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Internet-Experten kritisieren Sperrpläne der EU-Kommission gegen Kinderpornographie

von redaktion am 29.03.2010 14:21




Internet-Experten kritisieren Sperrpläne der EU-Kommission gegen
Kinderpornographie



Köln/Berlin (rdp/ots) - Als "gefährlichen Pseudo-Aktionismus" hat der
Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur die Aufforderung der
EU-Kommission an alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union
kritisiert, Internetseiten mit pornographischen Inhalten zu sperren.
Dieser "Unfug" sei "kontraproduktiv", weil er die Täter in
Wirklichkeit schütze, sagte der Sprecher der Organisation, Alvar
Freude, dem "Kölner Stadt-Anzeiger (Dienstag-Ausgabe). Besser sei der
von der neuen Bundesregierung eingeschlagene Weg, Seiten mit
einschlägigen Inhalten zu vernichten. Technisch sei dies ohne
Probleme möglich. Noch wichtiger sei es jedoch, die Täter
strafrechtlich zu verfolgen. Dies geschehe jedoch viel zu selten,
weil es national zu viele bürokratische Hemmnisse gebe und die
internationale Zusammenarbeit unzureichend sei. Die Organisation
hatte im vergangenen Jahr über 130 000 Unterschriften gegen den
Gesetzentwurf der damaligen Bundesregierung zur Sperrung
kinderpornografischer Websites gesammelt.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.03.2010 14:23.

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SPD-Spitze geht gegen Atomkraft auf die Straße

von redaktion am 29.03.2010 13:41




SPD-Spitze geht gegen Atomkraft auf die Straße



Berlin (rdp/ddp). Die Führung der SPD will sich am 24. April den bundesweiten Protesten gegen die Atomkraft anschließen. Die Spitze von Partei und Bundestagsfraktion nimmt an einer Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel teil, wie SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles am Montag nach einer Präsidiumssitzung in Berlin ankündigte. Die SPD wolle damit gegen die von Union und FDP geplante Laufzeitverlängerung für die deutschen Kernkraftwerke protestieren.

Ein Bündnis von Bürgerinitiativen hatte anlässlich des Gedenktags zur Reaktorkatastrophe im ukrainischen Tschernobyl 1986 zu Großdemonstrationen in Biblis, Ahaus und Krümmel aufgerufen. Erwartet werden Zehntausende Demonstranten.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.03.2010 14:14.

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Neue Informationsrechte gegenüber Auskunfteien

von redaktion am 29.03.2010 10:55




Neue Informationsrechte gegenüber Auskunfteien

Berlin (rdp). Mit dem zum 1. April 2010 in Kraft tretenden Änderungen des Bundesdatenschutzgesetzes erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher neue Auskunftsrechte gegenüber Auskunfteien und Banken.

Aufgrund der Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes können Verbraucherinnen und Verbraucher künftig einmal jährlich von Auskunfteien kostenlos eine Selbstauskunft in Textform verlangen. Die Auskunftei muss mitteilen, welche Daten zur Person gespeichert wurden, woher diese Daten stammen, an wen diese Daten weitergegeben wurden sowie den Zweck der Speicherung. Zusätzlich erfährt der Verbraucher seinen Scorewert und worauf dieser beruht. Der Scorewert beschreibt die Bonität eines Kunden.

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hatte im August 2009 den Bericht „Verbraucherinformation Scoring“ vorgestellt. Die vom BMELV beauftragte GP Forschungsgruppe, Institut für Grundlagen- und Programmforschung, hatte untersucht, in welchem Umfang Daten von Verbraucherinnen und Verbrauchern bei Auskunfteien gespeichert sind. Demnach waren fast 45 Prozent der von Auskunfteien gespeicherten Daten fehlerhaft oder unvollständig.

„Der aus den gespeicherten Daten errechnete Scorewert kann sich auf die Höhe der Kreditzinsen auswirken und entscheidet darüber, ob jemand als kreditwürdig eingestuft wird. Deshalb ist es wichtig, dass die gespeicherten Daten auch korrekt sind. Sollten die gespeicherten Daten fehlerhaft sein, sind die Auskunfteien verpflichtet, dies zu korrigieren“, sagte Bundesverbraucherministerin Aigner.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.03.2010 10:56.

