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Re: Millionen-Fonds droht zu scheitern: Anlegern drohen hohe Verluste
von Erzengel am 26.06.2011 18:10Das die "guten naiven" Leute es immer noch nicht geschnallt haben, das mit den Fonds nur verluste zu verdienen ist, erstaunt mich eigentlich nicht mehr.Die letzten Jahre haben das doch über- über deutlich gemacht.Besonders wenn von zweistelliger Höhe die Rede ist.Dietmar Vogelsang hat Recht, großen gigantischen Bogen machen, sonst Ihr PLEITE, aber irre PLEITE.
Sigmar Gabriel: Wer Kanzlerkandidat wird, ist mir egal
von polis am 26.06.2011 14:42
Sigmar Gabriel: Wer Kanzlerkandidat wird, ist mir egal
Gabriel
Hamburg / Berlin (rdp/ots) - Hamburg, 26. Juni 2011: Sigmar Gabriel hat bei der ZEIT MATINEE in den Hamburger Kammerspielen betont, dass sich die SPD verändern müsse. Der Partei-Vorsitzende betonte bei der Veranstaltung der Wochenzeitung DIE ZEIT, dass die SPD einen klareren Blick auf die Gesellschaft bekommen müsse. Die SPD sei eine "alte Partei", in der die berufsaktiven Generationen nicht mehr zur Genüge repräsentiert seien. Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund müssten eine größere Rolle spielen. Die SPD werde eine "dumme Partei", wenn sie diese Lebenswelten nicht abbilde. Auf die Frage, wen - Steinmeier, Steinbrück oder sich selbst - er für den besten Kanzlerkandidaten halte, sagte Gabriel: "Der Kandidat ist mir egal, ich will, dass die SPD am Ende den Kanzler stellt."
Das größte Wählerpotenzial für die SPD sieht Gabriel in den momentanen Nicht-Wählern. Die Politik-Verachtung sei weit verbreitet; die Wähler seien verunsichert, daran habe die Politik von Angela Merkel maßgeblich Schuld. So gleiche die Atompolitik der Regierung einer "Operation am offenen Herzen", die nur ein wirtschaftlich so starkes Land wie Deutschland verkraften könne.
Im Gespräch mit ZEIT-Herausgeber Josef Joffe und Reporterin Susanne Gaschke ging Gabriel auch auf den momentanen Erfolg der Grünen ein. Die Grünen, so Gabriel, hätten erkannt, dass die Gesellschaft sich liberalisiere und sich Milieus auflösten. Im Gegensatz zur FDP, die sich als eigentlich liberale Partei hätte positionieren müssen, hätten die Grünen diese Lücke genutzt.
Gabriel äußerte sich auch zu Griechenland: Er sei strikt gegen eine Umschuldung, also die Verlängerung der Laufzeiten. Es sei notwendig, "den Menschen die Wahrheit zu sagen": Ein Schuldenschnitt seit unvermeidbar. Deutschland werde für diese Krise bezahlen müssen, einen Teil der Schulden werde man nie wiedersehen.
Die Enthaltung Deutschlands bei der Libyen-Resolution der Uno verurteilte Gabriel scharf: Es sei ein schwerer außenpolitischer Schaden entstanden. Berlin habe dokumentiert, dass Europa unfähig sei, sich abzustimmen. Er wäre zwar gegen eine Beteiligung am Militäreinsatz gewesen, aber nur, weil die Bundeswehr momentan nicht einsatzfähig sei. Ansonsten gelte: kein Einsatz ohne Zustimmung der Weltgemeinschaft.
