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polis
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Stuttgart 21: Vom Netz auf die Straße

von polis am 09.09.2010 14:56




Stuttgart 21: Vom Netz auf die Straße

STUTTGART/Berlin (rdp) – Der Protest gegen Stuttgart 21 formiert und organisiert sich immer stärker – nicht nur vor dem Bauzaun, sondern vor allem auch in den Sozialen Netzwerken. Die meisten Beiträge wurden am 30. August 2010 gezählt. An diesem Montag demonstrierten Zehntausende gegen das Bahnprojekt. Das ist das vorläufige Ergebnis einer Untersuchung der Kommunikationsagentur LässingMüller Public Relations. Die PR-Experten aus Stuttgart haben vom 8. August bis zum 7. September 2010 8.500 Beiträge zu Stuttgart 21 in Sozialen Netzwerken analysiert. Die Untersuchung wird weiter fortgesetzt.

Wichtigstes Kommunikationsmittel ist demnach Twitter. 53,6 Prozent der erfassten Beiträge wurden über den Microbloggingdienst verbreitet. „Twitter wird vor allem genutzt, um auf Beiträge in Blogs und Foren aufmerksam zu machen. Aber auch um Sympathisanten zu mobilisieren, da Twitterbeiträge auch auf Mobiltelefonen empfangen werden können“, erläutert Volker Simon, Geschäftsführer von LässingMüller Public Relations. Rund ein Drittel der bewerteten Beiträge wurden in Blogs (19,8 Prozent) und Foren (12,8 Prozent) veröffentlicht. Die meisten Kommentare, zumeist von Gegnern von Stuttgart 21, wurden auf www.forum.spiegel.de gezählt.

Auffällig ist, dass sich der Protest nicht auf wenige Blogs und Foren konzentriert, sondern sehr breit angelegt ist und sich durch den Schneeballeffekt verbreitet. „Das spiegelt die breite Protestbasis wider und zeigt, warum es für die Befürworter so schwierig ist, konzentriert im Netz eine Gegenbewegung aufzubauen“, erklärt Volker Simon.

Seit dem offiziellen Baubeginn am 30. Juli wächst die Anzahl der Beiträge kontinuierlich an. Zu besonderen Ereignissen, wie der Demonstration am 18. August und dem Beginn der Abrissarbeiten am 25. August stieg die Zahl der Beiträge steil an. Ein vorläufiger Höhepunkt wurde am 30. August 2010 erreicht.

Die meisten der ausgewerteten Beiträge wurden unter Pseudonymen eingestellt, Politiker und Amtsträger halten sich fast völlig zurück. Bislang beherrscht das Für und Wider zum Projekt die Diskussionen, Äußerungen zur politischen Dimension, zur Protestform und zur Kommunikation sind noch recht selten, werden aber an Bedeutung gewinnen.

Videoclips auf Youtube, häufig als audiovisuelle Mobilmachung bezeichnet, sind weit weniger bedeutend in der Vernetzung als bislang angenommen. So wurde der vom Sprecherbüro S21 eingestellte Clip bislang am häufigsten aufgerufen: 136.053 Mal. In den vergangenen Tagen allerdings erreichte der Clip über den Abriss des Nordflügels am meisten Abrufe.

LässingMüller Public Relations hat für die Untersuchung Beiträge mit den Suchbegriffen „Das neue Herz Europas“, K21, für Stuttgart 21, kein Stuttgart 21, “oben bleiben” pro Stuttgart 21, Stuttgart 21 und S21 quantitativ nach Medientypen und qualitativ nach Inhalt und Tonalität ausgewertet. Auf Grund der technischen Restriktionen von Facebook können mit der Auswertungssoftware Einträge dort nur sehr eingeschränkt analysiert werden.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.09.2010 14:56.