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Willkommen geht anders

von redaktion am 29.03.2010 09:27




Presseschau vom 29.03.2010



Das Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba: Mehrere Insassen könnten demnächst
nach Deutschland gebracht werden. Foto: welt.de/AFP


Willkommen geht anders

Eine bevorstehende Aufnahme von drei Guantanamo-Häftlingen in Deutschland ruft Unionspolitiker auf den Plan. „Nach Bayern kommt mir keiner rein“, so der bayerische Innenminister.





fr-online

Nicht nur Bosbach hat Bedenken

… Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), sieht eine Aufnahme einzelner Häftlinge aus dem US-Gefangenenlager Guantánamo in Deutschland kritisch.
Bosbach sagte "Bild am Sonntag": "Ich habe grundsätzliche Sicherheitsbedenken bei der Aufnahme von Guantánamo-Häftlingen. …




spiegel.de

CDU-Politiker kritisiert Aufnahme von Guantanamo-Häftlingen

… Zu den möglichen Kandidaten gehören ein Palästinenser aus dem Westjordanland, der der konservativen Predigervereinigung Tabligh-i-Jamaat angehört und in Pakistan festgenommen wurde, ein Jordanier, der im Sommer 2001 nach Afghanistan gereist war, sowie ein Syrer, der Ende 2001 in einem Krankenhaus in Kabul behandelt wurde und kurz danach festgenommen worden war. Alle Gefangenen sind von der US-Regierung zur Freilassung vorgesehen. …




sueddeutsche.de

Verspätetes Zeichen

… Als die USA befreundete Staaten vergangenes Jahr ersuchten, unschuldige Häftlinge aus dem Gefangenenlager Guantanamo aufzunehmen, erhielten sie aus Deutschland einen Korb. Der damalige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble führte Sicherheitssorgen zur Begründung an, im Kern aber war die deutsche Argumentation simpler: Deutschland nimmt keine Häftlinge auf, weil es das nicht muss. In der Tat hatten die USA keinen Anspruch auf Hilfe, sie baten um einen Freundschaftsdienst. Er wurde ihnen verweigert. …




welt.de

Diese Häftlinge sollen nach Deutschland reisen

… Die Bundesrepublik soll nach Willen Washingtons mindestens fünf Guantánamo-Insassen aufnehmen. Es soll sich um einen Syrer, einen Palästinenser und einen Jordanier handeln, die allesamt in Afghanistan verhaftet wurden und sich seit Jahren in US-Gewahrsam befinden. ...

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Nichtzahler kosten die Krankenkassen Millionen

von redaktion am 28.03.2010 19:30




Nichtzahler kosten die Krankenkassen Millionen

Berlin (ots) - Immer mehr Menschen zahlen ihre Kassenbeiträge
nicht. Zwischen September und Dezember vergangenen Jahres stieg die
Zahl der Vollstreckungsmaßnahmen bei der DAK von 32 000 auf 36 000,
meldet der Berliner "Tagesspiegel" (Montagausgabe) nach einer Umfrage
unter den Krankenkassen. Bei der Techniker Krankenkasse haben 34 000
Mitglieder Rückstände in Höhe von insgesamt 125 Millionen Euro, bei
der KKH Allianz sind 15 000 Mitglieder betroffen, davon sind 12 000
länger als zwei Monate säumig. Vor allem Selbstständige, die unter
Auftragsmangel leiden, können ihre Beiträge zumindest vorübergehend
nicht mehr zahlen. Nach Angaben des GKV-Spitzenverbands hatten die
Kassen im vergangenen Sommer bereits Außenstände von 630 Millionen
Euro, weil Kunden ihre Beiträge nicht zahlten. Der Spitzenverband
fordert den Bund auf, die Rückstände auszugleichen. "Jeder soll
krankenversichert sein, aber wenn die Mitglieder nicht zahlen, haben
die Kassen kaum Möglichkeiten, an das Geld zu kommen", sagte
Verbandssprecherin Ann Marini der Zeitung. Zwar können die Kassen
versuchen, das Geld zu pfänden, kündigen dürfen sie säumigen
Mitgliedern aber nicht. Das Bundesgesundheitsministerium lehnt eine
Kostenübernahme ab und verweist auf die 15,7 Milliarden Euro, die der
Bund den Kassen in diesem Jahr als Zuschuss überweist.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.03.2010 19:31.

