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Patent auf Züchtung von Schweinen gestoppt
von redaktion am 23.04.2010 15:20
Patent auf Züchtung von Schweinen gestoppt
Greenpeace: Wichtiger Erfolg für Verbraucher und Landwirte in Europa

Hamburg/München/Berlin (rdp/ots) - Das umstrittene "Schweine-Patent" ist am Dienstag vom Europäischen Patentamt (EPA) nach einem Einspruch von Greenpeace und weiteren Organisationen widerrufen worden. Damit verlieren die Ansprüche eines US-Konzerns auf Schweine-Rassen, die besonders viel Fleisch produzieren, ihre Gültigkeit. Über 50 Verbände, 5000 Privatpersonen, sowie die hessische Landesregierung hatten im April 2009 einen Sammeleinspruch gegen das ursprünglich vom Agrarkonzern Monsanto angemeldete Patent beim EPA eingereicht. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, dem im Koalitionsvertrag beschlossenen Verbot von Patenten auf Nutztiere- und pflanzen gesetzliche Regelungen folgen zu lassen.
"Die Rücknahme des Schweine-Patentes ist ein wichtiger Erfolg für Verbraucher und Landwirte in Europa", sagt Christoph Then, Patent-Berater für Greenpeace. "Dieser Erfolg zeigt, dass auch große Konzerne dem Druck der Öffentlichkeit nachgeben müssen. Nun sollten klare Gesetze gegen derartige Patente folgen."
Monsanto hatte das Patent 2004 angemeldet und nach heftigen Protesten 2007 an den US-Schweinezuchtkonzern Newsham Choice Genetics verkauft, der mit Monsanto kooperiert. 2008 wurde das Patent in Europa erteilt, im April 2009 legte das Bündnis Einspruch ein. Das Patent EP 1651777 bezog sich auf einen Gentest, der die Zucht von besonders ertragreichen Schweinen ermöglichen soll. Der Test spürt ein Leptin-Rezeptor-Gen im Erbgut der Tiere auf, über das die Mastleistung erhöht werden kann.
Allerdings erstreckt sich das Patent nicht nur auf den Test, sondern auch auf die Schweine selbst. Die einsprechenden Verbände - unter anderem die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, Misereor, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und Kein Patent auf Leben! - machten geltend, dass das fragliche Gen in allen Schweinerassen vorkommt.
"Das Problem ist aber noch nicht vom Tisch. Es werden immer neue Patente auf Tiere, Pflanzen und Lebensmittel angemeldet und genehmigt", sagt Then. Bereits nächste Woche will eine internationale Koalition gegen Patente, die von Greenpeace mit begründet wurde, neue Zahlen über aktuelle Patentanmeldungen veröffentlichen.
Da die europäischen Patentgesetze von 1998 bis heute in wesentlichen Fragen schwammig gefasst sind, ist die Patentvergabe Auslegungssache der Patentämter. Seit Jahren erteilt zum Beispiel das EPA in München Monopolrechte auf Tiere und Pflanzen, die nur durch Einsprüche neu verhandelt und zum Teil rückgängig gemacht werden können. Auch Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat sich für ein Verbot derartiger Patente ausgesprochen. Nach Auffassung von Greenpeace müssen den Absichtserklärungen des Koalitionsvertrages nun auf EU-Ebene Neuverhandlungen der Patentgesetze folgen.
Bei der Diskussion um den Mindestlohn geht es um die Würde der Arbeit
von redaktion am 23.04.2010 15:14
Nahles: Bei der Diskussion um den Mindestlohn geht es um die Würde der Arbeit.

Nahles
Berlin (rdp). Zur heutigen Bundestagsdebatte zum Thema Mindestlohn erklärt SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles:
Wir Sozialdemokraten sagen deshalb seit langem: Wir wollen Mindestlöhne. Wir sagen auch: Tariflich vereinbarte Mindestlöhne haben Vorrang. Deshalb haben wir durchgesetzt, dass das Arbeitnehmer-Entsendegesetz grundsätzlich für alle Branchen geöffnet wird. Wir haben in unserer Regierungszeit dafür gesorgt, dass Schritt für Schritt mehr Branchen in das Entsendegesetz aufgenommen wurden. Das Ergebnis ist: Heute können Millionen Menschen von tariflich vereinbarten Mindestlöhnen profitieren.
Wir wissen aber auch: Das reicht nicht. Unser Land braucht zusätzlich einen gesetzlichen Mindestlohn. Denn es gibt Bereiche, in denen Tarifverträge nicht greifen oder im Armutslohnbereich liegen. Wir müssen feststellen, dass sich immer mehr Arbeitgeber der Tarifbindung entziehen und Lohndumping betreiben. Deshalb sind die Erstreckung von tariflichen Mindestlöhnen über das Entsendegesetz und ein ergänzender gesetzlicher Mindestlohn eben kein Eingriff in die Tarifautonomie; sie sind eine notwendige
Ergänzung des Tarifvertragssystems.
Die Regierungsparteien wissen, dass mit Lohndumping gerade die tariftreuen Unternehmen, die anständige Löhne zahlen, benachteiligt werden. Das ist ein Bruch mit dem Prinzip fairen Wettbewerbs.
Und sie wissen, dass die Staatskassen mit dieser Art von Schmutzkonkurrenz massiv geplündert werden. Rund 9 Milliarden Euro kostet die Steuerzahler die Tatsache, dass immer mehr Menschen ergänzendes Arbeitslosengeld II beantragen müssen, weil für Ihre Arbeit nur Armutslöhne gezahlt werden. Alles das nehmen sie mindestens nicht zur Kenntnis, wahrscheinlicher ist: Sie wollen das so. Sie verabschieden sich damit von den Grundprinzipien der sozialen Marktwirtschaft. Das ist weder liberal noch christlich."
Deutsche Studierende haben im Schnitt 812 Euro im Monat
von polis am 23.04.2010 15:04
Deutsche Studierende haben im Schnitt 812 Euro im Monat

