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Islamkonferenz muss endlich konkrete Ergebnisse bringen
von polis am 16.05.2010 17:46
Islamkonferenz muss endlich konkrete Ergebnisse bringen

Özdemir
Berlin (rdp). Zur Fortsetzung der Deutschen Islamkonferenz an diesem Montag in Berlin
erklärt Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
Islamkonferenz war eine gute Idee, doch auch nach vier Jahren sind keine
konkreten Ergebnisse auf dem Weg zur Integration und Einbürgerung des
Islam greifbar. Dabei sollte die Phase, in der Dialog den Zweck erfüllt,
sich kennen zu lernen und Vertrauen zu schaffen, inzwischen vorbei
sein. Durch diese Unverbindlichkeit droht sich die Islamkonferenz selbst
die Legitimität zu rauben und zu einem bloßen Kaffeekränzchen zu werden.
Bundesinnenminister Thomas de Mazière hat bislang jedoch nicht erkennen
lassen, dass er die Sache mit ebenso viel Leidenschaft verfolgt wie sein
Vorgänger zumindest zu Beginn von dessen Amtszeit. Wenn die Deutsche
Islamkonferenz nicht bloß das Ziel verfolgt, die politische Kultur im
Land zu verändern, sondern auch ernsthaft die gleichberechtigte Teilhabe
von Muslimen mit allen Rechten und Pflichten zu erreichen, dann müssen
endlich konkrete Ergebnisse erarbeitet werden, die auch öffentlich und
in den Parlamenten diskutiert werden können.
Wir brauchen daher einen Fahrplan mit konkreten Anforderungen, die
muslimische Verbände erfüllen müssen, um als Religionsgemeinschaften
anerkannt zu werden. Formelle Richtschnur kann hier die Anerkennung der
Alevitischen Gemeinde als Religionsgemeinschaft in fünf Bundesländern
sein, wo sie die Möglichkeit hat, Religionsunterricht zu organisieren.
Dabei muss das Bundesinnenministerium die Bundesländer als maßgebliche
Instanz wesentlich effektiver einbinden. Geklärt werden muss auch,
inwiefern auch der Staat Reformen im Religionsverfassungsrecht anstoßen
muss und ob die Anforderung einer Bestandszeit von 30 Jahren auch für
eine ,eingewanderte Religion' zu gelten hat.
Von zentraler Bedeutung ist außerdem die angemessene Einbindung der
unabhängigen Muslime. Es ist Fakt, dass die muslimischen Verbände nur
einen geringen Teil der in Deutschland lebenden Muslime repräsentieren.
Nicht organisierte Muslime haben unabhängig von den Verbänden den
Wunsch, dass ihre Kinder in öffentlichen Schulen einen islamischen
Religionsunterricht unter staatlicher Aufsicht besuchen können. Wenn es
darum geht, dass wir auch ohne anerkannte islamische
Religionsgemeinschaften kurzfristig einen islamischen
Religionsunterricht einführen, dann müssen unabhängige Muslime an der
praktischen Umsetzung entsprechend beteiligt werden. Das sollte auch der
Zentralrat der Muslime akzeptieren, der sich und der Sache mit seinem
Fernbleiben trotz vorhandener Meinungsverschiedenheiten leider einen
Bärendienst erweist. Der Zentralrat sollte sich konstruktiv einbringen
für einen Neubeginn mit einer gemeinsamen Zielvereinbarung."
Wagenknecht: SPD darf sich Rot-Rot-Grün in NRW nicht verschließen
von polis am 16.05.2010 17:17
Wagenknecht: SPD darf sich Rot-Rot-Grün in NRW nicht verschließen

