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Bundespolizei bildet saudische Grenzschützer an Sturmgewehren aus
von redaktion am 08.06.2011 13:41
Bundespolizei bildet saudische Grenzschützer an Sturmgewehren aus

Jelpke
Berlin (rdp). "Die Legende vom Menschenrechtsexport nach Saudi-Arabien hat sich zerschlagen: Der Einsatz der Bundespolizei in der feudalen Diktatur umfasst auch die Ausbildung an Kriegswaffen", erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, zur Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (BT-Drs. 17/5846). Jelpke weiter:
Die Ausbildungstätigkeit der Bundespolizei erweist sich mithin keineswegs als harmlose Vermittlung moderner und rechtsstaatlicher Führungsgrundsätze, wie bisher von offizieller Seite dargestellt. Es handelt sich vielmehr um direkte Unterstützung für die Sicherheitskräfte eines Feudalclans, der mit Waffengewalt sowohl gegen demokratische Proteste in den Nachbarländern - wie Bahrein – als auch im eigenen Land vorgeht. Aus der Antwort der Bundesregierung geht eindeutig hervor, dass sie keinerlei Einfluss darauf hat, ob die mit deutscher Hilfe an der Waffe ausgebildeten Grenzschützer auch im Inneren des Landes eingesetzt werden.
Skandalös ist auch, wie sehr die Bundespolizei dazu missbraucht wird, ein Exportgeschäft des EADS-Konzerns durchzusetzen. Bei dem Milliardenprojekt des Rüstungskonzerns und dem Einsatz deutscher Polizisten handelt es sich um zwei Seiten der gleichen Medaille. Anders als bisher dargestellt werden keineswegs sämtliche 'auslandsbedingten Mehrkosten' von Saudi-Arabien übernommen. Für die Mietkosten des Projektbüros in Riad, für Fahrzeuge und technische Ausstattung hat die Bundespolizei bislang knapp 900.000 Euro ausgegeben, die sie weder von Saudi-Arabien noch von EADS zurückbekommt. Das ist eine schlecht kaschierte Subventionierung eines Multikonzerns.
Das Projekt wurde bereits im Frühjahr 2007 geplant, also noch zur Zeit der großen Koalition. Ein Schulungsangebot der Bundespolizei ging Ende 2007 an das saudische Innenministerium. Der ganze Vorgang zeigt, dass Auslandseinsätze der Bundespolizei unter ein Parlamentsmandat gestellt werden müssen.
Nach dem Willen der Bundesregierung soll das deutsche Polizeiengagement in der Nordregion Saudi-Arabiens noch bis Juni 2012 dauern. In anderen Regionen ist eine Projektlaufzeit von fünf Jahren angestrebt. Aus Sicht der LINKEN ist der Einsatz der Bundespolizei ein Verrat an den Menschenrechten und ein Affront gegen die arabischen Demokratiebewegungen. Er ist schnellstens zu beenden."
Feri stuft die Bonität der USA herab
von redaktion am 08.06.2011 12:23
Feri stuft die Bonität der USA herab
Bad Homburg/Berlin (rdp/ots) - Die Bad Homburger Feri EuroRating Services AG hat als erste Ratingagentur das Kreditrating für die USA von AAA auf AA herabgestuft. Feri-Analysten begründen den Schritt mit der anhaltenden Verschlechterung der Bonität des Landes infolge hoher Staatsverschuldung, unzureichender Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung und schwächerer Wachstumsaussichten.
"Die US-Regierung hat die Folgen der Finanzmarktkrise bisher in erster Linie durch eine Ausweitung der Staatsverschuldung bekämpft. Wir sehen nicht, dass hier ausreichend gegengesteuert wird", sagt Dr. Tobias Schmidt, Vorstand der Feri EuroRating Services AG. "Unser Rating-System zeigt eine Verschlechterung eindeutig an, daher ist die Herabstufung des Kreditratings der USA die logische Folge."
Bereits im dritten Jahr in Folge liegt die Defizitquote der USA im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweistelligen Prozentbereich. "Defizite solcher Größenordnungen sind mit einer nachhaltigen Haushaltspolitik nicht vereinbar. An ein besseres Rating ist erst wieder zu denken, wenn die US-Regierung ihren Haushalt langfristig tragfähig konsolidiert", so Schmidt abschließend.
Feri EuroRating Services ist bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als EU-Ratingagentur zugelassen und erstellt seit mehr als 20 Jahren Länderratings. Monatlich bewerten die Feri-Analysten aus Sicht eines ausländischen Investors die Fähigkeit sowie Bereitschaft von Staaten, ihre Schulden zurückzuzahlen. Als Ergebnis erhält das bewertete Land ein Kreditrating in elf möglichen Abstufungen zwischen "AAA" (beste Kreditwürdigkeit) und "Default".
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Die Feri EuroRating Services AG ist eine der führenden europäischen Ratingagenturen für die Analyse und Bewertung von Anlagemärkten und -produkten sowie eines der größten Wirtschaftsforschungs- und Prognoseinstitute. Derzeit betreut das Unternehmen mit rund 50 Mitarbeitern circa 1.000 Kunden und unterhält neben dem Hauptsitz in Bad Homburg weitere Büros in London, Paris und New York.
