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Feri stuft die Bonität der USA herab

von redaktion am 08.06.2011 12:23




Feri stuft die Bonität der USA herab



Bad Homburg/Berlin (rdp/ots) - Die Bad Homburger Feri EuroRating Services AG hat als erste Ratingagentur das Kreditrating für die USA von AAA auf AA herabgestuft. Feri-Analysten begründen den Schritt mit der anhaltenden Verschlechterung der Bonität des Landes infolge hoher Staatsverschuldung, unzureichender Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung und schwächerer Wachstumsaussichten.

"Die US-Regierung hat die Folgen der Finanzmarktkrise bisher in erster Linie durch eine Ausweitung der Staatsverschuldung bekämpft. Wir sehen nicht, dass hier ausreichend gegengesteuert wird", sagt Dr. Tobias Schmidt, Vorstand der Feri EuroRating Services AG. "Unser Rating-System zeigt eine Verschlechterung eindeutig an, daher ist die Herabstufung des Kreditratings der USA die logische Folge."

Bereits im dritten Jahr in Folge liegt die Defizitquote der USA im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweistelligen Prozentbereich. "Defizite solcher Größenordnungen sind mit einer nachhaltigen Haushaltspolitik nicht vereinbar. An ein besseres Rating ist erst wieder zu denken, wenn die US-Regierung ihren Haushalt langfristig tragfähig konsolidiert", so Schmidt abschließend.

Feri EuroRating Services ist bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als EU-Ratingagentur zugelassen und erstellt seit mehr als 20 Jahren Länderratings. Monatlich bewerten die Feri-Analysten aus Sicht eines ausländischen Investors die Fähigkeit sowie Bereitschaft von Staaten, ihre Schulden zurückzuzahlen. Als Ergebnis erhält das bewertete Land ein Kreditrating in elf möglichen Abstufungen zwischen "AAA" (beste Kreditwürdigkeit) und "Default".

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Die Feri EuroRating Services AG ist eine der führenden europäischen Ratingagenturen für die Analyse und Bewertung von Anlagemärkten und -produkten sowie eines der größten Wirtschaftsforschungs- und Prognoseinstitute. Derzeit betreut das Unternehmen mit rund 50 Mitarbeitern circa 1.000 Kunden und unterhält neben dem Hauptsitz in Bad Homburg weitere Büros in London, Paris und New York.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.06.2011 12:24.

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Große Mehrheit für schnellen Afghanistan-Abzug

von redaktion am 08.06.2011 11:25




Große Mehrheit für schnellen Afghanistan-Abzug

Hamburg/Berlin (rdp/ots) - Zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) sind dafür, dass sich die Bundeswehr sofort oder bis spätestens Ende des Jahres aus Afghanistan zurückzieht. In einer Umfrage für das Hamburger Magazin stern sprachen sich 38 Prozent für einen sofortigen Abzug aus, 28 Prozent plädierten für einen Rückzug bis Ende des Jahres. Dass die Bundeswehr bei Bedarf länger am Hindukusch stationiert bleiben sollte, meinen 27 Prozent. Mit "weiß nicht" antworteten 7 Prozent.

Dass der Bundeswehr-Einsatz, falls nötig, über 2011 hinaus fortgesetzt werden soll, meinen vor allem die Anhänger der Union (41 Prozent). Aber auch 35 Prozent der SPD-Wähler vertreten diese Auffassung. Bei den Grünen wünschen dies 29 Prozent, bei den Liberalen 21 Prozent. Am stärksten ist die Ablehnung bei den Wählern der Linken: Lediglich ein Prozent wollen ein Engagement am Hindukusch über 2011 hinaus.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.06.2011 11:26.

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Neue Namen in NSDAP-Mitgliederkartei

von redaktion am 08.06.2011 11:03




Neue Namen in NSDAP-Mitgliederkartei - Auch Ex-Generalbundesanwalt Kurt Rebmann und Schriftsteller James Krüß waren in der Partei

Hamburg/Berlin (rdp/ots) - In der Mitgliederkartei der NSDAP im Bundesarchiv in Berlin sind neue bedeutende Namen aus Wissenschaft, Kunst, Politik und Medien aufgetaucht. Wie das Hamburger Magazin stern in seiner neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet, wurden unter anderen Ex-Generalbundesanwalt Kurt Rebmann, Hilmar Hoffmann, langjähriger Chef des Goethe-Instituts, der Politikwissenschaftler Iring Fetscher, der Kinderbuchautor James Krüß und der Schriftsteller Erich Loest als NSDAP-Mitglieder geführt. Alle wurden zwischen 1922 und 1927 geboren und traten den Unterlagen zufolge als 17- bzw. 18-Jährige in die Hitlerpartei ein.