Berlin (rdp/dts) - Die Studenten in Deutschland haben im Durchschnitt 812 Euro monatlich zur Verfügung. Das geht aus der aktuellen Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes (DWS) hervor. Die drei wichtigsten Finanzierungsquellen sind dabei die Eltern, die Nebenerwerbstätigkeit und das BAföG. 87 Prozent der Studenten bekommen im Schnitt 445 Euro pro Monat von ihren Eltern, 66 Prozent verdienen in einem Nebenjob durchschnittlich 323 Euro. BAföG von im Schnitt 450 Euro erhalten 29 Prozent der Studierenden. Für die Zahlung der Studiengebühren nehmen 59 Prozent die Hilfe ihrer Eltern in Anspruch, 30 Prozent arbeiten nebenher und elf Prozent haben ein Studenten-Darlehen aufgenommen.
Stange: Schüler-Bafög einführen und Fachkräftemangel verhindern
von polis am 23.04.2010 14:56
Stange: Schüler-Bafög einführen und Fachkräftemangel verhindern

Eva-Maria Stange
Berlin (rdp). Zu den heute präsentierten Ergebnissen der 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD, Dr. Eva-Maria Stange:
Die Unsicherheit bei der Studienfinanzierung ist entscheidend für den Verzicht auf ein Studium. Schwarz-Gelb verstärkt diese Unsicherheit mit einer Politik nach dem Matthäus-Prinzip: Wer hat, dem wird gegeben. Damit muss Schluss sein! Wir brauchen Sicherheit für junge Menschen aus sozial schwächeren Familien. Dazu müssen Studiengebühren abgeschafft und das BAföG massiv ausgebaut werden. Dazu gehört ein starkes Schüler-BAföG, mit dem junge Menschen gerade aus Arbeiterfamilien ermutigt werden, den
Weg bis zum Abitur zu gehen. Und dazu gehört ein deutlich besseres Studierenden-BAföG.
Gerade die demografische Situation in den neuen Ländern lässt einen bedrohlichen Mangel an Fachkräften befürchten. Hier gehen noch weniger Kinder aus sozialen Mittel- und Unterschichtfamilien den Weg an die Hochschulen. Die Halbierung der erwachsenen Bevölkerung im Osten Deutschlands hat verheerende Folgen für die wirtschaftliche Entwicklung der kommenden Jahre und Jahrzehnte. Ein Umsteuern in der Bildungspolitik hin zu mehr Chancengleichheit ist deshalb nicht nur eine Frage sozialer Gerechtigkeit,
sondern auch wirtschaftlich vernünftig."
Affront gegenüber den Opfern
von polis am 23.04.2010 14:50
Affront gegenüber den Opfern

Claudia Roth
Berlin (rdp). Zu den Beratungen des Runden Tisches gegen sexuellen Missbrauch erklärt
Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
Missbrauchskandale reine Augenwischerei bleibt. Zwar ist es nötig, über
Prävention und Opferentschädigung zu sprechen, doch die von
Familienministerin Schröder ins Spiel gebrachte Selbstüberprüfung von
Institutionen spricht den Vorfällen Hohn und stützt das völlig
inakzeptable Prinzip der abgeschotteten innerkirchlichen Ermittlungen.
Gerade die betroffenen kirchlichen wie säkularen Institutionen haben in
der Vergangenheit versagt, wenn es um den Schutz der Kinder ging. Sie
jetzt selbst zu Kontrollinstanzen in eigener Sache zu erklären, ist
unverantwortlich und gegenüber den Opfern ein schwerwiegender Affront.
Wir brauchen stattdessen eine unabhängige Untersuchungskommission, die
die Missbrauchsfälle in Deutschland umfassend dokumentiert und nach
ihrer strafrechtlichen Relevanz überprüft. Das kann nicht Sache von
Runden Tischen sein, bei denen für Opfer und Täter das Prinzip der
gleichen Augenhöhe gilt. Gerade die Justizministerin darf sich nicht
hinter dem Runden Tisch der Ministerinnen Schröder und Schavan
verstecken, sondern muss eine unabhängige Aufklärung vorantreiben."
Die 'Schwersten Ungelösten Probleme' der Sozialwissenschaften
von polis am 23.04.2010 14:35
An der Harvard University versammelte Experten machen eine Aufstellung der 'Schwersten Ungelösten Probleme' der Sozialwissenschaften für das kommende Jahrhundert