Große Mehrheit für schnellen Afghanistan-Abzug
von redaktion am 08.06.2011 11:25
Große Mehrheit für schnellen Afghanistan-Abzug
Hamburg/Berlin (rdp/ots) - Zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) sind dafür, dass sich die Bundeswehr sofort oder bis spätestens Ende des Jahres aus Afghanistan zurückzieht. In einer Umfrage für das Hamburger Magazin stern sprachen sich 38 Prozent für einen sofortigen Abzug aus, 28 Prozent plädierten für einen Rückzug bis Ende des Jahres. Dass die Bundeswehr bei Bedarf länger am Hindukusch stationiert bleiben sollte, meinen 27 Prozent. Mit "weiß nicht" antworteten 7 Prozent.
Dass der Bundeswehr-Einsatz, falls nötig, über 2011 hinaus fortgesetzt werden soll, meinen vor allem die Anhänger der Union (41 Prozent). Aber auch 35 Prozent der SPD-Wähler vertreten diese Auffassung. Bei den Grünen wünschen dies 29 Prozent, bei den Liberalen 21 Prozent. Am stärksten ist die Ablehnung bei den Wählern der Linken: Lediglich ein Prozent wollen ein Engagement am Hindukusch über 2011 hinaus.
Neue Namen in NSDAP-Mitgliederkartei
von redaktion am 08.06.2011 11:03
Neue Namen in NSDAP-Mitgliederkartei - Auch Ex-Generalbundesanwalt Kurt Rebmann und Schriftsteller James Krüß waren in der Partei
Hamburg/Berlin (rdp/ots) - In der Mitgliederkartei der NSDAP im Bundesarchiv in Berlin sind neue bedeutende Namen aus Wissenschaft, Kunst, Politik und Medien aufgetaucht. Wie das Hamburger Magazin stern in seiner neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet, wurden unter anderen Ex-Generalbundesanwalt Kurt Rebmann, Hilmar Hoffmann, langjähriger Chef des Goethe-Instituts, der Politikwissenschaftler Iring Fetscher, der Kinderbuchautor James Krüß und der Schriftsteller Erich Loest als NSDAP-Mitglieder geführt. Alle wurden zwischen 1922 und 1927 geboren und traten den Unterlagen zufolge als 17- bzw. 18-Jährige in die Hitlerpartei ein.
Der stern sprach mit zahlreichen Betroffenen über ihre Zeit im Dritten Reich, darunter auch mit dem ehemaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher, der laut Karteikarte am 18. Mai 1944 die Aufnahme beantragte und unter der Nummer 10123636 als NSDAP-Mitglied geführt wurde. Genscher: "Ich habe nie einen Aufnahmeantrag unterschrieben." Über die Bedeutung der NS-Mitgliederkarten wurde in den vergangenen Jahren immer wieder gestritten. Lange wurde behauptet, dass Partei-Eintritte in Sammelverfahren auch ohne Wissen der Betroffenen erfolgen konnten. Dagegen haben Forscher wie der Historiker Armin Nolzen, einer der besten Kenner der NS-Parteigeschichte, inzwischen klargestellt, dass in jedem Fall eine eigenhändige Unterschrift notwendig war.
SPD verlangt Aufklärung über erschossene Demonstranten in Afghanistan
von redaktion am 08.06.2011 10:26
SPD verlangt Aufklärung über erschossene Demonstranten in Afghanistan
Köln/Berlin (rdp/ots) - Köln. Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, hat Aufklärung über die jüngsten Anschläge und Demonstrationen im afghanischen Hoheitsgebiet der Bundeswehr verlangt, bei denen vier Soldaten umkamen, die Bundeswehr ihrerseits aber auch zumindest drei Demonstranten erschossen haben soll. "Wir haben die Erwartung, dass das Einsatzführungszentrum über alle Vorfälle der letzten Wochen in Afghanistan mal etwas präziser berichtet", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe) vor der heutigen Sitzung des Verteidigungsausschusses. "Das ist bisher nicht geschehen. Wir kriegen zwar schnell Informationen. Meistens steht aber nicht viel drin." Arnold will aufgrund der aktuellen Kritik des Wehrbeauftragten des Bundestages, Hellmut Königshaus (FDP), auch wissen, "warum die Flugstunden (der Bundeswehr in Afghanistan) reduziert wurden. "Wenn sie wegen des Geldes reduziert werden, wäre das ein kritischer Punkt." Der SPD-Politiker fügte allerdings hinzu: "Ich bin auch der Meinung, dass der Wehrbeauftragte mal in seinen Auftrag schauen sollte. Ratschläge zu internationalen Beziehungen zu geben, gehört nicht zu seinem Aufgabenfeld. Das sage ich in aller Freundschaft." Königshaus hatte von Missstimmung auf Seiten der USA gesprochen, weil diese in Nordafghanistan viele Kampfhubschrauber und Rettungsflugzeuge einsetzten, die Bundeswehr ihre Flugstunden jedoch massiv reduziert habe.
The Great Angie - polis-Presseschau
von redaktion am 08.06.2011 08:34
Presseschau vom 08.06.2011