Millionen-Fonds droht zu scheitern: Anlegern drohen hohe Verluste
von polis am 26.06.2011 14:28
Millionen-Fonds droht zu scheitern: Anlegern drohen hohe Verluste
Hamburg / Berlin (rdp/ots) - Wieder müssen Tausende Anleger in Deutschland um ihre Ersparnisse fürchten. Dem so genannten "Garantie-Hebel-Plan 08" der CIS Deutschland AG droht offensichtlich das Scheitern. Dabei waren den Investoren ursprünglich zweistellige Renditen versprochen worden. Exklusiv vertrieben wurde der Fonds von der CarpeDiem GmbH des umstrittenen Gründers Daniel Shahin. Bis Ende 2010 waren nach Angaben von CIS Anteile in Höhe von knapp 200 Millionen Euro gezeichnet worden.
Das ARD-Wirtschaftsmagazin "Plusminus" vom NDR präsentiert in seiner neuesten Ausgabe am kommenden Dienstag ein Schreiben der CIS AG, in dem es unter anderem heißt: "Aufgrund der .... Marktsituation sind die prospektierten angestrebten Ergebnisse nicht realisierbar." Weiter heißt es: "Normalerweise wäre im Fall des Scheiterns einer Fondsidee die Liquidation des Fonds die Folge. Durch diese würden jedoch zum jetzigen Zeitpunkt alle Anleger und Mitgesellschafter erhebliche Verluste realisieren. Deshalb erscheint eine Kurskorrektur, eine Änderung der Fondsstruktur als die geeignete Lösung."
Gegenüber "Plusminus" bewertete Ariane Lauenburg, Expertin der Zeitschrift "Finanztest" (Stiftung Warentest), das CIS-Schreiben wie folgt: "Das Fondskonzept der CIS Deutschland AG ist komplett gescheitert. Die zweistelligen Renditen wurden nicht erwirtschaftet. Anstatt den Fonds einfach aufzulösen und den Anlegern zu sagen, dass ihr Geld mehr oder weniger weg ist, bietet die CIS Deutschland AG den Anlegern ein neues Fondskonzept an, das noch viel riskanter ist."
Das Vertriebskonzept von CarpeDiem wird schon seit Jahren von Experten und Verbraucherschützern kritisiert. Vornehmlich Kleinanleger werden gedrängt, Lebens- und Rentenversicherungen sowie Bausparverträge zu kündigen und das frei werdende Geld in die von CarpeDiem vermittelten Fonds zu stecken. CarpeDiem wirbt bei den Anlegern stets mit dem Argument, die konventionellen Anlageformen brächten so wenig Rendite, dass nach Abzug von Inflation und Steuern
sogar ein Minus herauskomme. Die Fonds der CIS AG dagegen böten die Chance auf zweistellige Renditen. Dazu der vereidigte Sachverständige für Kapitalanlagen, Dietmar Vogelsang, gegenüber "Plusminus": "Ich würde einen gigantischen Bogen um so etwas machen."
Re: ... weitreichenden Schaden genommen
von Erzengel am 26.06.2011 11:45So geht eine Epoche zu Ende.Diese Grünen im Armanieanzügen ist nicht mehr so Richtig die Partei der ur grünen,Petra Kelly.Der Totengesang wird angestimmt.
Re: SPD-Vize Kelber bezeichnet den Gesetzentwurf zu den Erneuerbaren Energien als eine "Katastrophe"
von Erzengel am 26.06.2011 11:38Und so verliert der "kleineHausdachbezitzer mit Solarzellen auf dem Dach wieder mal.Die industrie sollte fürs Volk sein und nicht umgekehrt.Die Regierung sollte fürs Volk sein und nicht nur für die Industrie.
