Willkommen geht anders
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Willkommen geht anders
von redaktion am 29.03.2010 09:27
Presseschau vom 29.03.2010

Das Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba: Mehrere Insassen könnten demnächst
nach Deutschland gebracht werden. Foto: welt.de/AFP
Willkommen geht anders
Eine bevorstehende Aufnahme von drei Guantanamo-Häftlingen in Deutschland ruft Unionspolitiker auf den Plan. „Nach Bayern kommt mir keiner rein“, so der bayerische Innenminister.

fr-online
Nicht nur Bosbach hat Bedenken
… Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), sieht eine Aufnahme einzelner Häftlinge aus dem US-Gefangenenlager Guantánamo in Deutschland kritisch.
Bosbach sagte "Bild am Sonntag": "Ich habe grundsätzliche Sicherheitsbedenken bei der Aufnahme von Guantánamo-Häftlingen. …

spiegel.de
CDU-Politiker kritisiert Aufnahme von Guantanamo-Häftlingen
… Zu den möglichen Kandidaten gehören ein Palästinenser aus dem Westjordanland, der der konservativen Predigervereinigung Tabligh-i-Jamaat angehört und in Pakistan festgenommen wurde, ein Jordanier, der im Sommer 2001 nach Afghanistan gereist war, sowie ein Syrer, der Ende 2001 in einem Krankenhaus in Kabul behandelt wurde und kurz danach festgenommen worden war. Alle Gefangenen sind von der US-Regierung zur Freilassung vorgesehen. …

sueddeutsche.de
Verspätetes Zeichen
… Als die USA befreundete Staaten vergangenes Jahr ersuchten, unschuldige Häftlinge aus dem Gefangenenlager Guantanamo aufzunehmen, erhielten sie aus Deutschland einen Korb. Der damalige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble führte Sicherheitssorgen zur Begründung an, im Kern aber war die deutsche Argumentation simpler: Deutschland nimmt keine Häftlinge auf, weil es das nicht muss. In der Tat hatten die USA keinen Anspruch auf Hilfe, sie baten um einen Freundschaftsdienst. Er wurde ihnen verweigert. …

welt.de
Diese Häftlinge sollen nach Deutschland reisen
… Die Bundesrepublik soll nach Willen Washingtons mindestens fünf Guantánamo-Insassen aufnehmen. Es soll sich um einen Syrer, einen Palästinenser und einen Jordanier handeln, die allesamt in Afghanistan verhaftet wurden und sich seit Jahren in US-Gewahrsam befinden. ...


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