Sataatsbankett für Angela Merkel im Weissen Haus.
The Great Angie
Der amerikanische Präsident lässt zum Besuch der deutschen Bundeskanzlerin in Washington alle Willkommensregister ziehen. Höchste militärische Ehrenformationen, Staatsbankett und die amerikanische Freiheitsmedaille für Angela Merkel. Alle Kritik ob des deutschen Verhaltens zu Libyen scheint dahin. Obama braucht Merkel für mehr: "Ich traue ihr".

fr-online.de
Was das Protokoll hergibt
... Ob und wie sie miteinander können, der US-Präsident und die deutsche Kanzlerin, beide pragmatisch, rational, aber keine Kumpeltypen – darüber zerbrechen sich begleitende Beobachter auch auf dieser Merkelreise nach Washington mal wieder die Köpfe. So war es stets, seit die Kanzlerin Obama 2008 im US-Wahlkampf nicht vor dem Brandenburger Tor reden lassen wollte. ...

faz.net
Obamas Zukunftsvision
... Deutschland bleibt für Amerika der wichtigste, wenn auch etwas sperrige Partner in Europa. Obamas Ehrenbekundungen für Kanzlerin Merkel sind auch eine Investition in die Zukunft: Ginge es nach Amerika, könnte Deutschlands Führungsrolle nicht groß genug sein. ...

spiegel.de
Merkels groeßte Politparty
... Obama kann gar nicht oft genug betonen, welche besondere Ehre diese Auszeichnung für Merkel inklusive Staatsbankett darstellt. Offenkundig ist auch dem Präsidenten nicht entgangen, dass es vor allem in Deutschland viel Gerede gibt über sein nicht ganz unkompliziertes Verhältnis zu Angela Merkel. ...