Wagenknecht
Berlin (rdp/ots) - Die neue stellvertretende Linken-Vorsitzende Sahra Wagenknecht hat an die SPD appelliert, sich einer rot-rot-grünen Koalition in Nordrhein-Westfalen nicht zu verschließen. Im Gespräch mit dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" (Montagausgabe) sagte Wagenknecht: "Wenn Frau Kraft ernst nimmt, was sie den Wählern versprochen hat, dann sollte es Überschneidungen geben." Wagenknecht betonte, die Linke würde ihre Wahlversprechen "sehr gerne auch in einer Regierung umsetzen". Allerdings müsse die SPD wirklich bereit sein, soziale Politik im Interesse der Menschen mitzutragen. Allerdings sei es nicht sehr vertrauensbildend, wenn öffentlich "immer noch über die Linke hergezogen, über das Abwerben von Abgeordneten spekuliert wird". Ihre eigenen Parteifreunde nahm Wagenknecht gegen den Vorwurf in Schutz, nicht regierungswillig zu sein. Sie habe im Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen "keine Chaoten und auch keine Sektierer getroffen".
Thailändischer Ministerpräsident kündigt Ausgangssperre an
von polis am 16.05.2010 11:26
Thailändischer Ministerpräsident kündigt Ausgangssperre an

Bangkok/Berlin (rdp/dts) - Nach den anhaltenden Auseinandersetzungen in der Hauptstadt Bangkok, hat der thailändische Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva heute eine Ausgangssperre angekündigt. An den Einzelheiten zu dieser Sperre werde noch gearbeitet, sagte er in einer Fernsehansprache. Nach Angaben der thailändischen Behörden wolle man außerdem Ältere, Frauen und Kinder vom Roten Kreuz und anderen neutralen Organisationen aus der Protestzone evakuieren lassen. Darüber hinaus werden die etwa 400 Schulen in der Hauptstadt in der kommenden Woche geschlossen bleiben. Auch die deutsche Botschaft wird am Montag für den Publikumsverkehr nicht mehr geöffnet sein. Indes steigt die Zahl der Todesopfer, die seit Donnerstag bei den blutigen Auseinandersetzungen zwischen thailändischen Sicherheitskräften und den als "Rothemden" bezeichneten Regierungsgegnern ums Leben kamen, auf 24 an. Die Situation in Bangkok war eskaliert, als das Militär ein von Regierungsgegnern besetztes Gebiet abgeriegelt hatte, um die öffentliche Ordnung wieder herzustellen. Die "Rothemden" fordern die Auflösung des Parlaments und Neuwahlen.
Pofalla: Akw-Laufzeiten sollen ohne Zustimmung im Bundesrat verlängert werden
von redaktion am 15.05.2010 11:06
Pofalla: Akw-Laufzeiten sollen ohne Zustimmung im Bundesrat verlängert werden

Pofalla
Berlin (rdp/dts) - Nachdem Union und FDP die Mehrheit im Bundesrat verloren haben, wollen sie die Laufzeiten der Atomkraftwerke offenbar an der Länderkammer vorbei verlängern. Das kündigte Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) im Gespräch mit der "Waz"-Mediengruppe (Samstagausgabe) an. Nach der Absage an rasche Steuersenkungen wäre dies die zweite Konsequenz aus der jüngsten Wahlniederlage von Schwarz-Gelb in NRW. "Bei der Verlängerung der Laufzeiten werden wir ein verfassungskonformes, zustimmungsfreies Gesetz haben", kündigte Pofalla an. So sei auch Rot-Grün beim Atomausstieg vorgegangen. "Schröder hat die Begrenzung der Laufzeiten seinerzeit auch ohne den Bundesrat gemacht", erläuterte Pofalla. Damit setzt sich das Kanzleramt nicht zuletzt über Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) hinweg. Das Umweltministerium ging noch Mitte Februar davon aus, dass der Bundesrat bei längeren Laufzeiten zustimmen müsse.
Linke Findung - polis-Presseschau
von redaktion am 15.05.2010 10:35
Presseschau vom 15..05.2010