Rot-Grün wird 2013 Initiative für Erneuerbare Energien starten
von polis am 26.06.2011 11:16
Oppermann: Rot-Grün wird 2013 Initiative für Erneuerbare Energien starten
Trotz Parteitags-Ja bleibt es bei Grünen-Abweichlern im Bundestag
Leipzig / Berlin (rdp/ots) - Angesichts des Ja der Grünen zum Atom-Ausstiegsplan der Bundesregierung hat der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der SPD im Bundestag, Thomas Oppermann, im Gespräch mit der "Leipziger Volkszeitung" (Montag-Ausgabe) eine rot-grüne Regierungsoffensive in Sachen Erneuerbarer Energien im Fall des Regierungswechsels 2013 angekündigt. "Die Vorlagen der Bundesregierung zur Förderung der Erneuerbaren Energien sind nicht befriedigend." Er habe Verständnis dafür, dass die Grünen diese Gesetze ablehnen werden. "Eine ausreichende Förderung der Erneuerbaren Energien ist von dieser Bundesregierung nicht zu erwarten. Hier wird Rot-Grün nach 2013 nachlegen müssen", kündigte Oppermann an. Im Übrigen seien die Beschlüsse der Grünen zum Atomausstieg zu begrüßen. Bei den Grünen habe sich "letztlich doch noch die Vernunft durchgesetzt. Das war eine Feuertaufe für die Regierungsfähigkeit der Grünen". Das Ergebnis sei ein gutes Signal für eine rot-grüne Zusammenarbeit ab 2013. Trotz des klaren Ja zum Atom-Ausstiegsplan auf dem Parteitag der Grünen will deren Bundestagsabgeordneter Hermann E. Ott am kommenden Donnerstag im Bundestag mit Nein stimmen. Das kündigte Ott im Gespräch mit der "Leipziger Volkszeitung" an. Seine Begründung: "Wenn so ein Ding hochgeht, sind wir mit schuld." Zudem würden die Grünen angesichts der klaren Mehrheitsverhältnisse im Bundestag gar nicht gebraucht. Deshalb gelte für ihn: Meine Stimme gibt es nicht für den Merkel-Murks." Grünen-Bundestagsabgeordneter Christian Ströbele kündigte dagegen der Zeitung gegenüber an: "Ich halte mir meine Entscheidung, ob Nein oder Enthaltung, noch bis Donnerstag offen, weil gesagt wurde, es gebe noch Verhandlungsgespräche."
Grüner Rückenwind für Merkel - polis-Presseschau
von polis am 26.06.2011 09:56
Presseschau vom 26.06.2011

Das war knapp. Die Parteispitze warb mit Nachdruck für die Zustimmung zum Atomausstieg von Schwarz-Gelb
Grüner Rückenwind für Merkel
Die Grünen werden am kommenden Donnerstag der schwarz-gelben Atomgesetz-Novelle für einen schrittweisen Atomausstieg bis 2022 zustimmen. Auf ihrem gestrigen Sonderparteitag stimmten die Delegierten mit knapper Mehrheit für den Antrag des Bundesvorstandes. Die ursprüngliche Grünen-Forderung eines Ausstieges bis 2017 ist damit vom Tisch. Umweltverbände reagieren enttäuscht und empört.

fr-online.de
Regierungstauglichkeit sticht reine Lehre
... Der deutsche Atomausstieg kommt endgültig und unumkehrbar in den nächsten elf Jahren. Und nicht, wie die Regierung im Herbst beschloss, erst 2040. Dafür werden die Grünen am Donnerstag im Bundestag sorgen. Das ist die Botschaft, die vom Sonderparteitag der Ökopartei ausgeht - jedenfalls nach Lesart ihrer Spitzenfunktionäre. ...

faz.net
Grüne für schwarz-gelbes Atomgesetz
... Zuvor hatte die Parteispitze mit Nachdruck für die Zustimmung zum Atomausstieg von Schwarz-Gelb geworben. Das Gesetz sei auch ein Erfolg der Grünen, sagte Parteichefin Claudia Roth am Samstag unter starkem Beifall der Delegierten. Die Partei sei trotz aller Unterschiede vereint in dem Wunsch „raus aus der Atomkraft - rein ins solare Zeitalter“, rief Roth den Delegierten zu. ...

spiegel.de
Die Dafür-Partei folgt ihrer Führung
Die Debatte war hitzig, die Emotionen schlugen hoch - und am Ende siegte die Parteiräson. Willkommen bei den neuen Grünen, die bei einem Sonderparteitag den Atomausstieg der Merkel-Regierung billigten. Der Führung gelang es, mit einer Doppelstrategie den Aufstand der Basis abzuwenden. ...