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Zusatzbeiträge: Über 250 000 Kassenpatienten wechseln die Kasse

von redaktion am 28.03.2010 19:04




Zusatzbeiträge: Über 250 000 Kassenpatienten
wechseln die Kasse




Berlin (rdp/ots) - Um Zusatzbeiträgen zu entgehen, wechseln
Hunderttausende ihre Krankenkasse. Seit Jahresanfang sind nach
Informationen des Tagesspiegels (Montagausgabe) mehr als 250 000
Menschen zu einer Kasse gegangen, die keine Zusatzbeiträge erhebt,
oder haben den Wechsel zumindest beantragt. Das hat eine Umfrage der
Zeitung unter Krankenkassen ergeben.
Spitzenreiter in der Gunst der Wechselwilligen ist die Techniker
Krankenkasse mit 130 000 neuen Mitgliedsanträgen. Die Barmer GEK hat
seit Jahresanfang rund 100 000 neue Mitglieder gewonnen. Die IKK
Brandenburg und Berlin zählt 4500 neue Kunden und damit rund 74
Prozent mehr als im Vorjahr. Auch die AOK Berlin-Brandenburg ist auf
Wachstumskurs. Seit Anfang des Jahres hat die Kasse 16 000 neue
Mitglieder bekommen. Sowohl die IKK als auch die AOK garantieren
ihren Mitgliedern, dass sie auch im Jahresverlauf keine
Zusatzbeiträge erheben werden.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.03.2010 19:07.

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Post aus Israel: Offener Brief an „DIE LINKE“

von redaktion am 28.03.2010 12:20




Post aus Israel: Offener Brief an „DIE LINKE“

Berlin (rdp). In einem offenen Brief vom 26.03.2010 an die deutsche Partei „Die Linke“ (SED/PDS/Linke) fordern über 100 linke israelische Intellektuelle und Aktivisten als Voraussetzung für die Durchsetzung einer friedlichen und solidarischen Lösung des Konflikts in Israel/Palästina eine solidarische und linke Politik:

Liebe Genossinnen und Genossen,

diesen Brief schicken wir Euch als israelische Staatsbürger, die in linken Gruppen und Organisationen in Israel/Palästina aktiv sind. Diese befassen sich mit Themen wie z.B den Menschenrechten, Ökologie, Frieden, Flüchtlingshilfe, soziale Gerechtigkeit, den Arbeiterrechten, Feminismus und queeren Kämpfen.
Wir setzen uns in unserem Land und in unserer Gesellschaft für eine grundlegende soziale Veränderung ein, für das Ende der Besatzung und die Schaffung einer Gesellschaft, in der alle Bewohner des Landes gleiche Rechte geniessen.

Wir haben uns zu diesem Brief entschlossen, nachdem uns wiederholt Berichte über Aktivitäten Eurer Partei bezüglich der Situation in Israel/Palästina bekannt wurden,
- so die Teilnahme von führenden Mitgliedern Euer Partei an einer Demonstration im Januar 2009 in Berlin, auf der die Weiterbombardierung des Gaza-Streifens gefordert wurde;
- das Bestehen und die Akzeptanz eines Bundesarbeitkreises in Eurer Partei (BAK Shalom), der jedes militärische Vorgehen des Staates Israel unterstützt und militaristische und nationalistische Propaganda betreibt;
- schliesslich das Schweigen der Mehrheit der führenden Parteimitglieder zur israelischen Besatzungspolitik.

All das hat uns bewogen, unsererseits nicht länger zu schweigen, sondern zu intervenieren.

Linke Demonstration Jerusalem, Palästina, 06.03.2010
http://Die-Rote-Fahne.eu/upicts/9_20100306_linkejerusalemdemonstration_1.jpgDie Problematik einer solchen Intervention ist uns bewusst. Wir haben nicht die Absicht, Euch vorzuschreiben, wie Ihr in Eurem Land zu agieren und Euch zu äussern habt.
Wir wissen, dass der politische Diskurs über Israel in Deutschland, aus nachvollziehbaren und gewichtigen Gründen ein sensibles Thema ist. Das Andenken an den Holocaust und der auch heute in Deutschland gebotene Kampf gegen Antisemitismus, gehören zu den wichtigsten Aufgaben jeglicher emanzipatorischen Bewegung.
Nicht trotz, sondern gerade aufgrund dieser Tatsache fällt es uns schwer nachzuvollziehen, wie man die israelische Besatzungspolitik in Deutschland als Teil der „Lehren aus der deutschen Geschichte“ rechtfertigen kann.

Wenn wir uns an Euch wenden, so geschieht dies, weil wir um die Bedeutung von Deutschland als regionale Macht innerhalb der EU und darüber hinaus und daher auch um den deutschen Einfluss im Nahen Osten wissen.
Die intensiven diplomatischen und militärischen Aktivitäten der Bundesrepublik in der Region und die aktive Unterstützung der israelischen Besatzungspolitik reichen uns, um in der BRD einen der Akteure zu sehen, die für die durch die israelische Regierung begangenen Verstöße gegen das Völkerrecht und für die israelischen Kriegsverbrechen mit verantwortlich sind.
Aus diesem Grund denken wir, dass es unser Recht ist, von Euch als Aktivisten für soziale Veränderung in Deutschland und als Mitglieder in einer Partei, die im Parlament und in regionalen Regierungen vertreten ist, Verantwortung für das Vorgehen Eures Staates in Bezug auf unser Land zu übernehmen.