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Unerträglicher Revanchismus von Erika Steinbach

von polis am 09.09.2010 14:48




Unerträglicher Revanchismus von Erika Steinbach


Jelpke

Berlin (rdp) - „Erika Steinbachs Relativierung der deutschen Kriegsschuld entspricht der Logik von Hitlers Lüge ‚ab 5 Uhr 45 wird zurückgeschossen’, mit der er den Überfall der Nazi-Wehrmacht auf Polen bekanntgab“, kommentiert Ulla Jelpke die Darstellung der Chefin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, auf der Unions-Klausur, derzufolge Deutschland auf eine polnische Mobilmachung reagiert habe. Die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

Die revanchistischen Äußerungen von Frau Steinbach und den BdV- Vertretern im Beirat der Stiftung ‚Flucht, Vertreibung Versöhnung’ sind eine unerträgliche Belastung des deutsch-polnischen Verhältnisses und eine weitere Brüskierung des Zentralrates der Juden in Deutschland, der sich aufgrund solcher Positionen bereits aus dem Stiftungsbeirat zurückgezogen hat. Doch die Verantwortung für diesen Eklat trägt Bundeskanzlerin Angela Merkel, die immer der Erpressung des von ihr hofierten BdV nachgegeben und den Einfluss der Revanchisten im Stiftungsbeirat ausgebaut hat."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.09.2010 14:51.

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Arzneikosten niemals in Griff zu bekommen

von polis am 02.09.2010 18:40




Weser-Kurier: Gesundheitsweiser Glaeske: Arzneikosten niemals in Griff zu bekommen


Glaeske

Bremen/Berlin (rdp/ots) - Der Arzneimittelexperte und Gesundheitsweise Gerd Glaeske hat die Bemühungen der Bundesregierung, die Arzneimittelkosten einzudämmen, als aussichtslos bezeichnet. "Die Pharmafirmen haben ganze Abteilungen, die sich nur damit beschäftigen, Lücken im Gesetz zu finden, durch die sie um die Preishürden herumkommen. Die Phantasie der Branche ist da unbegrenzt. Was nicht verboten ist, wird gemacht." Er ist deshalb überzeugt, dass die Politik die Arzneimittelkosten niemals in den Griff bekommen wird. "Die Pharmabranche wird sich immer wieder neue Umgehungsstrategien ausdenken, um die Medikamentenkosten in ihrem Sinne hoch zu halten." Der Experte beklagt, die Branche lasse in dieser Frage jegliche Verantwortung gegenüber der Gesellschaft vermissen. "Monetik und Ethik sind für die Pharmaindustrie unvereinbare Begriffe."

Er sieht jedoch auch die Ärzte in der Verantwortung. "Sie sind mit den Apotheken und den Pharmaherstellern viel zu eng verbunden", sagt Glaeske. "Ärzte müssen bei der Medikamentenverschreibung auf mehr Qualität zu günstigen Preisen achten. Dieser Anreiz kann durch andere Honorierungssysteme deutlich erhöht werden." Glaeske fordert, dass jeder Arzt, dem nachgewiesen werden kann, dass er bewusst zu teure Medikamente verschreibt, mit einer Kürzung seines Honorars rechnen muss. "Jeder Euro kann im System nur einmal ausgegeben werden. Diesen Grundsatz müssen auch Ärzte beherzigen."

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Auch Obama lügt zum Irak-Krieg

von polis am 01.09.2010 15:03




Auch Obama lügt zum Irak-Krieg


Gehrke

„Mit Lügen haben die USA den Krieg gegen den Irak begonnen. Genauso verlogen ist die Erklärung von Barack Obama, dieser Krieg sei nun vorbei“, so Wolfgang Gehrcke, nachdem der aktuelle US-Präsident den Irakkrieg, den die USA vor sieben Jahren ohne UN-Mandat begonnen hatte, für beendet erklärt hatte. Der außenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter:


Das Ende des Irak-Krieges haben die USA gleich zweimal erklärt. Präsident Bush 2003 auf einem Flugzeugträger: „Mission erfüllt“ und sein Nachfolger 2010 den Abzug der Kampftruppen, der kein wirklicher Abzug ist. Immerhin verbleiben 50.000 US-Soldaten im Irak.

Die damalige Außenministerin der Bush-Administration, Condoleeza Rice, sah im Irakkrieg die Möglichkeit für eine Neuordnung des Nahen Ostens. Die Neuordnung lässt erschaudern: Hunderttausende Tote, Millionen Flüchtlinge, wirtschaftliche Zerrüttung und Zerstörung des Landes. Eine gierige Meute balgt sich heute um das Öl und die Naturschätze des Irak.

