverlängerung ein. Auch die heutige Anhörung der Regierung im Umweltausschuss fügt sich in diese Skandalkette“, erklärt Dorothée Menzner, energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Mitglied im Umweltausschuss. „Es ist unbeschreiblich, mit welcher Dreistigkeit die Regierung wider alle demokratischen Normen die Menschen an der Nase herumführt und Wesentliches verschweigt. Offensichtlich kennt die Öffentlichkeit bisher nur einen Bruchteil der brisanten Absprachen, Verträge und Klüngeleien zwischen Regierung und Energiekonzernen.“ Dorothée Menzner fährt fort:

Kanzleramtsminister Pofalla und Staatssekretär Beus waren in der heutigen Anhörung der Regierung im Umweltausschuss zu den Eckverträgen zwischen Bundesregierung und Energiekonzernen nicht imstande, die einfache Frage zu beantworten, ob es noch weitere, bisher unbekannte Absprachen zwischen Regierung und Energiekonzernen im Rahmen der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke gibt. Das ist ein Skandal und eine rechtswidrige Missachtung des Parlamentarischen Informationsrechts. Die Kompetenz und Glaubwürdigkeit solcher Maßnahmenpapiere muss angezweifelt werden, wenn nicht bekannt gemacht wird, welche Landes- und Bundesstellen in solche Gespräche und Gutachten involviert sind. Solange die Regierung nicht alle Fakten, Informationen und Absprachen auf Grundlage derer sie die Laufzeiten verlängern will, öffentlich gemacht hat, muss man korrupte Machenschaften innerhalb der Ministerialkreise vermuten. Solange die Öffentlichkeit und das Parlament weiter im Unklaren gelassen werden, begeht die Regierung offenen Verfassungsbruch.“

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.09.2010 17:36.

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Israelische Regierung gefährdet Friedensprozess

von polis am 27.09.2010 09:50




Israelische Regierung gefährdet Friedensprozess


Gysi

Zur Fortsetzung des israelischen Siedlungsbaus in den besetzten palästinensischen Gebieten erklärt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Gregor Gysi:

Die israelische Regierung verhandelt mit der palästinensischen um einen Friedensschluss, um die Bildung eines souveränen palästinensischen Staates neben dem israelischen Staat. Gleichzeitig setzt sie nicht nur die Besatzung des Westjordanlandes fort, sondern raubt über den Siedlungsbau künftiges palästinensisches Territorium. Wenn Israel für sich selbst in Anspruch nimmt und anerkannt sehen will, dass es ein jüdischer Staat ist und bleibt, dann muss es auch akzeptieren, dass Palästina ein palästinensischer Staat wird.

Die israelische Regierung macht sich mit der Fortsetzung des Siedlungsbaus hinsichtlich der Friedensverhandlungen völlig unglaubwürdig. Ich hoffe, dass sich so schnell wie möglich jene Kräfte in Israel durchsetzen, die in den Grenzen von 1967 einen gleichberechtigten jüdischen und einen gleichberechtigten palästinensischen Staat wollen. Ein Gebietsaustausch kann nur gegenseitig vereinbart werden.

In diesem Sinne muss die Bundesregierung tätig werden, wenn sie zum Friedensprozess beitragen will. "

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.09.2010 09:51.

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Das Almosen - polis-Presseschau

von polis am 27.09.2010 08:46




Presseschau vom 27.09.2010



Hartz-IV-Proteste werden weitergehen


Das Almosen

Mit einer Regelsatzerhöhung um fünf Euro für Hartz-IV-Empfänger schleicht sich die schwarz-gelbe Koalition aus ihrem vom Bundesverfassungsgericht erteilten Auftrag. Der Paritätische Wohlfahrtsverband bezeichnet dies als einen sozialpolitischen Skandal.