taz.de
Demonstrative Einigkeit
... Mit Blick auf das zuletzt wegen der Libyen-Frage getrübte bilaterale Verhältnis verwies Obama auf die "zusätzliche Verantwortung", die Deutschland in Afghanistan übernommen habe, um anderen verbündeten Nationen "Ressourcen frei zu machen für den Schutz des libyschen Volkes". Nach einem Sturz des Diktators Muammar al Gaddafi sei viel Arbeit zu leisten. Dann "erwarte" er "umfangreiche deutsche Unterstützung", fügte der US-Präsident hinzu. ...
Foto: spiegel.de/afp
Und Tschüss - polis-Presseschau
von redaktion am 07.06.2011 08:26
Presseschau vom 07.06.2011

Bald nur noch technische Baudenkmäler? AKWs in Deutschland.
Und Tschüss
Das Bundeskabinett hat das Gesetzespaket zum Atomausstieg durchgewunken. Bis 2022 werden alle 17 deutsche Meiler vom Netz genommen. Die bereits abgeschalteten acht AKWs bleiben auch weiterhin vom Netz. Koalitionsintern gibt es allerdings große Vorbehalte, vor allem aus den Reihen der CDU und CSU. Verstimmungen werden auch aus dem europäischen Ausland geäußert. Die Franzosen klagen über Abstimmungsdefizite.

fr-online.de
Atomwende sorgt für Streit
... Die Atomwende hinterlässt die CDU als zutiefst zerrissene Partei und sorgt für weitere Entfremdung zwischen den Koalitionspartnern FDP und Union. Zwar beschloss das schwarz-gelbe Kabinett am Montag den stufenweisen Ausstieg aus der Atomkraft bis 2022. In einer Sitzung der Unions-Fraktion stimmten jedoch acht Abgeordnete gegen das Vorhaben. Acht weitere enthielten sich. Dies ist eine für Unions-Verhältnisse relativ große Protestfront. Die Kritik kam vor allem vom Wirtschaftsflügel und aus der CSU. ..

faz.net
Europa verstimmt über „deutschen Alleingang“ bei Atomkraft
... Die Bundesregierung hat das Gesetzespaket zum schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahr 2022 auf den Weg gebracht. Im europäischen Ausland herrscht Missstimmung über den deutschen Alleingang. Frankreichs Energieminister verlangt eine EU-Dringlichkeitssitzung. ...

spiegel.de
Kabinett winkt den Atomausstieg durch
... Kernstück ist die Novelle des Atomgesetzes, das die schrittweise Abschaltung der 17 deutschen Reaktoren regelt. Acht davon - die sieben ältesten Meiler und das Atomkraftwerk Krümmel - sind bereits abgeschaltet und sollen sofort dauerhaft stillgelegt werden, die übrigen zwischen 2015 und 2022. Eines der sofort abzuschaltenden AKW soll möglicherweise bis 2013 noch in Bereitschaft gehalten werden für den Fall von Stromengpässen im Winter. ...

taz.de
Atomkraft? Das war's!
... Norbert Röttgen indes vibriert geradezu vor Freude. "Wer hätte gedacht, dass wir dies in drei Monaten schaffen?", jubelte er am Montag. Der Atomausstieg sei ein "Meilenstein" und ein "zentrales Projekt für Deutschland". Ein "gesellschaftlicher Kampfkonflikt" sei endlich gelöst worden. Dass Schwarz-Gelb vor ein paar Monaten diesen Konflikt erst wieder entfachte hatte, soll keine Rolle mehr spielen. ...
Foto: taz.de/dpa
Afghanischer Minister warnt vor Unterwanderung der Sicherheitskräfte
von redaktion am 06.06.2011 10:19
Afghanischer Minister warnt vor Unterwanderung der Sicherheitskräfte
Köln/Berlin (rdp/ots) - Der frühere afghanische Wiederaufbauminister Amin Farhang hat angesichts der jüngsten Anschläge auf die Bundeswehr vor der Unterwanderung afghanischer Sicherheitskräfte durch die Taliban gewarnt. "Die Terroristen haben überall Zugang", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montag-Ausgabe). "Sie gehen sehr geschickt vor und haben seit Jahren Spitzel in Armee und Polizei geschleust. Immer wenn die Lage günstig ist, dann schlagen sie zu." Man müsse diese Leute durch Kontrollen fassen und unschädlich machen. Das gelte besonders für Leibwächter. Die Unterwanderung sei nicht auf das Hoheitsgebiet der Bundeswehr beschränkt, so Farhang. "Das ist überall so, in ganz Afghanistan. Da muss man wirklich vorsichtig sein. Das darf aber nicht dazu führen, dass man aufgibt." Der ehemalige Uno-Sonderbeauftragte für Afghanistan, der grüne Bundestagsabgeordnete Tom Koenigs, erklärte: "Es ist sehr bedauerlich, dass immer mehr Soldaten umkommen. Ich glaube aber, dass die Festlegung, bis 2014 in Verantwortung abzuziehen, richtig ist."
Bundeswehr erschoss Demonstranten - polis-Presseschau
von redaktion am 06.06.2011 09:06
Presseschau vom 06.06.2011