Die USA ist schuldig an Kriegsverbrechen. Die Verbündeten der USA, die dem Kurs von Präsident Bush Hilfe geleistet haben, haben sich mitschuldig gemacht. Auch unser Land ist mitschuldig geworden. Bis heute steht ein selbstkritisches Wort der Bundeskanzlerin Angela Merkel, die deutsche Soldaten in den Irak schicken wollte, aus.“

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.09.2010 15:04.

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… und kein Ende - polis-Presseschau

von polis am 01.09.2010 09:11




Presseschau vom 01.09.2010



Talkshow-Moderator Beckmann piekst mit dem Zeigefinger in den Echo-Raum
der kalten Menschenfeindlichkeit.


… und kein Ende

Quo vadis Sarrazin? Jetzt soll er rausfliegen - aus der SPD. Man darf gespannt sein. Das Zögern und Zaudern des Bundesbankvorstandes im Umgang mit dem Rassisten Sarrazin ist eine weitere Variante im Skandal. Ebenso der Umgang der Medien mit dem Thema und dem Mann.





fr-online.de

Kurzer Prozess mit Sarrazin

… Die Berliner SPD will ihren Genossen Thilo Sarrazin möglichst in einem verkürzten Verfahren aus der Partei ausschließen. Dies sei nach der Satzung in Fällen möglich, in denen der Partei durch das Verhalten eines Mitglieds ein schwerer Schaden zugefügt werde, sagte der SPD-Fraktionsgeschäftsführer im Abgeordnetenhaus, Christian Gaebler. …




faz.net

Kandidat in der Zwickmühle

Aussitzen oder entlassen? Für den Bundesbankpräsidenten Axel Weber wird die Personalie Sarrazin zum Albtraum. Seine Aussichten auf die Trichet-Nachfolge sind gut - und die will er sich nicht verbauen. Heute muss Sarrazin seinem Arbeitgeber in Frankfurt Rede und Antwort stehen. …




spiegel.de

Genossen fürchten Flop bei Sarrazin-Rauswurf

… Doch das kraftvolle Signal aus der Parteizentrale täuscht darüber hinweg, dass nicht wenige Genossen die Operation Ausschluss mit einigem Unbehagen verfolgen. Der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky wandte sich am Dienstag ebenso gegen das Verfahren wie der Sprecher des pragmatischen "Seeheimer Kreises", Johannes Kahrs. "Ich bin immer gegen Ausschließen, weil wir uns damit Märtyrer schaffen", sagte er SPIEGEL ONLINE. Am Beschluss des Vorstands wolle er aber nicht rütteln, schränkte Kahrs ein. …




taz.de

Sarrazynismus

… Die Thesen, die Thilo Sarrazin in seinem Buch und in einer Fülle von Interviews seit vergangener Woche ausbreitet, sind derart haarsträubend dämlich, dass sich eine sachliche Auseinandersetzung eigentlich verbietet. Verleiht man seinen bizarren Einlassungen nicht erst den Anschein der Diskussionswürdigkeit, wenn man versucht, sie zu referieren und zu widerlegen? Kein Interview, in dem er nicht insistiert, dass Intelligenz in den Genen liege, Dummheit vererbbar sei und dass eine Gesellschaft ein Problem habe, wenn die Dummen eine überdurchschnittliche Fertilitätsrate haben: All dies wird vermanscht mit Populareugenik und krausestem Simpel-Darwinismus. Und über solchen Schrott sollen wir diskutieren? ...

Foto: taz.de/dpa

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.09.2010 09:13.

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Gen-Experte nennt Sarrazins Thesen "absurd"

von polis am 31.08.2010 12:59




Gen-Experte nennt Sarrazins Thesen "absurd"