Harvard University
Berlin/Cambridge, Massachusetts, April 23, 2010 (rdp/ots/PRNewswire) - Heute wurden die ersten Ergebnisse einer Initiative der sozialwissenschaftlichen Fakultät der Harvard University bekanntgegeben, deren Ziel die Benennung weltweit schwersten ungelösten Probleme in den Bereichen Wirtschaft, Psychologie, Regierung, Soziologie und sonstige Sozialwissenschaften ist.
"Die Sozialwissenschaften hatten noch nie eine so vitale Rolle wie heute, und die Beantwortung bislang ungelöster Fragen war noch nie so wichtig wie jetzt", sagte Stephen Kosslyn, Dekan für Sozialwissenschaften an der Harvard University.
Im Rahmen eines eintägigen Symposions, das live übertragen wurde, schlugen 12 hochrangige Experten von verschiedenen Universitäten über 30 wichtige Fragen vor, denen sich die Sozialwissenschaften in den kommenden Jahren zu stellen haben, darunter folgende:
- Wie wirken sich unsere sozialen Beziehungen auf die Genetik aus, und
wie unsere Gene auf die Beziehungen?
- Wie kann eine Gesellschaft effiziente und tragfähige Institutionen
bilden oder nachbilden?
- Warum verdienen Frauen im Durchschnitt weniger als Männer mit
vergleichbarer Berufserfahrung in gleichwertiger Anstellung, und wie
kann diese Diskrepanz überwunden werden?
- Wie können wir Systeme schaffen, die einer Finanzkrise standhalten?
- Wie verringern wir die "Qualifizierungslücke" bei Schulabgängern
verschiedener ethnischer Gruppen?
- Kann mehr Freiheit im Handel das Versagen staatlichen Handelns
kompensieren?
- Wie verhalten sich im Grunde einfache Elemente, wenn sie in grosser
Zahl auftreten und komplexe Systeme bilden (etwa Wirtschaftssysteme)?
- Worauf gründen sich persönliche Vorlieben und Geschmack?
- Wie können mehr Menschen dazu bewegt werden, allgemein als der
Gesundheit förderlich bekannte Verhaltensweisen anzunehmen?
- Immer mehr persönliche Daten werden erhoben und gespeichert: Wie wird
sich das auf Kulturen und Institutionen auswirken?
Unter den Experten waren Nick Bostrom (Oxford), Susan Carey (Harvard), Nicholas Christakis (Harvard), James Fowler (UCSD), Roland Fryer (Harvard), Claudia Goldin (Harvard), Gary King (Harvard), Emily Oster (Chicago), Ann Swidler (Berkeley), Nassim Taleb (NYU/Polytech) und Richard Zeckhauser (Harvard).
Sämtliche vorgeschlagenen Problemstellungen, die Diskussionsforen und Videos des Symposions sind zugänglich unter http://socialscience.fas.harvard.edu/hardproblems.
Heute beginnt die zweite Phase des Prozesses: die Phase der Kritik. Im Laufe der kommenden 45 Tage kann jeder in aller Welt zusätzliche Probleme für die Aufnahme in die oben genannte Webseite vorschlagen sowie die Bedeutung und den Schwierigkeitsgrad eines jeden vorgeschlagenen Problems bewerten. Im Juni gibt Harvard die Probleme mit den höchsten Wertungen bekannt.
Ins Leben gerufen und finanziert wurde die Initiative von der Indira Foundation. Vorbild war David Hilbert, der im Jahr 1900 die Fachwelt herausforderte und 23 grundlegende, ungelöste mathematische Probleme zusammenstellt. Seither ist es Mathematikern gelungen, 10 dieser heute berühmten 'Hilbertschen Probleme' zu lösen und dabei der Wissenschaft völlig neue Gebiete zu erschliessen.
"Hilbert stellte damals zwei schlagkräftige Überlegungen an", sagte Nicholas Nash, Mitglied der Indira Foundation. "Erstens, dass es für die Vitalität der wissenschaftlichen Disziplin von grundlegender Bedeutung ist, vor ungelösten Problemen zu stehen. Und zweitens, doch nicht weniger wichtig: Wenn wir diese Probleme zu erkennen vermögen, können wir kommende Generationen dazu motivieren, sie zu lösen."
Über die Indira Foundation
Die Indira Foundation ist eine gemeinnützige Vereinigung mit Sitz in Connecticut. Sie widmet sich der Förderung von Forschungsprogrammen, die in den Bereichen Bildung, Gesundheit und sozialer Wohlstand richtungweisend sein können.
Dreisteste Werbelüge des Jahres: "Monte Drink" von Zott
von polis am 23.04.2010 14:18
Verbraucher wählen "Monte Drink" von Zott zur dreistesten Werbelüge des Jahres - Goldener Windbeutel 2010 geht an bayerische Großmolkerei

