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Wirecard-Aktien brechen nach Anzeige ein

von redaktion am 30.03.2010 12:33




Wirecard-Aktien brechen nach Anzeige ein



München/Berlin (rdp/ddp). Die Aktien des Zahlungsverkehrsabwickler Wirecard sind am Dienstagmorgen eingebrochen. Bis 10.25 Uhr verloren sie 20 Prozent auf 5,98 Euro, nachdem sie zwischenzeitlich schon mehr als 30 Prozent eingebüßt hatten. Grund ist Händlern zufolge der Bericht des Internetportals «GoMoPa.net», dem zufolge der Staatsanwaltschaft München eine Anzeige gegen die Wirecard Bank wegen des Verdachts auf Geldwäsche vorliegt.

Eine Sprecherin der Ermittlungsbehörde bestätigte am Dienstag auf Anfrage der ddp/Dow Jones Wirtschaftsnachrichten lediglich den Eingang einer Anzeige, wollte sich zu den genauen Vorwürfen aber nicht äußern. Derzeit liefen die Vorprüfungen. Es gebe noch kein Verfahren, sagte sie. Eine Sprecherin von Wirecard wies die gegen das im TecDAX notierte Unternehmen vorgebrachten Vorwürfe als «absolut haltlos» zurück.

Das Unternehmen unterstützt nach eigenen Angaben weltweit mehr als 10 000 Händler aus unterschiedlichen Branchen bei der Automatisierung ihrer Zahlungsprozesse. Insgesamt beschäftigt Wirecard rund 400 Mitarbeiter.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.03.2010 12:34.

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Die Spirale

von redaktion am 30.03.2010 09:23




Presseschau vom 30.03.2010



Die Angst vor dem Terror ist nach Moskau zurückgekehrt. Foto faz.net/reuters


Die Spirale

Die Verantwortlichen für die grausamen Anschläge in Moskaus U-Bahnschächten waren schnell ausgemacht: Kaukasich-islamistische Terroristen. Die Ermittler erkennen dort wohl die nachvollziehbarsten Motive.





fr-online.de

Der Terror kehrt zurück

Das offizielle Moskau ist sich schnell einig über Täter und Motive. Wie 2004, als ein Selbstmordattentäter einen fahrenden U-Bahn-Wagen in die Luft jagte und 41 Menschen umkamen. "Wenn man unseren Vorschlag akzeptiert hätte, alle Bewohner des Nordkaukasus zu zwingen, ihre Fingerabdrücke abzugeben", sagt ein Sprecher des Ermittlungskomitees der Generalstaatsanwaltschaft, "dann hätten wir die Identität der Selbstmörderinnen in einer halben Stunde ermittelt". …




faz.net

Die Rückkehr des Krieges nach Moskau

… Noch bevor die Ermittler erste Vermutungen preisgaben, wurde im Rundfunk sofort davon gesprochen, dass die Auftraggeber der Anschläge sicherlich im Nordkaukasus zu suchen seien. Irgendwann habe das ja so kommen müssen, denn Russland führe Krieg gegen den bewaffneten Untergrund im Nordkaukasus. …




spiegel.de

Russland macht Jagd auf die Terrorhelfer

… Unterdessen schloss Russlands Außenminister Sergej Lawrow auch eine Beteiligung des Terrornetzwerks al-Qaida nicht aus. Lawrow brachte eine Verbindung der Täter zu islamistischen Terroristen aus dem afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet ins Spiel. Dort würden mehrere Anschläge geplant, die dann nicht nur in Afghanistan sondern auch in anderen Ländern ausgeführt würden, sagte der russische Außenminister nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax. "Manchmal reichen diese Planungen bis in den russischen Kaukasus." …




taz.de

Panik im Untergrund

… Es ist davon auszugehen, dass die Spur der Terroranschläge in den Kaukasus führt, vermutet ein Experte aus einer der russischen Machtinstitutionen. Das sei auch die Version, die derzeit als wahrscheinlichste angesehen werde, so die russische Nachrichtenagentur Interfax. Die Explosionen könnten, so der Experte weiter, Racheakte von Terrroristen für Operationen von russischen Sicherheitskräften im Nordkaukasus sein. Bei derartigen Operationen waren Anführer der Terroristen getötet worden. Und in Inguschetien sei sogar eine ganze Gruppe des terroristischen Untergrunds vernichtet worden. ...