Die andauernde Besatzung und Entrechtung sind keine inner-israelischen Angelegenheiten. Die antidemokratische Herrschaft des Staates Israel über mehr als drei Millionen Palästinenser, die kein Wahlrecht haben, und die Kriegsverbrechen, die in den besetzten Gebieten stattfinden, sind die Angelegenheit von allen, denen die Menschenrechte ein Anliegen sind.

Vor allem aber tragen die Bürger von Europa wegen ihrer – auch in der Gegenwart weiterhin stattfindenden - kolonialistischen Interventionen im Nahen Osten eine besondere Verantwortung für den Konflik.
Angesichts dessen ist eine Scheu davor, Israel zur Verantwortung zu ziehen, unangebracht. Die ökonomische, militärische und politische Unterstützung, die Israel von der EU und besonderes von Deutschland erfährt - z.B. in Form von Waffenlieferungen und von Investitionen oder, indem Israel ein bevorzugter Status im Handelsabkommen mit der EU eingeräumt wird - fördern einen Friedensprozess nicht, sondern tragen zur Aufrechterhaltung der Besatzung und zur umfassenden Repression gegenüber der palästinensischen Bevölkerung bei.
Ausserdem verstärkt diese Unterstützung Militarisierungsprozesse und die Erziehung zu Rassismus und Intoleranz in unserer Gesellschaft.

Darüber hinaus bedürfte es angesicht der Schwäche der Palästinenser eines stärkeren Drucks auf Israel seitens der Internationalen Gemeinschaft. Die stärkere Seite wird ohne wirksamen Druck ihre Postionen niemals aufgeben.
Der Staat Israel hat immer wieder bewiesen, dass er nicht zu einem Friedensabkommen und zur Beendigung der Besatzung bereit ist, ohne dass im Ausland intensiv Druck seitens der Zivilgeselschaft und/oder der Regierungen ausgeübt würde.

Wir sind ermutigt durch Eure letzten Wahlerfolge und hoffen, dass Euer Erstarken dafür sorgt, in Sachen soziale Gerechtigkeit, Bürgerrechte, Feminismus und Anti-Rassismus in Deutschland eine neue Agenda auf die Tagesodnung zu bringen.
Wir sind überzeugt, dass eine linke und solidarische Politik auch eine internationalistische Agenda haben muss, und wir erwarten, dass sich Eure Partei auch in diesem Bereich am weltweiten Dialog mit linken, antirassistischen und feministischen Kräften aktiv betätigt.
Als Teil eines solchen Dialogs möchten wir unsere Postionen zur Politik Eurer Partei in Bezug auf den Konflikt in Israel/Palästina darstellen.

Wir sind der Auffassung, dass der Staat Israel für die Besatzung, die rassistische Seperation und die Kriegsverbrechen nicht belohnt und darin betärkt werden sollte.
Nur eine internationale Politik, die Israel klarmacht, dass Verstöße gegen das Internationale Recht nicht zu akzeptieren sind, kann einen gerechten Frieden für alle Bewohner des Landes bringen. Einige konkrete Forderungen, die Eure Partei stellen könnte, sind z.B:

• Die Einstellung aller deutschen Waffenexporte nach Israel. Waffenhandel ist ohnehin nicht zu rechtfertigen.
Deutschland treibt nicht nur Handel mit einem Staat der systematisch gegen das Internationale Recht verstößt, sondern es verwöhnt Israel mit Geschenken in Höhe von Milliarden Euro und wurde kürzlich von Israel aufgefordert, ihm zwei Kriegsschiffe zu schenken.

• Die Verhinderung der Aufwertung der Handelsabkommen zwischen der EU und Israel.
Deutschland und andere Mitgliedsstaaten der EU versuchen, diese Handelsabkommen mit Israel weiter aufzuwerten, obwohl solche Abkommen die Respektierung elementarer Menschenrechte im Partnerland fordern.
Während in Europa eine solche Intensivierung der Beziehungen als Verbesserung des Vertrauensverhältnisses zwischen Israel und der EU betrachtet wird, fasst Israel solche Schritte als Schwäche der EU und als Ermutigung auf, weiterhin gegen die Menschenrechte zu verstoßen.

• Ein allgemeines Importverbot für israelische Produkte in die EU, die ganz oder teilweise in den besetzten Gebieten (inklusive Ost-Jerusalem) produziert werden.

• Die Förderung von Gerichtsverfahren gegen die Täter bei Kriegsverbrechen in Israel/Palästina und die Umsetzung der Empfehlungen des Goldstone-Berichts.