Linke Findung
Der Rostocker Parteitag der DIE LINKE wird an diesem Wochenende vor allem durch Personalien geprägt . Wie verkraftet die Partei den Abgang von Lafontaine? Und! Welche Rolle spielt der Entwurf zum ersten gemeinsamen Programm?

fr-online.de
"Ich habe recht behalten"
Das selbsternannte "politische Tier" Oskar Lafontaine über seinen Abschied als Chef der Linken, die Bändigung der Finanzmärkte und seine Empathie für Wolfgang Schäuble. …

faz.net
Ein zwangsvereinigtes Parteiprogramm
Der Entwurf für das neue Programm der Linkspartei hat keinen rechten Absender, und über seine Autoren gibt es nur Gerüchte. Den geistigen Kern bildet eine Liste Lafontainescher Lieblingsforderungen. Kritiker nennen den Text schwarzweiß, widersprüchlich, beliebig. …

spiegel.de
Alphatier a.D.
Er führte einst die SPD und später die Linke - an diesem Wochenende tritt Oskar Lafontaine als Chef der Genossen ab. Will seine Partei mitregieren oder Fundamentalopposition machen? Diese zentrale Frage hat der Saarländer noch nicht beantwortet. Den Job müssen jetzt andere übernehmen. …

taz.de
"Wir wollen nicht wie die Grünen enden"
Statt Kompromisse einzugehen, muss man um Prinzipien kämpfen, fordert Ulla Jelpke. Borniert ist das, winkt Klaus Lederer ab. Sind beide wirklich in einer Partei? …

sueddeutsche.de
Alter Streit mit neuer Führung
… Wollte man die politische Topografie der Linkspartei aufzeichnen, so käme eine unübersichtliche, verwirrende Karte heraus. Gräben müssten verzeichnet werden zwischen Ost und West, aber auch zwischen "Antikapitalistischer Linker" und Reformern, zwischen Gewerkschaftern und den Lobbyisten eines Grundeinkommens. In seinem Leitantrag hat das der scheidende Vorstand vergleichsweise unverblümt aufgeschrieben: "Unsere Partei ist noch nicht so zusammengewachsen, wie sich viele das gewünscht haben", heißt es da. Die Verantwortung für die "weitere Stabilisierung und das Zusammenwachsen der Partei und ihre Verankerung in der Gesellschaft" liege nun beim neuen Vorstand. Das ist schön gesagt, kann aber nicht verdecken, dass Gesine Lötzsch und Klaus Ernst die anhaltende Spaltung geradezu verkörpern. …

welt.de
Linke wählt neue Spitze, aber keinen Neustart
Gesine Lötzsch und Klaus Ernst rücken beim heutigen Parteitag in Rostock an die Spitze der Linken. Doch das Einsetzen einer neuen Führung heißt nicht, dass die alte unsichtbar wird. Lafontaine und Gysi könnten es den Neuen schwer machen, sich zu profilieren. Und an der Basis sind Ernst und Lötzsch nicht unumstritten. …

neues-deutschland.de
Jetzt heißt es nach vorne schauen
… In einem Papier zum aktuellen Programmentwurf wird der Vorwurf des »Neokommunistischen« erhoben. Er richtet sich an den Sozialdemokraten Lafontaine. Was Lafontaines parteiinterne Gegner von ihm unterscheidet, ist ihr Anspruch einer notfalls bescheidenen Einflussnahme auf die heutige, reale Politik. Unter Lafontaines Einfluss sehen sie sich zu großen Bekenntnissen genötigt, bevor sie politisch aktiv werden dürfen. Sie wollen keine ehernen Bedingungen an Regierungsbeteiligungen stellen, sondern diese aushandeln, wenn es konkret wird. ...
Foto: taz.de/apn
Was gegessen wird, entscheidet das Gehirn
von redaktion am 14.05.2010 17:28
Was gegessen wird, entscheidet das Gehirn