Köln/Berlin (rdp/ots) - Die Thesen des Bundesbankvorstands-Mitglieds Thilo Sarrazin zur genetisch bedingten Ausprägung von Eigenschaften wie der Intelligenz einzelner Volksgruppen sind aus wissenschaftlicher Sicht nicht haltbar. Eine solche These sei "absurd", sagte der Direktor des Instituts für Humangenetik an der Universität Bonn, Markus Nöthen, dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstags-Ausgabe). "Bei hochkomplexen Eigenschaften wie der Intelligenz sind hunderte von Genen im Spiel." Auch weniger intelligente Eltern könnten hochintelligente Kinder haben und umgekehrt. Sarrazin beziehe sich auf Studien, nach denen 50 bis 80 Prozent der Intelligenz genetisch begründet seien. Es stehe zwar fest, dass Intelligenz zu gewissen Teilen vererbt werden könne, "es durch die Vielzahl der beteiligten Gene aber bei Nachkommen immer wieder zu neuen Kombinationen kommt". Außerdem spielten die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Bedingungen, in denen Kinder aufwachsen, für die Intelligenz ebenfalls eine wichtige Rolle.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.08.2010 12:59.

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Loveparade - Beendet die Farce

von polis am 29.08.2010 19:02




WAZ: Loveparade - Beendet die Farce
Kommentar von David Schraven


Essen/Berlin (rdp/ots) - Die Aufklärung in Sachen Loveparade gerät immer mehr zum Trauerspiel. Behörden und Veranstalter scheinen nur noch damit beschäftigt zu sein, sich gegenseitig die Schuld zuzuweisen. Anstatt häppchenweise Dokumente und Filme vorzulegen, um die eigene Position zu stärken, sollten sie dafür sorgen, dass alles auf den Tisch kommt, damit sich die Öffentlichkeit ein möglichst vollständiges Bild machen kann. Unabhängig vom Ansehen und der Macht der Personen und Institutionen. 21 Menschen sind gestorben. Hunderte wurden verletzt. Das ist der Maßstab für die Aufklärung. Nicht das verkrampfte Vertuschen der eigenen Fehler. Wenn nun der Veranstalter der Loveparade die Polizei dafür haftbar machen will, dass die Beamten am Tag der Katastrophe im Augenblick seines Versagens eingegriffen haben, dann ist das schwer zu ertragen. Sein gescheitertes Sicherheitskonzept hat für das Unheil gesorgt. Natürlich können auch einzelne Polizisten Fehler gemacht haben, das muss aufgeklärt werden. Aber diese waren nicht der Ursprung des Desasters. Die CDU überlegt, einen Untersuchungsausschuss zu fordern. Dieser ist in jedem Fall im Sinne der Bürger überfällig. Alle Parteien im Landtag sollten ihn gemeinsam fordern.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.08.2010 19:03.

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DIW-Expertin Kemfert begrüßt zusätzlichen Beitrag für Atombranche

von polis am 27.08.2010 10:22




DIW-Expertin Kemfert begrüßt zusätzlichen Beitrag für Atombranche


Kemfert

Hannover/Berlin (rdp/ots) - Professorin Claudia Kemfert, Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), begrüßt einen Beitrag der Atomwirtschaft über die Brennelementesteuer hinaus. Einen solchen Beitrag hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ins Spiel gebracht. Kemfert sagte der "Neuen Presse" (Freitagsausgabe) aus Hannover:Einen Beitrag über die Brennelementesteuer hinaus sei nötig, "das hat die Koalition auch in ihren Koalitionsvertrag hineingeschrieben". Man brauche Geld, um das Energiesystem umzubauen. Kemfert fügte hinzu:"Es trifft ja keine Armen. Es sind sehr reiche Konzerne, die in der Vergangenheit verschont wurden. Man hat ihnen CO2-Zertifikate geschenkt, die sie als Zusatzgewinne verbucht haben. Und man hat sie bisher auch von Steuererhöhungen verschont. Deswegen ist der Ansatz der Brennelementesteuer auch richtig." Eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke würden den Konzernen jährliche Zusatzgewinne "von vier bis sieben Milliarden Euro" bringen, sagte die DIW-Expertin.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.08.2010 10:22.

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Ein Jahr Surfer-haben-Rechte.de

von polis am 27.08.2010 09:31




Ein Jahr Surfer-haben-Rechte.de

Das Informationsportal www.surfer-haben-rechte.de feiert Geburtstag. Vor einem Jahr startete der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verbraucherschutz das Portal, um Internetnutzer mit ihren Rechten und Pflichten im Internet vertraut zu machen. Mehr als 100.000 Verbraucherinnen und Verbraucher sind ein Beleg für den Erfolg des Portals. Anfang Juli wurde das Portal mit dem klicksafe-Preis für Internetsicherheit ausgezeichnet.