Proteste in Talokan Mitte Mai: „Gesteuert und instrumentalisiert”?
Bundeswehr erschoss Demonstranten
Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen vor zweieinhalb Wochen im afghanischen Talokan mit insgesamt 12 Toten sollen laut einem UN-Bericht drei Demonstranten von Bundeswehrsoldaten erschossen worden sein. Das Verteidigungsministerium will sich dazu noch nicht äußern. Derweil geht die Bundeswehr jedoch von einem "gesteuerten Angriff" aus.

fr-online.de
Bundeswehr erschoss drei Afghanen
... Zunächst hatte das Einsatzführungskommando davon gesprochen, dass durch die Schüsse sieben bis zehn Angreifer verletzt, aber nach damaligem Erkenntnisstand niemand getötet worden sei. Von den drei Getöteten berichtete am Samstag das Magazin Der Spiegel unter Berufung auf einen Untersuchungsbericht der Vereinten Nationen. ...

faz.net
„Gewalt in Talokan war gesteuert“
... Der Vorfall im nordafghanischen Talokan Mitte Mai, als vor einem deutschen Posten der internationalen Afghanistan-Truppe Isaf 12 Personen getötet worden sind, war nach Einschätzung der Bundeswehr nicht nur eine gewalttätige Demonstration, sondern ein gezielter Angriff. ...

spiegel.de
Deutsche Soldaten erschossen drei Demonstranten
... Die Bundeswehr hat in Talokan am 18. Mai nicht einen, sondern drei Demonstranten erschossen. Dies geht nach SPIEGEL-Informationen aus einem Untersuchungsbericht der Vereinten Nationen hervor. Zunächst hatte die Bundeswehr behauptet, es gebe keine Erkenntnisse, dass deutsche Soldaten jemanden tödlich verwundet hätten. Dann wurde ein Toter für möglich gehalten. Nun sind es offenbar drei. ...

polis-ffd.de
Wer in Afghanistan den Krieg sucht, kann nur eine Niederlage finden
... Wer wie der Verteidigungsminister von Fortschritten im Kampf gegen die Taliban spricht, verharmlost die Situation. De Maizière hat nur dann Recht, falls er meint, dass Deutschland den Kampf um die Herzen der Menschen in Afghanistan nicht aufgeben darf. ...
Foto: faz.net/reuters
Obama nennt deutsche Energiepolitik Vorbild für Amerika
von redaktion am 05.06.2011 14:28
Obama nennt deutsche Energiepolitik Vorbild für Amerika
Berlin (rdp/ots) - Berlin - US-Präsident Barack Obama hat vor dem Besuch von Kanzlerin Angela Merkel in Washington die Umwelt- und Energiepolitik Deutschlands als vorbildlich gelobt. "Von Deutschland können wir manches darüber lernen, wie mehr Umweltfreundlichkeit zugleich zu mehr Wachstum führen kann", sagte der im Interview mit dem Berliner "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). Viele deutsche Unternehmen hätten "kreative Wege gefunden, wie sie in einer sich rapide verändernden Weltwirtschaft wachsen können - mit einem Schwerpunkt auf 'grünen Jobs' und neuen Technologien. Darauf konzentrieren auch wir uns in den USA", sagte Obama. Es ist das erste Interview, das Obama einem deutschen Medium gegeben hat. Das Interview wurde, wie fast alle Interviews für ausländische Zeitungen, schriftlich geführt.


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