Der stern sprach mit zahlreichen Betroffenen über ihre Zeit im Dritten Reich, darunter auch mit dem ehemaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher, der laut Karteikarte am 18. Mai 1944 die Aufnahme beantragte und unter der Nummer 10123636 als NSDAP-Mitglied geführt wurde. Genscher: "Ich habe nie einen Aufnahmeantrag unterschrieben." Über die Bedeutung der NS-Mitgliederkarten wurde in den vergangenen Jahren immer wieder gestritten. Lange wurde behauptet, dass Partei-Eintritte in Sammelverfahren auch ohne Wissen der Betroffenen erfolgen konnten. Dagegen haben Forscher wie der Historiker Armin Nolzen, einer der besten Kenner der NS-Parteigeschichte, inzwischen klargestellt, dass in jedem Fall eine eigenhändige Unterschrift notwendig war.

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SPD verlangt Aufklärung über erschossene Demonstranten in Afghanistan

von redaktion am 08.06.2011 10:26




SPD verlangt Aufklärung über erschossene Demonstranten in Afghanistan

Köln/Berlin (rdp/ots) - Köln. Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, hat Aufklärung über die jüngsten Anschläge und Demonstrationen im afghanischen Hoheitsgebiet der Bundeswehr verlangt, bei denen vier Soldaten umkamen, die Bundeswehr ihrerseits aber auch zumindest drei Demonstranten erschossen haben soll. "Wir haben die Erwartung, dass das Einsatzführungszentrum über alle Vorfälle der letzten Wochen in Afghanistan mal etwas präziser berichtet", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe) vor der heutigen Sitzung des Verteidigungsausschusses. "Das ist bisher nicht geschehen. Wir kriegen zwar schnell Informationen. Meistens steht aber nicht viel drin." Arnold will aufgrund der aktuellen Kritik des Wehrbeauftragten des Bundestages, Hellmut Königshaus (FDP), auch wissen, "warum die Flugstunden (der Bundeswehr in Afghanistan) reduziert wurden. "Wenn sie wegen des Geldes reduziert werden, wäre das ein kritischer Punkt." Der SPD-Politiker fügte allerdings hinzu: "Ich bin auch der Meinung, dass der Wehrbeauftragte mal in seinen Auftrag schauen sollte. Ratschläge zu internationalen Beziehungen zu geben, gehört nicht zu seinem Aufgabenfeld. Das sage ich in aller Freundschaft." Königshaus hatte von Missstimmung auf Seiten der USA gesprochen, weil diese in Nordafghanistan viele Kampfhubschrauber und Rettungsflugzeuge einsetzten, die Bundeswehr ihre Flugstunden jedoch massiv reduziert habe.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.06.2011 10:27.

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The Great Angie - polis-Presseschau

von redaktion am 08.06.2011 08:34




Presseschau vom 08.06.2011



Sataatsbankett für Angela Merkel im Weissen Haus.


The Great Angie

Der amerikanische Präsident lässt zum Besuch der deutschen Bundeskanzlerin in Washington alle Willkommensregister ziehen. Höchste militärische Ehrenformationen, Staatsbankett und die amerikanische Freiheitsmedaille für Angela Merkel. Alle Kritik ob des deutschen Verhaltens zu Libyen scheint dahin. Obama braucht Merkel für mehr: "Ich traue ihr".





fr-online.de

Was das Protokoll hergibt

... Ob und wie sie miteinander können, der US-Präsident und die deutsche Kanzlerin, beide pragmatisch, rational, aber keine Kumpeltypen – darüber zerbrechen sich begleitende Beobachter auch auf dieser Merkelreise nach Washington mal wieder die Köpfe. So war es stets, seit die Kanzlerin Obama 2008 im US-Wahlkampf nicht vor dem Brandenburger Tor reden lassen wollte. ...




faz.net

Obamas Zukunftsvision

... Deutschland bleibt für Amerika der wichtigste, wenn auch etwas sperrige Partner in Europa. Obamas Ehrenbekundungen für Kanzlerin Merkel sind auch eine Investition in die Zukunft: Ginge es nach Amerika, könnte Deutschlands Führungsrolle nicht groß genug sein. ...




spiegel.de

Merkels groeßte Politparty


... Obama kann gar nicht oft genug betonen, welche besondere Ehre diese Auszeichnung für Merkel inklusive Staatsbankett darstellt. Offenkundig ist auch dem Präsidenten nicht entgangen, dass es vor allem in Deutschland viel Gerede gibt über sein nicht ganz unkompliziertes Verhältnis zu Angela Merkel. ...




taz.de

Demonstrative Einigkeit

... Mit Blick auf das zuletzt wegen der Libyen-Frage getrübte bilaterale Verhältnis verwies Obama auf die "zusätzliche Verantwortung", die Deutschland in Afghanistan übernommen habe, um anderen verbündeten Nationen "Ressourcen frei zu machen für den Schutz des libyschen Volkes". Nach einem Sturz des Diktators Muammar al Gaddafi sei viel Arbeit zu leisten. Dann "erwarte" er "umfangreiche deutsche Unterstützung", fügte der US-Präsident hinzu. ...