fr-online.de

Hartz-IV soll um fünf Euro erhöht werden

… „Hartz IV soll das Existenzminimum sichern“, argumentierte von der Leyen in der „Bild“-Zeitung (Montagausgabe). „Der Grundbedarf ist unantastbar, aber Genussmittel wie Alkohol und Tabak gehören nicht dazu.“ Wer mehr ausgeben wolle, müsse etwas dafür tun und arbeiten. An die Adresse der SPD sagte die CDU-Politikerin: „Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sprechen eine klare Sprache. Dagegen kann auch die SPD nicht argumentieren.“ …




faz.net

Hartz IV soll um 5 Euro steigen

… Eine Anhebung des Regelsatzes von 359 Euro um 5 Euro würde einer Erhöhung um etwa 1,4 Prozent entsprechen und damit nur knapp über der Preissteigerungsrate liegen. Die Inflationsrate lag im August bei einem Prozent. SPD, Grüne, Linke und Sozialverbände reagierten empört und drohten mit Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht. …




spiegel.de

Merkel trifft der Hartz-Fluch

… Für die Langzeitarbeitslosen ist es ein lächerliches Plus, für die Kanzlerin ein "großer Schritt": Fünf Euro mehr sollen erwachsene Hartz-IV-Empfänger künftig bekommen, der Kindersatz stagniert sogar. Opposition und Sozialverbände sind empört, die Regierung gibt sich gelassen. …




taz.de

Mineralwasser statt Bier

… Basis für die neuen Regelsätze des Arbeitslosengeld II ist die neue Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), die alle fünf Jahre erhoben wird. 60.000 Haushalte haben dafür im Jahr 2008 drei Monate lang ihre Einnahmen und Ausgaben festgehalten. Von dieser Stichprobe werden im "Statistikmodell" dann die Ausgaben des ärmsten Fünftels der Alleinstehenden errechnet und aus diesen dann der Regelsatz abgeleitet. Die Ausgaben für Tabakwaren und alkoholische Getränke wurden dabei bislang mit Abzügen auch den Empfängern von Hartz IV zugestanden. Bisher waren dies 19 Euro im Monat. Das fällt nun weg. Als Ersatz für den Wegfall dieser Posten gibt es im Regelsatz künftig 2,99 Euro monatlich für Mineralwasser. …

Foto: Spiegel.de/ap

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.09.2010 08:49.

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Re: Absaufen oder übernehmen

von polis am 26.09.2010 16:10

Gabi Redant über facebook:

Diese ganze Koalition ist eine einzige kampfansage.
SPD, Grüne und Linke...wachwerden!
Zusammen kämpfen.
Da ist der Gegener!"

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.09.2010 16:10.

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Absaufen oder übernehmen

von polis am 26.09.2010 14:42




Absaufen oder übernehmen


von Frank Happel

Nur mal so: Wie fühlt sich an einem solchen Tag der/die VerfassungsrichterIn? Mitglied des entsprechenden Senats und mitverantwortlich für das Urteil zur Überprüfung der Hartz IV-Regelsätze durch die Bundesregierung. Unter besonderer Berücksichtigung der „willkürlich festgelegten“ Regelbeträge für Kinder?
Diese entsprechend beauftragte Regierung „weiß“ nun, dass aufgrund der verfassungsrechtlichen Beauftragung eine Erhöhung der Regelsätze um 5 Euro stattzufinden hat. Ein Ergebnis, dass Anforderungen von Transparenz, Kriterien eines Existenzminimums in unserem Staate, gesellschaftlicher Teilhabe der Betroffenen und der garantierten Chancengleichheit von Kindern, insbesondere im deutschen Bildungssystem, nun gerecht wird. Das war der formulierte Auftrag dieser Verfassungsrichter.

Fünf Euro!

Wie fühlen sich VerfassungsrichterInnen mit Kenntnisnahme dieser Zahl? Verarscht? Bestätigt? Sind sie einverstanden, sind sie empört? Hinterfragen sie gar ihren Job? Klatschen sie innerlich Beifall?

Es ist erst mal egal!

Viel wichtiger ist jetzt, wie wir damit umgehen. Mit diesen ­Fünf Euro. Mit diesem Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Mit dieser Spitze des Eisbergs. Einem Eisberg, der in der Lage ist, den sozialen Frieden einer solidarische Gesellschaft, einem sozial marktorientierten gesellschaftlichen Konsens endgültig die wunde Flanke aufzureißen und ein Schiff, auf dem man sich einzurichten bereit war, innerhalb der nächsten Sekunden sinken zu lassen. Wir sehen diesen Eisberg. Er ist nicht unser persönliches Debakel. Er bedroht uns alle!