Der goldene Windbeutel
Berlin/Mertingen (rdp/ots) - Die Verbraucher haben entschieden: Der "Monte Drink" von Zott ist die dreisteste Werbelüge des Jahres. So lautet das Ergebnis einer Online-Abstimmung auf www.abgespeist.de . Für seinen unverantwortlichen Versuch, eine Zuckerbombe wie eine gesunde "Zwischenmahlzeit" für Kinder zu bewerben, verleiht die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch dem Hersteller heute um 11 Uhr als Negativ-Preis den Goldenen Windbeutel 2010 am Firmensitz im bayerischen Mertingen (Landkreis Donau-Ries).
"Der 'Monte Drink' ist Etikettenschwindel von A bis Zott", sagte Anne Markwardt, Leiterin der foodwatch-Kampagne abgespeist.de "Mehr Zucker als Cola und doppelt so viele Kalorien wie Fanta - da lässt sich nichts gesundwerben. Die Verbraucher haben durchschaut, dass der 'Monte Drink' nichts anderes ist als eine flüssige Süßigkeit und im Schulranzen von Kindern nichts verloren hat."
81.451 Verbraucher haben bei der Internet-Wahl zum Goldenen Windbeutel 2010 ihre Stimme abgegeben. Die mit Abstand meisten ihnen sahen im "Monte Drink" den dreistesten Fall von Etikettenschwindel. Das Ergebnis:
1. Platz/Goldener Windbeutel: "Monte Drink" von Zott (30.563 Stimmen/37,5 Prozent)
2. Platz: "Der Gelbe Zitrone-Physalis" von Pfanner (15.185 Stimmen/18,6 Prozent)
3. Platz: "Duett Champignon Creme-Suppe" von Escoffier (12.419 Stimmen/15,2 Prozent)
4. Platz: "Beo Apfel & Heimat" von Carlsberg (11.958 Stimmen/14,7 Prozent)
5. Platz: "Bertolli Gegrilltes Gemüse" von Unilever (11.326 Stimmen/13,9 Prozent)
Die Wahl lief vom 22. März bis zum 22. April 2010 auf der Internetseite www.abgespeist.de. Mit dieser Kampagne entlarvt foodwatch die legalen Werbelügen der Lebensmittelhersteller anhand konkreter Beispiele. Auf abgespeist.de haben Verbraucher die Möglichkeit, ihren Ärger über Etikettenschwindel bei der Industrie loszuwerden, damit diese ihre irreführenden Werbepraktiken einstellt. Verbraucher können Protest-Mails direkt an die Hersteller senden - und jetzt dem Sieger des Goldenen Windbeutels 2010 Zott "gratulieren".
Widerrede: Aus Gegnern müssen Dialogpartner werden
von polis am 23.04.2010 12:53
Widerrede: Aus Gegnern müssen Dialogpartner werden
von polis-Gastautor Ulrich Kasparick