taz.de
Stimmen für und gegen "Merkel-Murks"
... Der Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Gregor Gysi, warf dagegen den Grünen Verrat an ihren eigenen Zielen vor. Technisch machbar wäre die Abschaltung schon 2014 oder, wie die Grünen meinen, 2017, sagte Gysi. Indem die Grünen dem von der Regierung geplanten Ausstieg bis 2022 zustimmen, wollten sie sich als koalitionsfähig für die Union erweisen, nähmen damit aber eine längere Laufzeit in Kauf. Außerdem hätten die Grünen auf die Aufnahme des Verbots der Nutzung des Atomstroms ins Grundgesetz bestehen müssen, sagte Gysi. Ein "sinnloses darum Bitten" bringe nichts. ...
Foto: faz.net/dpa
Re: Atomausstieg ohne Wenn und Aber
von Doppelherz am 25.06.2011 22:16Ja so ist das bei uns, immer alles ohne wenn und aber, es gibt nur schwarz oder weiß, was gestern noch Wahrheit war, wird heute nicht mehr erinnert.
Energiepolitik
Krieg in Afghanistan
Griechenland
Nachdenken ?
Nicht wirklich gewollt.
Ein Beispiel ?
Biosprit, tolle Sache, Co2-neutral, erst 5 %, dann 10 % => E 10 !!!
Da sind wir sehr kritisch, schadet das nicht den Motoren ??
Oh nein, für unsere Autos nur das Beste !
Aber was macht macht E 10 denn sonst so in Welt ?
Die Nahrungsmittel werden auf Grund unseres Bio-Sprit-Bedarfs so teuer, dass sich Millionen Menschen nicht mehr ernähren können.
Wieviel Ressourcen braucht man für den Transport und die Herstellung von dem Zeug ?
Egal, Hauptsache, wir haben ein gutes Gewissen.
Bloß nicht über Verbrauch nachdenken, das macht Kopfschmerzen.
Mittags ein E-Bike probegefahren, abends nach Malle geflogen, hauptsache im Hotel ist nicht wieder die Klimaanlage
kaputt.
Mein Hobby ist Motorradfahren
=> auch ich bin nicht schwarz-weiß
Gruß,
der Volker
SPD-Vize Kelber bezeichnet den Gesetzentwurf zu den Erneuerbaren Energien als eine "Katastrophe"
von polis am 25.06.2011 19:17
SPD-Vize Kelber bezeichnet den Gesetzentwurf zu den Erneuerbaren Energien als eine "Katastrophe"
Kelber
Berlin (ots) - Berlin - Der SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber hält den Regierungsentwurf für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) "für eine Katastrophe". Das Argument von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), dass eine längere Beratungszeit für das Gesetzeswerk lediglich die Lobbyisten auf den Plan rufen würde und nun das "Momentum genutzt werden müsse", hält Kelber für abwegig: "Selbstmord aus Angst vor dem Tod ist keine gute Strategie." Kelber sagte dem Berliner "Tagesspiegel am Sonntag": "Der EEG-Entwurf ist ein ebenso großer Fehler wie die Laufzeitverlängerung im vergangenen Herbst." Seine Hauptkritik richtet sich dagegen, dass der Regierungsentwurf "die Macht an die großen Energiekonzerne abtritt". Denn eine höhere Förderung sei lediglich für Offshore-Windparks vorgesehen.
Re: SPD-Abgeordnete wollen Papst-Rede boykottieren
von Erzengel am 25.06.2011 15:00Die Grünen boykotiern die Razingerrede auch und das ist gut so .Der hat im Bundestag nun wirklich nichts zu suchen ! Auserdem ist das wieder nur Walhilfe für die Christlichen. Scheinheilige Demokratie!


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