"Google Street View, Soziale Netzwerke, Online-Auktionen - der Bedarf an verlässlicher und verständlich aufbereiteter Information ist enorm", bilanziert vzbv-Vorstand Gerd Billen. "Das Portal kam zur richtigen Zeit und wird sehr gut angenommen". Es unterstützt die Nutzer bei der Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen in der digitalen Welt rund um Datenschutz, Vertragsrecht oder Jugendschutz.
"Nur wer seine Rechte kennt, ist sicher im Netz unterwegs. Wir wollen die Verbraucherinnen und Verbraucher so stärken, dass ihnen niemand mehr etwas im Internet vormachen kann. Je größer das Angebot im Netz wird, desto wichtiger ist es, den Überblick zu behalten. Deshalb fördert das Bundesverbraucherministerium das Informationsportal www.surfer-haben-rechte.de", sagte Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner.

Wer zu sorglos ist, steht am Ende nackt da
Besonders gefragt waren die Themen Soziale Netzwerke, Onlineshopping und Partnerbörsen. Checklisten zum Alltagsgebrauch informieren Verbraucher kurz und knapp über das Wichtigste zu den jeweiligen Diensten. Bei www.surfer-haben-rechte.de wird Interaktion großgeschrieben. So erhält der vzbv täglich Hinweise auf Schwarze Schafe und mögliches Fehlverhalten von Anbietern, etwa zur Problematik der Telefonadressbücher bei Facebook. Der über das Portal angebotene Newsletter erfreut sich ebenso großer Beliebtheit wie die Meldungen im Kurznachrichtendienst Twitter unter @surferrechte. Aktueller Renner ist ein Video-Spot, der auf unterhaltsame, aber auch eindringliche Weise zeigt, wie problematisches Verhalten in der digitalen Welt im realen Leben gesehen würde.

Projekt macht sich für Nutzerrechte stark
Und die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projekts "Verbraucherrechte in der digitalen Welt" geht über die Gestaltung des Portals hinaus. Auch mit Abmahnungen und Klagen sorgen sie dafür, dass die Angebote im Netz den Rechten und Ansprüchen der Verbraucher entsprechen. "Insbesondere unsere Abmahnungen gegen Betreiber Sozialer Netzwerke im vergangenen Jahr haben viele Menschen aufgeweckt: Wer im Internet nicht weiß, was seine Rechte sind, kann schnell Probleme bekommen", sagt Projektkoordinatorin Carola Elbrecht.

Das vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziell geförderte Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Surfer haben Rechte kooperiert mit dem Projekt "Verbraucher sicher online" der Technischen Universität Berlin, das ebenfalls vom Verbraucherministerium gefördert wird.

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Re: Das Manifest der Räuber - das Original

von polis am 22.08.2010 07:53

Liebe LeserInnen,

als ich das "Manifest" gestern Abend (21.08.) hier einstellte und auch über facebook verlinkte, gab es sehr schnell diverse Reaktionen. Es scheint, als wurde der Text, insbesondere das Manifest, von einigen für "bare Münze" genommen. Daraufhin habe ich nun den Introtext modifiziert und denke, dass ein solcher "Irrtum" nun nicht mehr möglich ist.

Wichtig ist mir allerdings, dass die von mir getroffene, erkennbare Aussage des Textes, bzgl. der unerhörten Frechheit, der antidemokratischen Grundhaltung und der arroganten Überhöhung der Verantwortlichen und(!!) der Unterzeichner in meinen Augen eine Riesenschweinerei ist, genauso weiterhin besteht und deutlich bleibt.
Das "Manifest" ist eine, auch mit Wut im Bauch geschriebene, Reaktion auf den "Energiepolitischer Appell" der deutschen Atomkaste.
Es würde mir gefallen, wenn sich die Kritik daran verstärkt und die Aktion der Herren (Petra Pau wies auch richtigerweise darauf hin: reine Herrenrunde) weitere "verdiente" Reaktionen bekommt.

Mit besten Grüßen aus Berlin
Frank Happel

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.08.2010 08:58.
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