Eben habe ich mir nochmal in Ruhe die Rede der Kanzlerin angesehen, die sie heute zu Afghanistan gehalten hat.
Hab mir die Gesichter angeschaut der früheren Kollegen, die Gesichter auch derer, die jetzt in Regierungsverantwortung sind.
Ich habe lange Jahre meines Lebens dort gesessen, auf den blauen Stühlen. Im Parlament und auf der Regierungsbank.
Und ich habe damals nach langen langen nächtlichen Debatten den Einsätzen der Bundeswehr zugestimmt, weil ich der Überzeugung war, die Doppel-Strategie Deutschlands: ziviler Aufbau und militärischer Schutz, könnte das Ziel erreichen und zu mehr Frieden in Afghanistan führen.
Nun habe ich nicht erneut kandidiert, lebe in einem Sabbatical in großer Stille und habe Zeit, diese Zeit gründlich zu überdenken.
Und ich merke: seit dem Luftschlag auf den Tanklastwagen in der Nähe von Kunduz hat sich für mich die Situation drastisch verändert.
“Bis zu 142″ Menschen sind dabei ums Leben gekommen. “Viele Zivilisten darunter”.
Mich treibt seither die Frage um: wie können wir soetwas definitiv ausschliessen?
Meine Antwort: wir können es nicht.
Was ist die Konsequenz?
Wir müssen diesen Krieg dort beenden.
Wir müssen sehen, daß unsere Doppel-Strategie gescheitert ist. Denn die Gewalt nimmt zu.
Ich weiß sehr wohl, was ich da sage, denn nichts ist schwerer, als sich soetwas einzugestehen.
Ich verstehe die früheren Kollegen gut in ihrem Applaus, den sie heute an manchen Stellen der Kanzlerin gegeben haben, denn sie haben mit diesem Applaus ja auch ihre eigene Entscheidung bekräftigt, die sie mit dem “neuen” Mandat ausgesprochen haben.
Es ist verdammt schwer, sich einzugestehen, daß man geirrt hat.
Dieser Applaus hat für mich heute, wenn ich ihn sehe, auch etwas “Selbstbestätigendes”, gerade angesichts der mangelnden Unterstützung, die dieser Krieg in der Bevölkerung findet.
Dennoch:
Ich glaube, wir müssen uns eingestehen, daß unsere Doppel-Strategie: ziviler Aufbau, Ausbildung der Sicherheitskräfte und der Armee in Afghanistan und militärischier “Schutz” dieser Aktivitäten gescheitert ist.
Denn: die Gewalt nimmt zu.
Nun haben die Amerikaner – und sie sind nach wie vor die treibende Kraft im Bündnis – als erste eine konkrete Abzugsperspektive eröffnet.
Sie wollen 2011, also etwa in einem dreiviertel Jahr, mit dem Abzug beginnen.
Schritt für Schritt.
Provinz für Provinz.
Je nachdem, was die Sicherheitslage und die Fähigkeiten der Afghanen, selbst für Sicherheit zu sorgen, zulassen.
Das deutsche Parlament hat gesagt: wir wollen in einem Zeitkorridor zwischen 2011 und 2013 abziehen.
Die Regierung sagt, sie setze die afghanische Regierung zunehmend unter Druck, ihre Sicherheit selbst in die Hand zu nehmen.
Gleichzeitig weiß ich aber auch, daß das Militär dem Parlament nie die volle Wahrheit gesagt hat.
Besonders deutlich wurde das, als über die AWACS- Aufklärungsflugzeuge abgestimmt werden sollte, eine der letzten Abstimmungen, an denen ich noch beteiligt war und bei der ich mich gegen diese Flugzeuge entschieden habe.
Der Bundestag hat schließlich – dem üblichen Mechanismus folgend, das Mandat erteilt – danach jedoch stellte sich heraus, daß noch nicht mal Überflugrechte für die Flugzeuge vorlagen.
Das Parlament war nicht vollständig informiert.
Wenn heute wieder von “gefallenen” und “tapferen” Männern gesprochen wird, die “unsere Sicherheit am Hindukusch verteidigen”, dann halte ich das für überhaupt nicht hilfreich, um aus dem Konflikt wieder heraus zu finden.
Zwar kann ich die Taktik der Kanzlerin verstehen, durch sorgsam ausgewählte Zitate von SPD-Politikern in ihrer Rede die große Gemeinsamkeit zur SPD in dieser Frage indirekt zu betonen; aber diese Taktik zeigt eben auch die große Unsicherheit, die die Regierung selbst in dieser Frage hat, man will sich der Mehrheiten im Parlament vergewissern.
Denn die Zustimmung in der Bevölkerung zu diesem Krieg sinkt von Tag zu Tag.
Zeitgleich zur Afghanistan-Debatte im Parlament ist McChrystal in Deutschland, um die geplante Großoffensive in Afghanistan vorzubereiten.
Wir werden in dieser Großoffensive Schlimmes erleben, fürchte ich.
Die Gewalt wird weiter zunehmen.
Ich bin fester denn je davon überzeugt, daß wir mit Soldatenstiefeln die Herzen der Menschen nicht gewinnen können.
Die Menschen in diesem agrarisch geprägten, muslimischen Land,von denen ein großer Teil der Bevölkerung Analphabeten sind, verstehen nicht, was vor sich geht.
Ich stelle mir manchmal die umgekehrte Situation vor:
Fremdes, sagen wir, muslimisches Militär würde sich in einem, sagen wir bayrischen, Dorf in einem Militärlager einquartieren und würde mit Patrouillen beginnen.
Man weiß in diesem bayrischen katholischen Dorf, daß diese fremden Soldaten einer anderen Religion angehören, vielleicht, sagen wir, Muslime sind.
Diese fremden Soldaten würden den Menschen sagen, man müsse diese Patrouillen machen, denn es gäbe Terroristen in der Gegend, es geschähe zu ihrer Sicherheit.
Nehmen wir weiter an:
die Soldaten haben kaum Kontakt zur Zivilbevölkerung, sondern sie leben eigentlich sehr zurückgezogen in ihrem Militärquartier, man weiß eigentlich nicht viel von ihnen.
Gerüchte machen die Runde im Dorf.
Nur zu Patrouillenfahrten verlassen die fremden Soldaten ihre Unterkunft.
Nehmen wir weiter an:
bei diesen Patrouillen würden eines Tages in einem Fahrzeug unbewaffnete Schüler erschossen (wie es gerade geschehen ist) – wie würde die Bevölkerung in diesem, sagen wir, bayrischen Dorf, reagieren?
Sie würde glauben, die Soldaten seien ihre Feinde.
Die Männer in den Familien wären in ihrer Trauer und ihrem Zorn über die getöteten Kinder kaum mehr zu bändigen.