• Die Unterstützung von Organisationen und Aktivisten der Zivilgesellschaft in Israel/Palästina und vor allem des gewaltfreien und basisdemokratischen Widerstands gegen die Mauer und die Siedlungen in den besetzten Gebieten.

Abgesehen von diesen Vorschlägen hoffen wir, dass Eure Partei sich erfolgreich darum bemühen wird, in Deutschland eine Debatte über die Bedeutung der deutschen Verantwortung für das Geschehen im Nahen Osten zu initiieren.
Es sollte eine Debatte sein, die aus einer historischen und aktuellen Sicht, die alle Bewohner der Region gleichermaßen berücksichtigt, eine Politik des Friedens, der sozialen Gerechtigkeit und der Menschenrechte fördert.

Wir würden uns freuen, zusammen mit unseren palästinensischen Genossinnen und Genossen und Partnern an den Debatten in Eurer Partei über das Geschehen in unserer Region teilzunehmen und hoffen, dass dieser Brief zu einem fruchtbaren und gleichberechtigen Dialog zwischen der Linken in Deutschland und der Linken in Israel/Palästina beiträgt.

Mit solidarischen Grüssen

Miriam Abed-El-Dayyem, Iris Hefetz, Yael Politi, Gadi Algazi, Hanan Hever, Israel Puterman, Udi Aloni, Shir Hever, Hili Razinsky, Galit Altschuler, Chaya Hurwitz, Moshe Robas, Hila Amit, Hedva Isachar, Shadi Rohana, Roey Angel, Matan Israeli, Yehoshua Rosin, Asaf Angermann, Matan Kaminer, Noga Rotem, Reuven Avergil, Reuven Kaminer, Eddie Saar, Gabriel Ash, Adam Keller, Sergeiy Sandler, Danna Bader, Hava Keller, Gal Schkolnik, Roni Bande, Peretz Kidron, Ayala Shani, Yoav Beirach Barak, Assaf Kintzer, Shemi Shabat, Ronnie Barkan, Yana Knopova, Aviram Shamir, Yossi Bartal, Yael Lerer, Tali Shapiro, Ofra Ben-Artzi, Orly Lubin, Fadi Shbeta, Mor Ben Israel, Adi Maoz, Ehud Shem Tov, Elaenor Cantor, Eilat Maoz, Yehuda Shenhav, Shai Carmeli Pollack, Naomi Mark, Mati Shemoelof, Alex Cohn, Anat Matar, Kobi Snitz, Adi Dagan, Hagai Matar, Gideon Spiro, Silan Dallal, Edu Medicks, Roy Wagner, Yossi David, Yosefa Mekayton, Michael Warschawski, Daniel Dokarevich Argo, Inna Michaeli, Sharon Weill, Keren Dotan, Rotem Mor, Maya Wind, Ronen Eidelman, Susanne Moses, Yossi Wolfson, Nimrod D. Evron, Avital Mozes, Uri Yaakobi, Eli Fabrikant, Dorothy Naor, Sergio Yahni, Tamar Freed, Naama Nagar, Kim Yuval, Michal Givoni, Ido Nahmias, Michal Zak, Bilha Sündermann Golan, Regev Nathansohn, Shimri Zameret, Tsilli Goldenberg, Ofer Neiman, Mai Zeidani, Anat Guthmann, Norah Orlow, Talilla Ziffer, Connie Hackbarth, Hava Oz, Beate Zilvesmidt, Yuval Halperin, Einat Podjarni, Moshe Zuckermann


Quelle: Die Rote Fahne vom 27.03.2010

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.03.2010 12:27.

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DiCaprio stellt Umweltschutz über die eigene Karriere

von redaktion am 28.03.2010 11:50




DiCaprio stellt Umweltschutz über die eigene Karriere




Stuttgart/Berlin (rdp/ots) - US-Weltstar warnt im Interview mit Reader's Digest vor der Zerstörung der Erde.

Leonardo DiCaprio ist nicht nur einer der weltweit erfolgreichsten Schauspieler, der 35-Jährige engagiert sich zunehmend auch als aktiver Umweltschützer. Deshalb stellt er sein Engagement für die Natur sogar über seine Karriere. "Beides liegt mir am Herzen. Allerdings glaube ich, dass unser Planet zurzeit wichtiger ist als die Kunst. Es gibt Dinge, die sich ändern müssen - am besten jetzt gleich", sagt der Weltstar im Interview mit dem Magazin Reader's Digest (April-Ausgabe). Den Auslöser für seinen Einsatz gab im Jahr 1997 der Erfolg mit dem Kassenschlager Titanic und seine seither wachsende Popularität: "Nach Titanic stellte ich mir die Frage, wie ich den Einfluss, den ich plötzlich hatte, nutzen könnte, um nicht nur meine Karriere voranzubringen, sondern die Welt zum Positiven zu verändern", erinnert sich DiCaprio.