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Medien, Macht und Macho

von redaktion am 29.03.2010 18:47




Medien, Macht und Macho

ZDF-Italien-Korrespondentin hinterfragt das System Berlusconi


Der "Cavaliere"

    Mainz/Berlin (rdp/ots) - Was fasziniert die Italiener an ihrem "Cavaliere" - während das Ausland über seine Fehltritte oft den Kopf schüttelt? Wie konnte es der erfolgreiche Unternehmer Berlusconi schaffen, fast uneingeschränkt in Italien zu herrschen? In der Dokumentation "Medien, Macht und Macho", die das ZDF am Mittwoch, 31. März 2010, um 0.35 Uhr zeigt, hinterfragt Italien-Korrrespondentin Antje Pieper das "System Berlusconi".
    "Ich bin ganz ehrlich davon überzeugt, dass ich bei weitem der beste Ministerpräsident bin, den Italien im Laufe seiner 150-jährigen Geschichte gehabt hat", so die öffentliche Selbsteinschätzung im September 2009. Von Rücktrittsgedanken keine Spur, nach Wochen und Monaten, in denen er international vor allem durch Skandale Schlagzeilen gemacht hatte. Doch in Italien hat ihm das kaum geschadet. Seine Regierungskoalition verfügt über eine breite Mehrheit im Parlament, Berlusconi steht unangefochten an der Spitze seiner Partei. Exemplarisch ist das Geschehen um das Erdbeben von l'Aquila im April 2009. Silvio Berlusconi hat die Ausnahmesituation genutzt. Der Einsatz der freiwilligen Helfer und das schnelle Eingreifen des Zivilschutzes wurden zu seinem ganz persönlichen Erfolg. Kritische Nachfragen hingegen, wie es zu den katastrophalen Folgen des Erdbebens kommen konnte, werden zur Nebensache erklärt.
    Seine Macht nutzt der Ministerpräsident auch, um sich vor Prozessen zu schützen. Mit einem der ersten Gesetze seiner Amtszeit sicherte das Parlament ihm Immunität zu. Nachdem das Oberste Gericht dies für nicht verfassungsgemäß befand, versucht er es nun mit Gesetzen, die eine Höchstdauer von Verfahren vorsehen und die es dem Ministerpräsidenten ermöglichen, nicht vor Gericht zu erscheinen.
    Während die Opposition von maßgeschneiderten Gesetzen für eine Person spricht, schimpft Silvio Berlusconi weiterhin über Richter und Staatsanwälte und sieht sich als Opfer einer linken Justiz und einer linken Presse. Dabei beherrscht er fast alle Privatsender und hat als Regierungschef auch erheblichen Einfluss auf das staatliche Fernsehen, die RAI. Die jetzige Opposition hat es während ihrer eigenen Regierungszeit versäumt, ein Gesetz gegen einen solch offenkundigen Interessenskonflikt zu verabschieden. Nach dem Sturz von Romano Prodi ist sie nun fast machtlos und zudem zerstritten.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.03.2010 18:48.

