Linke Findung - polis-Presseschau
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Linke Findung - polis-Presseschau
von redaktion am 15.05.2010 10:35
Presseschau vom 15..05.2010

Linke Findung
Der Rostocker Parteitag der DIE LINKE wird an diesem Wochenende vor allem durch Personalien geprägt . Wie verkraftet die Partei den Abgang von Lafontaine? Und! Welche Rolle spielt der Entwurf zum ersten gemeinsamen Programm?

fr-online.de
"Ich habe recht behalten"
Das selbsternannte "politische Tier" Oskar Lafontaine über seinen Abschied als Chef der Linken, die Bändigung der Finanzmärkte und seine Empathie für Wolfgang Schäuble. …

faz.net
Ein zwangsvereinigtes Parteiprogramm
Der Entwurf für das neue Programm der Linkspartei hat keinen rechten Absender, und über seine Autoren gibt es nur Gerüchte. Den geistigen Kern bildet eine Liste Lafontainescher Lieblingsforderungen. Kritiker nennen den Text schwarzweiß, widersprüchlich, beliebig. …

spiegel.de
Alphatier a.D.
Er führte einst die SPD und später die Linke - an diesem Wochenende tritt Oskar Lafontaine als Chef der Genossen ab. Will seine Partei mitregieren oder Fundamentalopposition machen? Diese zentrale Frage hat der Saarländer noch nicht beantwortet. Den Job müssen jetzt andere übernehmen. …

taz.de
"Wir wollen nicht wie die Grünen enden"
Statt Kompromisse einzugehen, muss man um Prinzipien kämpfen, fordert Ulla Jelpke. Borniert ist das, winkt Klaus Lederer ab. Sind beide wirklich in einer Partei? …

sueddeutsche.de
Alter Streit mit neuer Führung
… Wollte man die politische Topografie der Linkspartei aufzeichnen, so käme eine unübersichtliche, verwirrende Karte heraus. Gräben müssten verzeichnet werden zwischen Ost und West, aber auch zwischen "Antikapitalistischer Linker" und Reformern, zwischen Gewerkschaftern und den Lobbyisten eines Grundeinkommens. In seinem Leitantrag hat das der scheidende Vorstand vergleichsweise unverblümt aufgeschrieben: "Unsere Partei ist noch nicht so zusammengewachsen, wie sich viele das gewünscht haben", heißt es da. Die Verantwortung für die "weitere Stabilisierung und das Zusammenwachsen der Partei und ihre Verankerung in der Gesellschaft" liege nun beim neuen Vorstand. Das ist schön gesagt, kann aber nicht verdecken, dass Gesine Lötzsch und Klaus Ernst die anhaltende Spaltung geradezu verkörpern. …

welt.de
Linke wählt neue Spitze, aber keinen Neustart
Gesine Lötzsch und Klaus Ernst rücken beim heutigen Parteitag in Rostock an die Spitze der Linken. Doch das Einsetzen einer neuen Führung heißt nicht, dass die alte unsichtbar wird. Lafontaine und Gysi könnten es den Neuen schwer machen, sich zu profilieren. Und an der Basis sind Ernst und Lötzsch nicht unumstritten. …

neues-deutschland.de
Jetzt heißt es nach vorne schauen
… In einem Papier zum aktuellen Programmentwurf wird der Vorwurf des »Neokommunistischen« erhoben. Er richtet sich an den Sozialdemokraten Lafontaine. Was Lafontaines parteiinterne Gegner von ihm unterscheidet, ist ihr Anspruch einer notfalls bescheidenen Einflussnahme auf die heutige, reale Politik. Unter Lafontaines Einfluss sehen sie sich zu großen Bekenntnissen genötigt, bevor sie politisch aktiv werden dürfen. Sie wollen keine ehernen Bedingungen an Regierungsbeteiligungen stellen, sondern diese aushandeln, wenn es konkret wird. ...
Foto: taz.de/apn


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