Wien/Berlin (rdp/ots) - Eine ausgewogene Ernährung nützt nicht nur dem Menschen, sie ist für alle Lebewesen von großer Bedeutung. Wenn Tiere zwischen verschiedenen Nahrungsmitteln wählen können, so entscheiden sie sich ziemlich genau für das, was ihr Körper gerade benötigt. Eine Studie, die soeben im Journal Current Biology veröffentlicht wurde, liefert erste Hinweise auf die an der Entscheidungsfindung beteiligten Gene und die entsprechenden neuronalen Schaltkreise im Gehirn. Die Experimente an Fruchtfliegen wurden unter der Leitung von Carlos Ribeiro und Barry Dickson am IMP (Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie, Wien) durchgeführt. Die Ergebnisse lassen allgemeine Aussagen über die Nahrungswahl von Organismen zu, ob es sich dabei um Malaria-übertragende Moskitos handelt oder den Menschen.
Carlos Ribeiro, mittlerweile Gruppenleiter im Champalimaud Neuroscience Programm am Instituto Gulbenkian de Ciência in Portugal, verfolgte das Fressverhalten der Fliegen (Drosophila melanogaster) über viele Wochen. Er entdeckte, dass sich die Ernährungs-Vorlieben der Tiere je nach Nährstoff-Bedürfnis des Körpers ändern, aber auch vom Geschlecht und dem jeweiligen Paarungszustand abhängen. Wenn die Tiere ausreichend mit Zucker und Eiweiß versorgt sind, verschmähen sie eiweißreiches Futter. Nach einigen Tagen unter eiweißarmer Diät bevorzugen sie jedoch das mit Hefe versetzte, proteinreiche Futter. Weibchen ändern ihre Präferenz rascher als Männchen, befruchtete Weibchen rascher als jungfräuliche.
Um das Fressverhalten zu dokumentieren, ließen sich die Forscher einen simplen aber raffinierten Trick einfallen. Das mit Hefe angereicherte Futter wurde blau eingefärbt, die zuckerreiche Nahrung rot. Um herauszufinden, was die Fliegen gefressen hatten, mussten die Forscher nur den transparenten Leib der Fliegen unter dem Mikroskop betrachten.
"Dieser Versuchsansatz und die ausgereiften Methoden der Fliegengenetik erlaubten es uns, noch einen Schritt weiter zu gehen", erläutert Carlos Ribeiro. "Wir können nun die Moleküle und Neuronen beschreiben, die befruchtete Weibchen rascher reagieren lassen. Wir wissen auch, welche Moleküle im Fliegen-Gehirn dafür verantwortlich sind, Proteinmangel zu erkennen und auf andere Nahrungsquellen umzuschalten. Damit haben wir quasi den molekularen Sensor entdeckt."
Dieser Fühler scheint auch bei anderen Spezies das Fressverhalten der Weibchen zu regulieren. Weibliche Moskitos etwa sind auf Blut als Eiweißquelle angewiesen, damit sich ihre Eier entwickeln können. Der Impuls, zu stechen und Blut zu saugen, könnte durch den gleichen molekularen Sensor gesteuert sein wie bei Drosophila. Selbst auf Wirbeltiere und damit den Menschen lassen sich die Erkenntnisse übertragen. Die Regulation der Aufnahme von Eiweiß und Kohlenhydraten ist möglicherweise auch bei der Entstehung von Essstörungen von Bedeutung - eines der großen Gesundheitsprobleme in westlichen Gesellschaften.
Carlos Ribeiro über die praktischen Konsequenzen der Forschungsergebnisse: "Wenn wir verstehen, wie der Sensor bei Fruchtfliegen das Verlangen nach eiweißreicher Nahrung steuert, wäre es denkbar, in dieses Steuerungssystem einzugreifen. Bei Moskitoweibchen könnten wir so zum Beispiel den Bluthunger unterdrücken und damit den Übertragungsweg der Malaria-Parasiten blockieren."
Das Forschungsprojekt wurde durch die Europäische Molekularbiologie Organisation (EMBO), den Schweizerischen Nationalfonds, die Champalimaud Stiftung und Boehringer Ingelheim gefördert.
Die Arbeit "Sex Peptide Receptor and Neuronal TOR/S6K Signalling Modulate Nutrient Balancing inDrosophila" von Carlos Ribeiro und Barry J. Dickson wurde am 13. Mai 2010 in der online-Ausgabe der Zeitschrift Current Biology veröffentlicht (DOI 10.1016/j.cub.2010.03.061).
Wowereit: Merkel muss Ergebnisse der Gemeinde-finanzkommission einfordern!
von redaktion am 14.05.2010 15:27
Wowereit: Merkel muss Ergebnisse der Gemeinde-finanzkommission einfordern!