Wut würde sich aufbauen, gegen diese “Andersgläubigen” fremden Soldaten.
Aber genau dies geschieht anscheinend im Moment:
unsere Soldaten machen den Job, zu dem das Parlament sie beauftragt hat. Sie gelten in den Dörfern Afghanistans als “Ungläubige”.
Man weiß nicht viel von ihnen, denn sie leben eigentlich sehr abgeschlossen in ihrem Militärquartier da am Rande des Ortes.
Die deutschen Soldaten, und ihre Kollegen aus den anderen Ländern haben Angst auf ihren Patrouillenfahrten, weil sie kaum Kontakt zur Zivilbevölkerung haben und weil man ihnen sagt, dass terroristische Anschläge drohen. Man könne nicht ausschließen, daß “die Taliban” heimtückische Angriffe planten. Und tatsächlich, gerade vor kurzem ist wieder so ein Anschlag passiert, bei dem 7 der Kollegen das Leben verloren.
Deshalb reagieren sie unsicher und schießen sogar auf ein Fahrzeug, in dem vier unbewaffnete Jugendliche sitzen, weil sie annehmen, das das Fahrzeug gefährlich für den Konvoi werden könnte. Schließlich ist es trotz mehrerer Warnungen nicht stehen geblieben, sondern ist weiter gefahren, direkt auf den Konvoi zu.
Man schießt.
Und stellt hinterher entsetzt fest, daß da vier unbewaffnete Jugendliche im Fahrzeug waren.
Ähnliches hat sich vermutlich vor dem Luftschlag in Kundus auf jenen entführten Tanklastwagen zugetragen.
Aus Furcht, der Tanklastzug könnte zu einer Waffe der Taliban gegen die eigenen Soldaten werden, wurde der Befehl zum Angriff gegeben.
Mehr als 142 Menschen kamen ums Leben.
Können wir solche Vorgänge definitiv ausschließen?
Wir können es nicht.
Die Angst in der Zivilbevölkerung wird zunehmen, weil immer mehr Zivilisten umkommen.
Beides, die Angst unter den Soldaten und die Angst in der Bevölkerung führt zu immer mehr Gewalt, statt zu mehr Frieden und Sicherheit.
In so einer Situation hilft es nicht wirklich weiter, wenn im Parlament angesichts von toten Soldaten und toten Zivilisten von “Tapferkeit” gesprochen wird.
Eine Rede vom “tapferen Soldaten” hat ja nur die Funktion, etwas zu tun gegen den wachsenden Widerstand in der eigenen Bevölkerung gegen diesen Krieg am Hindukusch.
Wenn die Metallsärge wieder mit Fahnen bedeckt werden und die Reden vom “tapferen Soldaten” gehalten werden, ist Achtsamkeit vonnöten.
Denn die Gefahr ist übergroß, daß unser Denken, dann unsere Sprache und schließlich unser Handeln immer tiefer in die militärische Logik solcher Vorgänge mündet.
Nichts wäre schlimmer, als wenn wir immer tiefer in die militärische Logik hinein gerieten.
Die Logik des Militärs war stets: rüstet uns besser aus; gebt uns mehr und bessere Waffen; lasst uns endlich in Ruhe unseren “Job” machen und sorgt “hinter der Front” für Ruhe und vor allem für Unterstützung. (so konnte man es gestern im “Spiegel” lesen).
Das aber genau darf der Politik nicht passieren.
Sie darf sich der militärischen Logik nicht unterwerfen.
Deshalb achte ich im Moment sehr aufmerksam auf die Sprache der Politik und der Medien.
Und ich merke, daß sie sich verändert.
Das Pathos kehrt zurück, das in Kriegen immer wieder da war.
Man redet vom “gefallenen Soldaten”; man redet vom “tapferen Soldaten”; man redet vom “Stolz” auf den Soldaten; ja sogar die Kinder des Ministers werden in großen Medien zitiert, sie seien “stolz” auf die toten Männer.
Man zeichnet das undifferenzierte und deshalb taugliche Bild vom “gefährlichen Taliban”, der “unsere Sicherheit” bedrohe.
So funktionierten Feindbilder schon immer.
Je undifferenzierter, um so tauglicher.
Ein Bundestagsabgeordneter der CDU verstieg sich heute sogar zu folgender Argumentation:
“Fällt Afghanistan, dann fällt Pakistan. Und dann haben wir eines Tages eine Atombombe über einer deutschen Stadt.” (spiegel online).
Man kann sehen, wohin Angst führt.
Deshalb “werfe ich Kieselsteine in den Strom” und erinnere mit meinen geposteten Texten an frühere Kriegsheimkehrer, die alle als Gewandelte zurückkehrten und zu kompromisslosen Kriegsgegnern wurden.
Wenn die Kanzlerin heute in ihrer Regierungserklärung behauptet, es gäbe “keine Alternative” zu dem, was da in diesem fernen Afghanistan vor sich geht, dann muß ich ihr widersprechen.
Denn die Alternative heißt: Dialog.
Ich glaube, wir werden aus diesem Konflikt, in den wir immer tiefer hineingeraten (und die amerikanischen Militärs haben ja heute in großen deutschen Zeitschriften schon angekündigt, uns stünde “ein schweres Jahr” bevor),nur herausfinden, wenn wir sehen, was wir schon während der Zeit der Großen Konfrontation der Militärblöcke 1987 und früher wußten:
es gibt nur eine gemeinsame Sicherheit.
Es gibt keine Alternative zum Dialog mit den Menschen, die unsere immer mehr von der militärischen Logik geprägte öffentliche Rhetorik zum “Feind” erklärt hat.
Nun scheinen die Entwicklungen jedoch einen ganz anderen Verlauf zu nehmen.
Statt eines Dialoges bereitet man eine Großoffensive vor.
Die Amerikaner verbreiten in deutschen Medien, uns stünde “ein schweres Jahr” bevor.
Die Allianz will gemeinsam mit afghanischen Streitkräften in dieser Großoffensive “die Taliban” endgültig zerstören.
Bruder gegen Bruder.
Afghane gegen Afghane.
Unterstützt von der Allianz aus dem Westen.
Danach will man abziehen.
Ich fürchte, diese Großoffensive ist der größte Fehler, den die Allianz nur machen kann.
Denn die anschließende Gewalt wird, wegen der vielen toten Zivilisten und Soldaten, wegen der erschossenen Bauern und ihrer Kinder, weiter wachsen und den Konflikt weiter verschärfen.
Der Zorn auf den Westen wird nicht geringer werden.
Das Gegenteil ist richtig - polis-Presseschau
von redaktion am 23.04.2010 08:59
Presseschau vom 23.04.2010