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Anschläge in Moskau: »Allah sei Ruhm!«, höhnt es aus dem Internet

von redaktion am 29.03.2010 18:31




Anschläge in Moskau: »Allah sei Ruhm!«, höhnt es aus dem Internet

Neues Deutschland: zu den Anschlägen in Moskau


Feuerwehr birgt zahlreiche Opfer aus der U-Bahnstation Ljubjanka

    Berlin (rdp/ots) - Dreieinhalb Jahre sind vergangen, seit zuletzt auf einem Moskauer Markt eine Bombe explodierte. Bewohner und Besucher der russischen Hauptstadt mögen sich längst wieder sicher gefühlt haben, auch in der Metro. Die wird von der Miliz überwacht, überall wurden Videokameras installiert, Streifen mit Spürhunden sind nicht selten. Russlands »Ordnungshüter« werden oft - und oft mit Recht - gescholten, doch vollkommene Sicherheit könnte auch die beste Polizei nicht garantieren: Die lückenlose Kontrolle von täglich neun Millionen U-Bahn-Benutzern ist schlicht unmöglich. So scheinen sich denn also wieder zwei Frauen - freiwillig oder gezwungen - in den unendlichen Menschenstrom gemischt zu haben, um möglichst viele mit sich in den Tod zu reißen. Und wieder führt die Spur in den nördlichen Kaukasus. Die unruhige Region ist trotz mancher Fortschritte beim Wiederaufbau nicht befriedet. 230 »Banditen« wurden dort nach Angaben des russischen Innenministeriums im vergangenen Jahr »vernichtet«, und dennoch nimmt die Zahl der separatistischen Untergrundkämpfer nicht ab. Für jeden Getöteten schwören dessen Mitkämpfer tödliche Rache. »Allah sei Ruhm!«, höhnt es aus dem Internet - menschenverachtender Beifall für den Moskauer   Doppelanschlag. Es wird noch lange dauern, bis sich Moskau und seine Besucher tatsächlich vor solchem Terror sicher fühlen können.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.03.2010 19:04.

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Streit um Guantánamo-Häftlinge - Ein kleiner Beitrag

von redaktion am 29.03.2010 18:21




Streit um Guantánamo-Häftlinge - Ein kleiner Beitrag
von Dirk Hautkapp/WAZ

    Essen/Berlin (rdp/ots) - Zu den Ländern, die der US-Regierung nach den Anschlägen vom 11. September 2001 am lautesten ihre "uneingeschränkte Solidarität" versicherten, gehört ohne Zweifel Deutschland. Rund zehn Jahre danach ist es an der Zeit, das Versprechen einzulösen. Was in Irland, Portugal, Frankreich, Belgien, Ungarn, Spanien und der Schweiz nach allem, was man weiß, bislang der nationalen Sicherheit keinen Abbruch getan hat, sollte auch hierzulande nicht mehr zum Risiko-Popanz aufgeblasen werden: Strafrechtlich nicht zu belangende, doppelt und dreifach gesinnungsgetestete Gefangene, die jahrelang zu Unrecht wegen Terrorverdachts im US-Lager Guantánamo unter erbärmlichsten Bedingungen gelitten haben, verdienen auch in Deutschland eine Chance. Wer so argumentiert, hat nicht die allzu oft schrille Posaune der Menschenrechte im Anschlag - sondern eine einfache humanitäre Abwägung. Indem die Regierung Merkel ihren kleinen Beitrag zur Schließung von Guantánamo leistet - es geht vorläufig um nicht mehr als drei Menschen -, hilft sie nicht nur US-Präsident Obama, der eben dies zum Ziel hat. Sie übernimmt auch Mitverantwortung für einen Makel, der nicht nur unter Muslimen der gesamten westlichen Welt angelastet wird.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.03.2010 18:39.

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Internet-Experten kritisieren Sperrpläne der EU-Kommission gegen Kinderpornographie

von redaktion am 29.03.2010 14:21




Internet-Experten kritisieren Sperrpläne der EU-Kommission gegen
Kinderpornographie