Mit diesem Ansatz hat DiCaprio, dessen neuer Film Shutter Island seit Ende Februar in den Kinos läuft, zunehmend Erfolg. In dem Dokumentarfilm 11th Hour - 5 vor 12 setzt er sich genauso für eine intakte Umwelt ein wie auf der Website ECO-SITE, die vor den Folgen der globalen Erwärmung warnt. "Ich mache die Öffentlichkeit nur auf die Probleme aufmerksam, denen die Medien aus meiner Sicht nicht die gebührende Beachtung schenken", sagt DiCaprio.

In dem Interview mit dem Magazin Reader's Digest räumt der US-Amerikaner zugleich ein, dass der Film Titanic sein Leben "umgekrempelt" habe: "Ich wünsche mir manchmal die 70er-Jahre zurück, weil die Filmindustrie damals noch in den Händen der Regisseure war und ein Filmemacher, der trotz des damit verbundenen Risikos einen ungewöhnlichen Streifen drehen wollte, das Geld leichter auftreiben konnte." Inzwischen hätten sich die Verhältnisse völlig verändert. "Kinofilme zu drehen ist ein Geschäft, und die Studios wollen Geld verdienen. Schauspieler, die das Publikum sehen will, werden nicht zuletzt deshalb engagiert, weil sie als zuverlässige Geldbringer gelten."

Für weitere Informationen zu diesem Reader's Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die April-Ausgabe von Reader's Digest Deutschland ist ab 29. März an zentralen Kiosken erhältlich.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.03.2010 11:51.

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Vertrauensmarken trotzen der Krise

von redaktion am 28.03.2010 11:40




Vertrauensmarken trotzen der Krise



Stuttgart/Berlin (rdp/ots)

Größte Verbraucherstudie Europas: Markenklassiker bleiben Favoriten der Deutschen - Verbraucher sind zunehmend kritischer, welchen Marken sie ihr Vertrauen schenken - Imageverlust für Google

In der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise haben Markenklassiker die besseren Karten beim Werben um das Vertrauen der Verbraucher. Traditionsmarken wie Aspirin, Asbach, Nivea und Miele trotzen der Krise und halten sich an der Spitze in der Gunst der Verbraucher. Dies ist allerdings keine Selbstverständlichkeit, so die aktuelle Studie "European Trusted Brands 2010", die das Magazin Reader's Digest jetzt vorgelegt hat. So wurde das Internet-Unternehmen Google auf der Liste der vertrauenswürdigsten Marken nach nur einem Jahr von der Marke T-Online verdrängt, die sich in ihrer Kategorie zum ersten Mal an die Spitze setzen konnte. Das Beispiel der Internet-Unternehmen belegt, dass öffentliche Diskussionen einen großen Einfluss darauf haben, ob die Verbraucher einer Marke vertrauen. Bei Google führte die Diskussion um den Gläsernen Internetnutzer unmittelbar zum Vertrauens¬schwund.

Mehr denn je achten die Verbraucher genau darauf, ob eine Marke das in sie gesetzte Vertrauen rechtfertigt. Nokia konnte sich im Gegensatz zu Google zwar an der Spitze im Vertrauensranking seiner Produktkategorie halten, leidet aber nach wie vor unter dem Imageverlust, nachdem das Werk in Bochum geschlossen wurde. Der Vertrauenswert von ehemals 55 Prozent ging nun das zweite Jahr in Folge zurück. Mit einem Wert von 46 Prozent bleibt Nokia dennoch vertrauenswürdigste Marke unter den Mobiltelefon-Herstellern.

Der Umweltschutz hat für die Verbraucher in allen Produktkategorien eine größere Bedeutung. Wer sich glaubhaft als "Grüne Marke" positioniert, kann das Vertrauen der Verbraucher dauerhaft binden. Sparkasse, Aral, Miele, Frosch und Persil haben es erneut geschaft, nicht nur die vertrauenswürdigsten Marken ihrer Produktkategorie zu werden, sondern zugleich den besten Ruf für ihr ökologisches Engagement zu genießen.

Zum zehnten Mal hat das meistgelesene Magazin Europas in 16 europäischen Ländern ermittelt, welche Marken in den Augen der Verbraucher besonders vertrauenswürdig sind. Mehr als 32.000 Menschen, davon rund 9.000 in Deutschland, haben an der Befragung der Studie "Reader's Digest European Trusted Brands 2010" teilgenommen.

