… und kein Ende - polis-Presseschau
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… und kein Ende - polis-Presseschau
von polis am 01.09.2010 09:11
Presseschau vom 01.09.2010

Talkshow-Moderator Beckmann piekst mit dem Zeigefinger in den Echo-Raum
der kalten Menschenfeindlichkeit.
… und kein Ende
Quo vadis Sarrazin? Jetzt soll er rausfliegen - aus der SPD. Man darf gespannt sein. Das Zögern und Zaudern des Bundesbankvorstandes im Umgang mit dem Rassisten Sarrazin ist eine weitere Variante im Skandal. Ebenso der Umgang der Medien mit dem Thema und dem Mann.

fr-online.de
Kurzer Prozess mit Sarrazin
… Die Berliner SPD will ihren Genossen Thilo Sarrazin möglichst in einem verkürzten Verfahren aus der Partei ausschließen. Dies sei nach der Satzung in Fällen möglich, in denen der Partei durch das Verhalten eines Mitglieds ein schwerer Schaden zugefügt werde, sagte der SPD-Fraktionsgeschäftsführer im Abgeordnetenhaus, Christian Gaebler. …

faz.net
Kandidat in der Zwickmühle
Aussitzen oder entlassen? Für den Bundesbankpräsidenten Axel Weber wird die Personalie Sarrazin zum Albtraum. Seine Aussichten auf die Trichet-Nachfolge sind gut - und die will er sich nicht verbauen. Heute muss Sarrazin seinem Arbeitgeber in Frankfurt Rede und Antwort stehen. …

spiegel.de
Genossen fürchten Flop bei Sarrazin-Rauswurf
… Doch das kraftvolle Signal aus der Parteizentrale täuscht darüber hinweg, dass nicht wenige Genossen die Operation Ausschluss mit einigem Unbehagen verfolgen. Der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky wandte sich am Dienstag ebenso gegen das Verfahren wie der Sprecher des pragmatischen "Seeheimer Kreises", Johannes Kahrs. "Ich bin immer gegen Ausschließen, weil wir uns damit Märtyrer schaffen", sagte er SPIEGEL ONLINE. Am Beschluss des Vorstands wolle er aber nicht rütteln, schränkte Kahrs ein. …

taz.de
Sarrazynismus
… Die Thesen, die Thilo Sarrazin in seinem Buch und in einer Fülle von Interviews seit vergangener Woche ausbreitet, sind derart haarsträubend dämlich, dass sich eine sachliche Auseinandersetzung eigentlich verbietet. Verleiht man seinen bizarren Einlassungen nicht erst den Anschein der Diskussionswürdigkeit, wenn man versucht, sie zu referieren und zu widerlegen? Kein Interview, in dem er nicht insistiert, dass Intelligenz in den Genen liege, Dummheit vererbbar sei und dass eine Gesellschaft ein Problem habe, wenn die Dummen eine überdurchschnittliche Fertilitätsrate haben: All dies wird vermanscht mit Populareugenik und krausestem Simpel-Darwinismus. Und über solchen Schrott sollen wir diskutieren? ...
Foto: taz.de/dpa


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