Das Gegenteil ist richtig - polis-Presseschau

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Das Gegenteil ist richtig - polis-Presseschau

von redaktion am 23.04.2010 08:59




Presseschau vom 23.04.2010



Der Verteidigungsminister vor dem Untersuchungsausschuss:
"Mein Vertrauen war erschüttert." Foto: taz.de/dpa


Das Gegenteil ist richtig

Der Verteidigungsminister ist noch nicht durch. Der Auftritt Karl-Theodor zu Guttenbergs vor dem Kundus-Untersuchungsausschuss hat ein Nachspiel. Die Opposotion verlangt eine Gegenüberstellung mit Schneiderhan und Wichert.





fr-online.de

Welpenschutz für den Herrn Minister

… Irgendwie muss es damit zu tun haben, dass sich Guttenberg, als er Franz Josef Jungs Nachfolger im Verteidigungsministerium wurde, blind auf die Angaben Schneiderhans und Wicherts verlassen hat. So behauptet es Guttenberg jedenfalls. Er reklamiert Welpenschutz für sich. Er habe sich in den ersten Tagen im Amt auf den Ratschlag der militärischen und zivilen Leitung des Hauses verlassen: "Ich sah keinen Anlass, an dieser Expertise zu zweifeln." Die Meinung der Experten sei gewesen: Der Angriff war militärisch angemessen. …




faz.net

„Der Angriff hätte nicht erfolgen dürfen“

… Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat sein Vorgehen in der Kundus-Affäre gerechtfertigt, den umstrittenen Luftangriff aber rückblickend als falsch bezeichnet. „So unmittelbar war die Bedrohungslage nicht, um bewusst oder gezielt zivile Opfer in Kauf zu nehmen“, sagte er am Donnerstag in seiner Aussage vor dem Kundus-Untersuchungsausschuss. Mit den heutigen Kenntnissen hätte auch Oberst Georg Klein das Bombardement nicht angeordnet. …




spiegel.de

Guttenberg kämpft um seine Wahrheit

Er war gut vorbereitet - und punktete mit dem Eingeständnis eigener Fehler: Verteidigungsminister Guttenberg hat vor dem Bundestagsausschuss sein Handeln in der Kunduz-Affäre gerechtfertigt. Die Opposition rügte Widersprüche in seinen Aussagen, doch die Rücktrittsforderungen klingen schon leiser. …




taz.de

Guttenberg: Wurde falsch beraten

… Nach Guttenbergs Darstellung wurde er von Schneiderhan und Wichert falsch beraten. Als er am 6. November, knapp eine Woche erst im Amt, erklärte, der Luftangriff sei nicht anders denn als "militärisch angemessen" zu beurteilen und überdies unvermeidlich gewesen, habe Ersteres der einvernehmlichen Beratung der militärischen und zivilen Führung seines Hauses entsprochen. Der zweite Punkt sei mit Schneiderhan immerhin telefonisch abgesprochen gewesen. Erst später aber sei ihm bewusst geworden, dass eine rein militärisch-operative Bewertung nicht ausreiche, sondern von einem Minister eine politische, ganzheitliche Bewertung verlangt werde. ...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.04.2010 09:01.

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