Wowereit
Berlin (rdp). Angesichts des vom Deutschen Städtetag prognostizierten Ausfalls von 15 Milliarden Euro für die Kommunen in diesem Jahr erklärt der stellvertretende SPD-Parteivorsitzende, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit:
Aber der Investitionsstau ist bereits jetzt enorm. Kein Wunder: Die Schuldenlast erdrückt die Kommunen und die permanent anwachsenden Belastungen im Bereich der Sozialausgaben machen sie handlungsunfähig. Zudem wird es für Kommunen immer schwerer an Kredite zu vernünftigen Konditionen zu kommen. Die Banken sind vorsichtiger geworden.
Wenigstens gibt es jetzt endlich die Einsicht der Bundesregierung, die unsäglichen Steuersenkungspläne zu begraben. Aber das reicht nicht.
Denn weitere Maßnahmen des Rettungsschirms für Kommunen müssen jetzt dringend umgesetzt werden:
• Sofortige Kompensation der kommunalen Einnahmeausfälle durch das sogenannte Wachstumsbe¬schleunigungsgesetz in Höhe von rund 1,6 Mrd. Euro
• Sofortige Entlastung bei den Sozialausgaben durch die Erhöhung der Beteiligung des Bundes an den Kosten der Unterkunft um 3 Prozentpunkte befristet auf zwei Jahre
• Finger weg von der Gewerbsteuer – sie stellt bei anziehender Konjunktur momentan den einzigen Lichtblick für die Kommunen dar
• Konkrete Pläne wie mit den Altschulden der Kommunen umgegangen wird
Auch für die Kommunen gilt: Schluss mit der Zauderei, Frau Merkel! Regieren Sie endlich und fordern Sie Ergebnisse Ihrer Gemeindefinanzkommission ein!
Der gekreuzigte Penis
von redaktion am 14.05.2010 12:02
Der gekreuzigte Penis

Die Religionskritiker demonstrieren auf dem Kirchentag in München für ein Leben ohne Kirche. Und sparen dabei weder an sachlicher noch an polemischer Kritik. VON KARIN SCHÄDLER
MÜNCHEN taz | Es sollte ein „Heidenspaß“ werden, ein Beweis, dass ein „fröhliches Leben“ unabhängig von Religion und Kirche möglich ist. Doch die „Frohe Prozession“, zu der Atheisten, Konfessionslose und Kirchenkritiker anlässlich des Kirchentags aufgerufen haben, ist vom Thema Missbrauch dominiert.
Viele der Demonstranten, die auf dem Geschwister-Scholl-Platz auf den Beginn der Demo warten, tragen T-Shirts mit der Aufschrift „Ehemalige Heimkinder“. „Fast alle von uns wurden als Kinder missbraucht“, sagt Peter Dinkel, der sich dem Verein Ehemaliger Heimkinder angeschlossen hat. Er selbst mehr als zehn Jahre. ...
Mehr: zum Artikel auf taz.de
Guttenberg bekennt sich zu mehr Kampftruppen
von redaktion am 14.05.2010 09:51
Guttenberg bekennt sich zu mehr Kampftruppen