In den 33 erhobenen Produktkategorien von A wie Automobile bis Z wie Zahnpasta / Mundpflege setzten sich in Deutschland vor allem Markenklassiker erneut an die Spitze, darunter Volkswagen, Persil, Schwarzkopf, Aspirin, Wick, Frosch, Rotkäppchen Sekt, Asbach, Miele, TUI, Sparkasse, Allianz, Aral sowie Nivea und Haribo. Neu im Club der Markengewinner ist neben T-Online (Internetunternehmen) Coca-Cola (Erfrischungsgetränke). Außerdem eroberten Abtei (Vitamine) und Tchibo (Kaffee/Tee) ihre Spitzenplätze zurück.

Die Konkurrenz unter den Marken ist größer als häufig angenommen wird. Dazu kommt, dass die Verbraucher heute vielschichtiger denken und gezielter wählen. Allein in Deutschland nannten die Befragten rund 4.400 Marken über alle Produktkategorien hinweg - im Vorjahr waren es noch über 3.700 Marken. "Wenn es einer Marke gelingt, die Aufmerksamkeit und das Vertrauen des Verbrauchers trotz des immer intensiver werdenden Wettbewerbs zu erlangen und zu halten, ist dies eine großartige Leistung", sagt Werner Neunzig, Geschäftsführer von Reader's Digest Deutschland, Schweiz, Österreich. "Nur die Verbraucher, die in ihrem Vertrauen bestätigt werden, bleiben einer Marke treu. In der jetzigen wirtschaftlichen Situation sollten die Markenartikler daher Ausdauer beweisen und ihr Augenmerk auf die Nachhaltigkeit ihrer Aktivitäten lenken."

Allerdings verlangt der Konsument auch bei seinen Lieblingsmarken, dass sie sich immer wieder neu erfinden, ohne ihre Identität zu verlieren. "Der Markt belohnt Unternehmen, die gezielt in Markenführung investieren und sich dabei an den Verbraucherbedürfnissen orientieren", kommentiert Anett Groch, Anzeigendirektorin von Reader's Digest Deutschland, die Ergebnisse der Studie. "Der wirksamste Schutzschirm für eine Marke ist das Vertrauen der Verbraucher. Für Markenartikler liefert 'European Trusted Brands' harte Fakten, um die Effizienz ihrer Kommunikation auf den Prüfstand zu stellen."

Reader's Digest zeichnet die vertrauenswürdigsten Marken Deutschlands, die in Europas größter Verbraucherstudie ermittelt wurden, mit dem Pegasus Award für höchstes Konsumentenvertrauen aus. Die Preisverleihung ist für Anfang September 2010 in Düsseldorf vorgesehen.

Hohes Ansehen deutscher Marken auch in den Nachbarländern Unter Deutschlands vertrauenswürdigsten Marken ragt Nivea besonders heraus. Zum sechsten Mal in Folge erlangte der Markenklassiker von Beiersdorf, Hamburg, in allen 16 europäischen Ländern Platz eins in der Kategorie Hautpflege.

Die Kreditkarte Visa kam in 14 Ländern auf Platz eins, ebenso Canon in der Produktkategorie Fotogeräte. Kellogg's eroberte in zehn Ländern den Spitzenplatz in der Kategorie Frühstückscerealien. Hewlett Packard bzw. HP Compaq schaffte es in sieben Ländern in der Kategorie Computer auf den ersten Platz. Ariel und Nivea (Kosmetik) stehen ebenfalls sieben Mal ganz oben im Vertrauensranking. Miele setzte sich in sechs Ländern an die Spitze.

Ergebnisse Deutschland im Überblick Die "Most Trusted Brands" liegen für 20 europaweit vergleichbare Produktbereiche vor sowie für 13 weitere Produktbereiche, die nur in Deutschland untersucht wurden. Hier die vertrauenswürdigsten Marken in Deutschland im Überblick:

- Automobile: Volkswagen - Banken: Sparkasse - Bekleidung: C&A - Benzin: Aral - Computer: Fujitsu Siemens - Dekorative Kosmetik: Yves Rocher - Duftprodukte/Parfum: Yves Rocher - Erfrischungsgetränke: Coca-Cola - Erkältungsmittel: Wick - Fotogeräte: Canon - Frühstückscerealien: Kellogg's - Haarpflege: Schwarzkopf - Handelsunternehmen: Aldi - Haushalts-/Küchengeräte: Miele - Haushaltsreiniger: Frosch - Hautpflege: Nivea - Internetunternehmen: T-Online - Kaffee/Tee: Tchibo - Kreditkarten: Visa - Milchprodukte: Müllermilch - Mobilfunk Serviceanbieter: Vodafone - Mobiltelefone: Nokia - Nahrungsmittel: Maggi - Reiseveranstalter: TUI - Schmerzmittel: Aspirin - Schuhe: Rieker - Sekt: Rotkäppchen Sekt - Spirituosen: Asbach - Süßigkeiten: Haribo - Versicherungen: Allianz - Vitamine: Abtei - Waschmittel: Persil - Zahnpasta/Mundpflege: Odol