Köln/Berlin (rdp/ots) - Als "gefährlichen Pseudo-Aktionismus" hat der
Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur die Aufforderung der
EU-Kommission an alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union
kritisiert, Internetseiten mit pornographischen Inhalten zu sperren.
Dieser "Unfug" sei "kontraproduktiv", weil er die Täter in
Wirklichkeit schütze, sagte der Sprecher der Organisation, Alvar
Freude, dem "Kölner Stadt-Anzeiger (Dienstag-Ausgabe). Besser sei der
von der neuen Bundesregierung eingeschlagene Weg, Seiten mit
einschlägigen Inhalten zu vernichten. Technisch sei dies ohne
Probleme möglich. Noch wichtiger sei es jedoch, die Täter
strafrechtlich zu verfolgen. Dies geschehe jedoch viel zu selten,
weil es national zu viele bürokratische Hemmnisse gebe und die
internationale Zusammenarbeit unzureichend sei. Die Organisation
hatte im vergangenen Jahr über 130 000 Unterschriften gegen den
Gesetzentwurf der damaligen Bundesregierung zur Sperrung
kinderpornografischer Websites gesammelt.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.03.2010 14:23.

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SPD-Spitze geht gegen Atomkraft auf die Straße

von redaktion am 29.03.2010 13:41




SPD-Spitze geht gegen Atomkraft auf die Straße



Berlin (rdp/ddp). Die Führung der SPD will sich am 24. April den bundesweiten Protesten gegen die Atomkraft anschließen. Die Spitze von Partei und Bundestagsfraktion nimmt an einer Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel teil, wie SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles am Montag nach einer Präsidiumssitzung in Berlin ankündigte. Die SPD wolle damit gegen die von Union und FDP geplante Laufzeitverlängerung für die deutschen Kernkraftwerke protestieren.

Ein Bündnis von Bürgerinitiativen hatte anlässlich des Gedenktags zur Reaktorkatastrophe im ukrainischen Tschernobyl 1986 zu Großdemonstrationen in Biblis, Ahaus und Krümmel aufgerufen. Erwartet werden Zehntausende Demonstranten.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.03.2010 14:14.

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Neue Informationsrechte gegenüber Auskunfteien

von redaktion am 29.03.2010 10:55




Neue Informationsrechte gegenüber Auskunfteien

Berlin (rdp). Mit dem zum 1. April 2010 in Kraft tretenden Änderungen des Bundesdatenschutzgesetzes erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher neue Auskunftsrechte gegenüber Auskunfteien und Banken.

Aufgrund der Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes können Verbraucherinnen und Verbraucher künftig einmal jährlich von Auskunfteien kostenlos eine Selbstauskunft in Textform verlangen. Die Auskunftei muss mitteilen, welche Daten zur Person gespeichert wurden, woher diese Daten stammen, an wen diese Daten weitergegeben wurden sowie den Zweck der Speicherung. Zusätzlich erfährt der Verbraucher seinen Scorewert und worauf dieser beruht. Der Scorewert beschreibt die Bonität eines Kunden.

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hatte im August 2009 den Bericht „Verbraucherinformation Scoring“ vorgestellt. Die vom BMELV beauftragte GP Forschungsgruppe, Institut für Grundlagen- und Programmforschung, hatte untersucht, in welchem Umfang Daten von Verbraucherinnen und Verbrauchern bei Auskunfteien gespeichert sind. Demnach waren fast 45 Prozent der von Auskunfteien gespeicherten Daten fehlerhaft oder unvollständig.

„Der aus den gespeicherten Daten errechnete Scorewert kann sich auf die Höhe der Kreditzinsen auswirken und entscheidet darüber, ob jemand als kreditwürdig eingestuft wird. Deshalb ist es wichtig, dass die gespeicherten Daten auch korrekt sind. Sollten die gespeicherten Daten fehlerhaft sein, sind die Auskunfteien verpflichtet, dies zu korrigieren“, sagte Bundesverbraucherministerin Aigner.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.03.2010 10:56.