Der Verteidigungsminister vor dem Untersuchungsausschuss:
"Mein Vertrauen war erschüttert." Foto: taz.de/dpa
Das Gegenteil ist richtig
Der Verteidigungsminister ist noch nicht durch. Der Auftritt Karl-Theodor zu Guttenbergs vor dem Kundus-Untersuchungsausschuss hat ein Nachspiel. Die Opposotion verlangt eine Gegenüberstellung mit Schneiderhan und Wichert.

fr-online.de
Welpenschutz für den Herrn Minister
… Irgendwie muss es damit zu tun haben, dass sich Guttenberg, als er Franz Josef Jungs Nachfolger im Verteidigungsministerium wurde, blind auf die Angaben Schneiderhans und Wicherts verlassen hat. So behauptet es Guttenberg jedenfalls. Er reklamiert Welpenschutz für sich. Er habe sich in den ersten Tagen im Amt auf den Ratschlag der militärischen und zivilen Leitung des Hauses verlassen: "Ich sah keinen Anlass, an dieser Expertise zu zweifeln." Die Meinung der Experten sei gewesen: Der Angriff war militärisch angemessen. …

faz.net
„Der Angriff hätte nicht erfolgen dürfen“
… Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat sein Vorgehen in der Kundus-Affäre gerechtfertigt, den umstrittenen Luftangriff aber rückblickend als falsch bezeichnet. „So unmittelbar war die Bedrohungslage nicht, um bewusst oder gezielt zivile Opfer in Kauf zu nehmen“, sagte er am Donnerstag in seiner Aussage vor dem Kundus-Untersuchungsausschuss. Mit den heutigen Kenntnissen hätte auch Oberst Georg Klein das Bombardement nicht angeordnet. …

spiegel.de
Guttenberg kämpft um seine Wahrheit
Er war gut vorbereitet - und punktete mit dem Eingeständnis eigener Fehler: Verteidigungsminister Guttenberg hat vor dem Bundestagsausschuss sein Handeln in der Kunduz-Affäre gerechtfertigt. Die Opposition rügte Widersprüche in seinen Aussagen, doch die Rücktrittsforderungen klingen schon leiser. …