Guttenberg
Berlin (rdp/dts) - Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat sich voll hinter die Forderung seines Inspekteurs des Heeres, Generalleutnant Werner Freers, gestellt, mehr Kampf-Infanterie und bessere Ausrüstung zu organisieren. "Ziel ist, dass die Einsatzfähigkeit unserer Strukturen erhöht wird. Und daran krankt es in vielerlei Hinsicht", sagte Guttenberg in einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung". Der Generalleutnant habe mit seiner Forderung nach einem höheren Anteil an kampffähiger Infanterie "sehr recht", unterstrich der Minister. "Wenn man vergleicht, die Gesamtzahl der Soldaten, die wir haben, und heruntergebrochen den prozentualen Anteil, den wir auch wirklich ins Ausland, in einen Auslandseinsatz schicken können, da haben uns andere Länder sehr viel voraus." Dieser "kluge Ansatz" des Heeresinspekteurs werde von der bereits arbeitenden Strukturkommission unter Leitung des Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Weise, gerade umgesetzt.
Trouble for the Deutsche Bank - polis Presseschau
von redaktion am 14.05.2010 09:06
Presseschau vom 14.05.2010

Wall Street: Wer verantwortet die Krise?
Trouble for the Deutsche Bank
New Yorker Staatsanwälte haben acht Großbanken im Visier und ermitteln. Von dort sollen Banker Ratingagenturen mit irreführenden Informationen gefüttert haben. Ganz vorne dabei: Deutsche Bank.

fr-online.de
Auch Deutsche Bank im Visier
In den USA untersuchen Ermittler die Geschäftspraktiken der Deutschen Bank und sieben anderer internationaler Finanzinstitute. Der Verdacht: Die Kreditinstitute sollen Rating-Agenturen wie Standard & Poor´s mit irreführenden Informationen gefüttert haben, damit diese bestimmte Finanzprodukte besser bewerten. …

faz.net
Acht Großbanken im Visier amerikanischer Ermittler
… Neben der Deutschen Bank sind demnach Crédit Agricole, Credit Suisse, UBS, die Citigroup, Goldman Sachs, Morgan Stanley, und Merrill Lynch, die inzwischen zur Bank of America gehört, betroffen. Bei den mutmaßlich getäuschten Rating-Agenturen handelt es sich laut „New York Times“ um Standard & Poor's, Fitch und Moody's. Ein Sprecher der Deutschen Bank in Frankfurt wollte den Bericht nicht kommentieren. …

spiegel.de
US-Ermittler knöpfen sich Großbanken vor
Die Deutsche Bank kommt wegen der Enthüllungen an der Börse unter Druck. Die Aktie schloss am Donnerstag um 1,5 Prozent im Minus.
Das Geldinstitut lehnte zunächst wie Morgan Stanley und Credit Suisse jeden Kommentar zu den Untersuchungen ab, die anderen Institute reagierten gar nicht erst auf Anfragen. Erst am Abend sagte ein Sprecher der Deutschen Bank in Frankfurt, man sei überzeugt, sich stets korrekt verhalten zu haben, und werde mit den Behörden zusammenarbeiten, um seine Position zu untermauern. …

welt.de
US-Ermittler nehmen weitere Banken ins Visier
… Die Deutsche Bank soll auch Gegenstand von Untersuchungen der SEC sein. Der TV-Sender Fox Business berichtete, dass die Behörde derzeit die Deutsche Bank und ihre US-Konkurrentin Citigroup unter die Lupe nehme, das „Wall Street Journal“ nannte auch JP Morgan Chase und die UBS. Was genau die Börsenaufsicht bei den Großbanken untersuchen soll, wurde nicht bekannt – es soll jedoch ebenfalls um Hypothekenpapiere gehen. Die Deutsche Bank erklärte, sie sei von den Behörden nicht kontaktiert worden. Man werde sich nicht an Spekulationen beteiligen. ...
Foto: spiegel.de/AFP


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