Diese „Fünf-Euro-Spitze“ krönt eine unter Wasser liegende Masse aus neoliberalem, ideologischem Gedankengut, welches uns seit mindestens 15 Jahren entgegen schwimmt. Wie das so ist: Aus der Ferne ist dieser tödliche Klotz ein kleiner Punkt. Er vergrößerte sich mit den Gesetzen einer rot-grünen Koalition zur Liberalisierung der Finanzmärkte, der Gesetzgebungen zur Vereinfachung von Leiharbeit, dem möglich machen eines riesigen Niedriglohnmarktes, gipfelnd in HartzIV. Dem Beschluss von Armut in Rekordgeschwindigkeit für Millionen Menschen. Der verlogenen Entmündigung und Drangsalierung von Millionen Menschen durch Dummmaßnahmen alà „Fördern und Fordern“. Und setzt sich unter schwarz-gelb fort, mit einer Politik der liberalen Wirtschaftsgläubigkeit, eingeflüstert von unsäglich aktivem und zugelassenem Lobbyismus und deren ausschließlich an Maximierung von Profiten interessierten Hintermännern. In dieser Lobbykratur bekommen die Mächtigen ihr „Fett“. Hoteliers ihr Milliardengeschenk, Pharmakonzerne die Verlängerung ihrer Lizenzen zum Gelddrucken und die Atomindustrie bekommt ein Hundertmilliardengeschenk zulasten der Menschheit bis in künftige Jahrtausende.

Finanziert, bezahlt auf Kosten der Armen und steigender Armut.

Die Fünf-Euro-Politik und die Fünf-Euro-Politiker dieser Zeit tanzten und tanzen im Salon. Auf der Brücke des Schiffes stehen andere. Die wiederum erkennen die Gefahr eines auf sie zukommenden Eisbergs sehr wohl. Ihre Rettungsboote sind allerdings reserviert. Ihr Abgang ist kein Untergang. Den erleben wir. Weg gestapelt in Zwischen- und Unterdecks.

Es ist Zeit sich auf die Brücke zu begeben. Absaufen geht aber auch. Wir haben die Wahl. Noch.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.11.2010 18:03.

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Merkel und Westerwelle brechen die Verfassung

von polis am 26.09.2010 12:33




Merkel und Westerwelle brechen die Verfassung


Ernst

"Die Regierung Merkel/Westerwelle lässt die Hartz IV-Betroffenen am ausgestreckten Arm verhungern. Eine Regelsatzerhöhung von 5 Euro ist mit dem Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum unvereinbar. Das ist glatter Verfassungsbruch", kritisiert der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Klaus Ernst die in Aussicht genommene "Erhöhung" des Hartz IV-Regelsatzes von 359 auf 364 Euro. "Diese Regierung führt unser Land in eine soziale Eiszeit. Sie verwehrt 6,5 Millionen Menschen auf Dauer die gerechte Teilhabe an der Gesellschaft und ignoriert selbst höchstrichterliche Urteile. Sie ist eine Regierung der sozialen Spaltung und Rechtsstaatsverweigerung. Eine erneute Verfassungsklage ist unausweichlich. Die Opposition sollte dies gemeinsam in Angriff nehmen, wozu ich SPD und Grüne ausdrücklich einlade." Ernst weiter:

"DIE LINKE wird juristisch, parlamentarisch und außerparlamentarisch alles unternehmen, um die Vertiefung der Armut per Gesetz durch CDU/CSU und FDP zu stoppen. Wir werden Sachverständige aus Verbänden, Sozialinitiativen, Gewerkschaften und Wissenschaft darum bitten, eine verfassungskonforme Regelsatzhöhe zu ermitteln. Das wird eine belastbare Alternative zum ausgekungelten Armutsregelsatz der Bundesregierung. Dieses zutiefst asoziale Vorgehen der Koalition darf nicht Gesetzeskraft erlangen. Das ganze Trachten der Koalition geht dahin, den Hartz IV-Regelsatz künstlich niedrig zu halten und die Betroffenen noch schärfer zu unterdrücken. Gleichzeitig wird die Arbeitsmarktförderung für Langzeitarbeitslose zusammengestrichen und der Niedriglohnsektor mit Leiharbeit, präkerer Beschäftigung, Mini- und Midijobs forciert.