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Willkommen geht anders

von redaktion am 29.03.2010 09:27




Presseschau vom 29.03.2010



Das Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba: Mehrere Insassen könnten demnächst
nach Deutschland gebracht werden. Foto: welt.de/AFP


Willkommen geht anders

Eine bevorstehende Aufnahme von drei Guantanamo-Häftlingen in Deutschland ruft Unionspolitiker auf den Plan. „Nach Bayern kommt mir keiner rein“, so der bayerische Innenminister.





fr-online

Nicht nur Bosbach hat Bedenken

… Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), sieht eine Aufnahme einzelner Häftlinge aus dem US-Gefangenenlager Guantánamo in Deutschland kritisch.
Bosbach sagte "Bild am Sonntag": "Ich habe grundsätzliche Sicherheitsbedenken bei der Aufnahme von Guantánamo-Häftlingen. …




spiegel.de

CDU-Politiker kritisiert Aufnahme von Guantanamo-Häftlingen

… Zu den möglichen Kandidaten gehören ein Palästinenser aus dem Westjordanland, der der konservativen Predigervereinigung Tabligh-i-Jamaat angehört und in Pakistan festgenommen wurde, ein Jordanier, der im Sommer 2001 nach Afghanistan gereist war, sowie ein Syrer, der Ende 2001 in einem Krankenhaus in Kabul behandelt wurde und kurz danach festgenommen worden war. Alle Gefangenen sind von der US-Regierung zur Freilassung vorgesehen. …




sueddeutsche.de

Verspätetes Zeichen

… Als die USA befreundete Staaten vergangenes Jahr ersuchten, unschuldige Häftlinge aus dem Gefangenenlager Guantanamo aufzunehmen, erhielten sie aus Deutschland einen Korb. Der damalige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble führte Sicherheitssorgen zur Begründung an, im Kern aber war die deutsche Argumentation simpler: Deutschland nimmt keine Häftlinge auf, weil es das nicht muss. In der Tat hatten die USA keinen Anspruch auf Hilfe, sie baten um einen Freundschaftsdienst. Er wurde ihnen verweigert. …




welt.de

Diese Häftlinge sollen nach Deutschland reisen

… Die Bundesrepublik soll nach Willen Washingtons mindestens fünf Guantánamo-Insassen aufnehmen. Es soll sich um einen Syrer, einen Palästinenser und einen Jordanier handeln, die allesamt in Afghanistan verhaftet wurden und sich seit Jahren in US-Gewahrsam befinden. ...

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Nichtzahler kosten die Krankenkassen Millionen

von redaktion am 28.03.2010 19:30




Nichtzahler kosten die Krankenkassen Millionen

Berlin (ots) - Immer mehr Menschen zahlen ihre Kassenbeiträge
nicht. Zwischen September und Dezember vergangenen Jahres stieg die
Zahl der Vollstreckungsmaßnahmen bei der DAK von 32 000 auf 36 000,
meldet der Berliner "Tagesspiegel" (Montagausgabe) nach einer Umfrage
unter den Krankenkassen. Bei der Techniker Krankenkasse haben 34 000
Mitglieder Rückstände in Höhe von insgesamt 125 Millionen Euro, bei
der KKH Allianz sind 15 000 Mitglieder betroffen, davon sind 12 000
länger als zwei Monate säumig. Vor allem Selbstständige, die unter
Auftragsmangel leiden, können ihre Beiträge zumindest vorübergehend
nicht mehr zahlen. Nach Angaben des GKV-Spitzenverbands hatten die
Kassen im vergangenen Sommer bereits Außenstände von 630 Millionen
Euro, weil Kunden ihre Beiträge nicht zahlten. Der Spitzenverband
fordert den Bund auf, die Rückstände auszugleichen. "Jeder soll
krankenversichert sein, aber wenn die Mitglieder nicht zahlen, haben
die Kassen kaum Möglichkeiten, an das Geld zu kommen", sagte
Verbandssprecherin Ann Marini der Zeitung. Zwar können die Kassen
versuchen, das Geld zu pfänden, kündigen dürfen sie säumigen
Mitgliedern aber nicht. Das Bundesgesundheitsministerium lehnt eine
Kostenübernahme ab und verweist auf die 15,7 Milliarden Euro, die der
Bund den Kassen in diesem Jahr als Zuschuss überweist.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.03.2010 19:31.
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