Vertrauen in Umweltschutzaktivitäten der Unternehmen Was denken Sie, welche Marke hat den besten Ruf, was das Thema Umweltschutz betrifft? Bitte geben Sie für jede Kategorie die Marke an, die zum Thema Umweltschutz den besten Ruf hat:

- Automobile: Toyota - Banken: Sparkasse - Benzin: Aral - Fast Food: McDonalds - Fluglinien: Lufthansa - Handelsunternehmen: Edeka - Haushaltsbatterien: Varta - Haushalts-/Küchengeräte: Miele - Haushaltsreiniger: Frosch - Waschmittel: Persil

Über die Studie Mit der Studie "Reader's Digest European Trusted Brands 2010" hat das Magazin Reader's Digest zum zehnten Mal die vertrauenswürdigsten Marken in 16 Ländern Europas ermittelt. Mehr als 32.000 Leser beteiligten sich von September bis Oktober vergangenen Jahres an der Umfrage der meistgelesenen Zeitschrift der Welt, davon rund 9.000 allein in Deutschland. Die gewichtete Datenbasis der repräsentativen Studie umfasst 32.163 Befragte in Europa, davon 7.919 in Deutschland. Damit ist die jährlich durchgeführte Studie "Reader's Digest European Trusted Brands 2010" die aktuell größte europaweite Verbraucheruntersuchung. Die Ergebnisse finden weit über Fachkreise hinaus Beachtung.

Die Studie "Reader's Digest European Trusted Brands" stellt das Markenvertrauen in den Vordergrund und überlässt es allein dem Befragten, welcher Marke er sein Vertrauen ausspricht. Der Fragebogen enthält keine Markenvorgaben, sondern fragt ab, was der Konsument ungestützt im Kopf abruft, wenn er sich für seine vertrauenswürdigste Marke entscheiden soll.

Mehr als 270.000 Menschen - davon 60.000 Verbraucher in Deutschland - haben seit 2001 an der Studie teilgenommen, sich zu den aus ihrer Sicht vertrauenswürdigsten Marken bekannt, sie aber auch kritisch bewertet. Allein in Deutschland standen während dieses Jahrzehnts rund 30.000 Marken auf dem Prüfstand der Verbraucher.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.03.2010 11:41.

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Arbeitsministerium: Westerwelle hat falsch gerechnet

von redaktion am 28.03.2010 11:16




Arbeitsministerium: Westerwelle hat falsch gerechnet


Westerwelle

Leipzig/Berlin (rdp/ots) - Der FDP-Chef, Vizekanzler und Außenminister Guido
Westerwelle ist, nach einem Bericht der "Leipziger Volkszeitung"
(Montag-Ausgabe), im Februar zu Beginn seiner Hartz-IV-Debatte
definitiv von falschen Voraussetzungen ausgegangen. Westerwelle hatte
seine Sozialstaatsdebatte mit der These begründet, es sei nicht in
Ordnung, dass eine berufstätige verheiratete Kellnerin mit zwei
Kindern 109 Euro weniger zur Verfügung habe als eine vergleichbare
Hartz-IV-Familie. Der CDU-Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium,
Ralf Brauksiepe, bestätigte jetzt in schriftlicher Beantwortung
einer entsprechenden Berechnungsanfrage der arbeitsmarktpolitischen
Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Jutta Krellmann, dass die
berufstätige Kellnerin bei regulärer Inanspruchnahme von Wohngeld und
Kinderzuschlag monatlich 456 Euro mehr zur Verfügung hat als ein
vergleichbares erwerbsloses Paar.
Jutta Krellmann hielt Westerwelle daraufhin gegenüber der Zeitung
vor, Westerwelle habe "mit einer falschen Behauptung eine
Hetzkampagne gegen Hartz-IV-Empfänger losgetreten". Westerwelle, so
die Bundestagsabgeordnete, "hat entweder bewusst gelogen oder er hat
schlicht keinen blassen Schimmer von den Sachen, über die er redet".
Es sei "um die Republik schlecht bestellt, wenn er sich in der
Außenpolitik so gut auskennt wie bei Hartz IV".

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.03.2010 11:46.
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