taz.de
Guttenberg: Wurde falsch beraten
… Nach Guttenbergs Darstellung wurde er von Schneiderhan und Wichert falsch beraten. Als er am 6. November, knapp eine Woche erst im Amt, erklärte, der Luftangriff sei nicht anders denn als "militärisch angemessen" zu beurteilen und überdies unvermeidlich gewesen, habe Ersteres der einvernehmlichen Beratung der militärischen und zivilen Führung seines Hauses entsprochen. Der zweite Punkt sei mit Schneiderhan immerhin telefonisch abgesprochen gewesen. Erst später aber sei ihm bewusst geworden, dass eine rein militärisch-operative Bewertung nicht ausreiche, sondern von einem Minister eine politische, ganzheitliche Bewertung verlangt werde. ...
Der Debattenmann
von redaktion am 22.04.2010 20:14
Der Debattenmann

von Frank Happel
Berlin. Als Chefredakteur von The European, dem „Debattenmagazin“ im Netz, weiß Dr.Dr. Alexander Görlach um die Tiefen und Gefahren des Mediendschungels an sich. Sollte man meinen. Zumal er vor seiner, noch recht frischen, jeztigen Aufgabe, einige weitere Stationen medialer Flüchtigkeit durchlaufen hat. Seine Vorletzte war die des Online-Chefredakteurs beim Politmagazin Cicero. Ganz offensichtlich hängt der promovierte Theologe und Germanist genau diesem Job doch noch mit leidender Leidenschaft nach. So vehement, dass der neue Cicero-Chefredakteur, Michael Naumann, sich fragt, warum er denn das Magazin überhaupt verlassen habe.
Und hier beginnt nun die eigentliche Story. Die Tatsache, dass der Schweizer Verleger Ringier besagten Michael Naumann als Nachfolger des zum Focus gewechselten Wolfgang Weimer bestimmte, treibt den Ex-Ciceroianer um. Dermaßen, dass er in seiner Mittwochskolumne beim The European es nicht mehr schaffte, vorm Munde schaumfrei, an sich zu halten. Sich auf ausgeschiedene ehemalige KollegInnen berufend, lässt er ein Tiradenfeuerwerk angeblich „interner“
Informationen auf dem renommierten Medienmann und ehemaligen Staatsminister für Kultur ab, auf das es einem Angst und Bange werden könnte. Um die Zukunft des Magazins, die Integrität Naumanns, den Aufrechterhalt hauptstädtischer Medienkultur und den Fortbestand des Wertkonservatismus schlechthin. Gipfelnd in der Feststellung: Der Cicero verkomme zum neuen linken Kursbuch.
Daraufhin schreibt der eher ruhige und souveräne Naumann dem Herrn Görlach einen Brief. Dort widerspricht und zerlegt er im Detail die Behauptungen Görlachs und nennt sie inzwischen verleumderisch. Diverse Behauptungen, des sich um die Debattenkultur im Netz bemühten, benennt er als „reiner Quatsch“ oder auch „völlig blöd“. Zu recht verärgert ist der ehemalige ZEIT-Herausgeber und -Chefredakteur darüber, dass Görlach es nicht für nötig befand, ihn vor seinen Anwürfen anzurufen und mit seinen Behauptungen zu konfrontieren. Eine, ob der Vehemenz der Unterstellungen dringliche, weil dadurch journalistisch übliche und notwendig-saubere Vorgehensweise. In einem Telefongespräch mit dem Mediendienst Meedia und dem Autor dieses Artikels bestätigte Naumann die Tatsache des Briefes und beschrieb den Inhalt des Briefes an Görlach.
Görlach setzt dem Ganzen nun die Krone auf. In einer Video-Besprechung seiner Cicero-Kolumne setzt er sich mit dem Brief Naumanns „auseinander“. Mit keinem Wort erwähnt er die harsche Kritik des Angegriffenen. Er rudert zurück, indem er seine Kritik plötzlich nicht mehr auf Naumann bezieht, sondern in die Schweiz an den Verleger phantasievoll umadressiert. Nichtsdestotrotz wirft er Naumann dessen Vita und SPD-Nähe vor. Ebenso behauptet er, dass Michael Naumann ihm ein Treffen angeboten hat. Das wiederum stimmt auch nicht.
Kein Wunder, dass Naumann den Herrn der Netz-Debatte als „verlogen“ bezeichnet.
Das Angebot miteinander zu telefonieren hält Naumann aufrecht. Wenn er sich traut, hätte Görlach dann die Chance Versäumtes nachzuholen.
Zum Görlach-Artikel auf The European
=23&cHash=ab52f625b2]Zum Artikel auf Meedia
Zum Video-Kommentar von Alexander Görlach
Die European-Links sind außer Funktion. Siehe hier: Der Debattenmann - aktuelle Ergänzung


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