CDU/CSU und FDP schreiben de facto ein Drittel der Menschen in Deutschland ab, während Großkonzerne, Bestverdiende und Vermögende gehätschelt werden. Das ist unverantwortlich und zerstört die Gesellschaft. Auf konservativ-neoliberalen Pfaden gerät das Land ins Abseits."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.09.2010 12:34.

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"Dieses zutiefst ungerechte, verfassungswidrige und asoziale Geschacher und Getrickse"

von polis am 25.09.2010 15:20




Transparenz statt Sozialpolitik nach Kassenlage


Ernst

"DIE LINKE wird juristisch, parlamentarisch und außerparlamentarisch alles unternehmen, um die Vertiefung der Armut per Gesetz durch CDU/CSU und FDP zu stoppen. Dieses zutiefst ungerechte, verfassungswidrige und asoziale Geschacher und Getrickse der Koalition, um den Hartz IV-Regelsatz künstlich niedrig zu halten und die Betroffenen noch schärfer zu unterdrücken, darf nicht Gesetzeskraft erlangen", fordert der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Klaus Ernst. Als Reaktion auf das das intransparente Vorgehen der Bundesregierung bei der Festsetzung der künftigen Hartz-IV-Regelsätze hat der Parteivorstand der LINKEN die Einsetzung einer externen Kommission von Expertinnen und Experten zur Ermittlung verfassungskonformer Regelsätze beschlossen. Klaus Ernst weiter:

"Wir brauchen neue Wege, weil die Bundesregierung die Vorgaben des Verfassungsgerichts nicht erfüllt. Eine externe Kommission aus Expertinnen und Experten, deren Arbeit und Ergebnisse öffentlich nachvollziehbar sind, ist der richtige Ansatz. Wir werden Sachverständige aus Verbänden, Sozialinitiativen, Gewerkschaften und Wissenschaft darum bitten, eine verfassungskonforme Regelsatzhöhe zu ermitteln. Das wird eine belastbare Alternative zum ausgekungelten Armutsregelsatz der Bundesregierung.

Der neue Regelsatz darf nicht das Prinzip Armut per Gesetz fortschreiben, sondern muss das Existenzminimum absichern. 370 Euro reichen dafür nie und nimmer. Es ist ein Stück aus dem Tollhaus, dass Union und FDP zugleich die Arbeitsmarktförderung für Langzeitarbeitslose zusammenstreichen wollen. Die Regierung Merkel/Westerwelle nimmt Millionen Menschen jede Chance auf die Teilhabe an der Gesellschaft und ein menschenwürdiges Existenzminimum. Sie ist eine Regierung der sozialen Spaltung und des asozialen Verfassungsbruchs.

Schwarz-Gelb setzt bei der Ermittlung des Regelsatzes die Willkür fort, mit der Rot-Grün Hartz IV eingeführt hat. Das Urteil von Karlsruhe war auch eine Ohrfeige für SPD und Grüne. Wer das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum verwirklichen will, muss aus der Hartz-Logik der Repression und Entwürdigung aussteigen. DIE LINKE fordert SPD und Grüne auf, mit ihr gemeinsam Normenkontrollklage vor dem Verfassungsgericht zu erheben."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.09.2010 15:21.

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Re: Rudolf Dreßler legt dem Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier den Rückzug nahe

von polis am 25.09.2010 13:00

Michael Kraus auf Facebook:

Ja, auch der zweite der "Stones" (Steinbrück, Steinmeier) muss weg. Steinmeier war einer der führenden neoliberalen Köpfe rund um Gerhard Schröder und vertritt dessen sozialdarwinistische Politik bis heute."

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Re: EKD kritisiert Kontaktaufnahme mit totem Uwe Barschel in RTL-Doku

von polis am 25.09.2010 12:56

Günther Groß auf facebook:

Es ist also damit bewiesen, dass es ein Jenseits gibt. Was sagt denn Herr Barschel wie es da so aussieht ? Dem EKD müsste doch daran gelegen sein...denn schwindenden Glauben auf diese Weise neu zu aktivieren! O.K. ich verstehe, auch die Weggegangenen haben ein Recht auf Ruhezeiten und Diskretionsstreifen..."

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