Foto: spiegel.de/afp

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.06.2011 10:26.

crusketta
Gelöschter Benutzer

Re: Homophobie hat in einer aufgeklärten Gesellschaft keinen Platz

von crusketta am 07.06.2011 21:21

Dass Homophobie in unserer Gesellschaft nichts zu suchen hat.

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Erzengel

46, Männlich

Beiträge: 83

Re: Homophobie hat in einer aufgeklärten Gesellschaft keinen Platz

von Erzengel am 07.06.2011 20:38

was für eine Wahrheit meindst du denn ?

Antworten

crusketta
Gelöschter Benutzer

Re: Homophobie hat in einer aufgeklärten Gesellschaft keinen Platz

von crusketta am 07.06.2011 19:16

Richtig. Es reicht. Wird Zeit, dass die Wahrheit ausgesprochen wird.

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polis
Administrator

38, Männlich

administratoren

Beiträge: 1244

Wildlachs mit Frühlingszwiebeln

von polis am 07.06.2011 18:55




Neues Deutschland: zu den Beziehungen USA-Deutschland

Berlin (rdp/ots) - Schon vor dem Merkel-Besuch in Washington tauchte der deutsche Blätterwald tief in den Kaffeesatz ein. Viel wurde gemutmaßt über ein gestörtes persönliches Verhältnis zwischen Kanzlerin und Präsident. Kann er ihr (wieder) vertrauen? Ist nach Obamas Verbannung an die Berliner Siegessäule bei seiner Wahlkampf-Rede 2008 der letzte Frust verflogen? Nach Analyse des Menüs beim Abendessen wurde dies mehrheitlich mit Ja beantwortet: Für Merkel gab's Wildlachs mit Frühlingszwiebeln, wohingegen Russlands Medwedjew 2010 mit Cheeseburger und Pommes abgespeist wurde. Wer die deutsche Stimmenthaltung bei der UN-Libyen-Resolution zum atlantischen Grabenbruch erklärt hatte, ist in Erklärungsnot. Vielleicht ist alles aber viel schlichter. Die Merkel- wie die Obama-Regierung hatten wenig Interesse, sich am von Sarkozy losgetretenen Krieg zu beteiligen, ohne dies aber so klar sagen zu wollen. Die USA stecken in Billionendefiziten und scheuen einen weiteren teuren Waffengang; und Merkel weiß, dass Kriege hier erfreulicherweise noch immer unpopulär sind, wofür sich zwar eine gefühlte Mehrheit der deutschen Medien, nicht aber der Menschen schämt. Dafür soll Berlin als »Strafe« nun einen Gutteil des »Wiederaufbaus« zahlen und - das war wohl die gestrige Botschaft in Sachen Libyen - den wird es wohl auch geben. Inklusive lukrativer Aufträge für deutsche Unternehmen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.06.2011 18:55.

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Und Tschüss - polis-Presseschau

von redaktion am 07.06.2011 08:26




Presseschau vom 07.06.2011



Bald nur noch technische Baudenkmäler? AKWs in Deutschland.


Und Tschüss

Das Bundeskabinett hat das Gesetzespaket zum Atomausstieg durchgewunken. Bis 2022 werden alle 17 deutsche Meiler vom Netz genommen. Die bereits abgeschalteten acht AKWs bleiben auch weiterhin vom Netz. Koalitionsintern gibt es allerdings große Vorbehalte, vor allem aus den Reihen der CDU und CSU. Verstimmungen werden auch aus dem europäischen Ausland geäußert. Die Franzosen klagen über Abstimmungsdefizite.





fr-online.de

Atomwende sorgt für Streit


... Die Atomwende hinterlässt die CDU als zutiefst zerrissene Partei und sorgt für weitere Entfremdung zwischen den Koalitionspartnern FDP und Union. Zwar beschloss das schwarz-gelbe Kabinett am Montag den stufenweisen Ausstieg aus der Atomkraft bis 2022. In einer Sitzung der Unions-Fraktion stimmten jedoch acht Abgeordnete gegen das Vorhaben. Acht weitere enthielten sich. Dies ist eine für Unions-Verhältnisse relativ große Protestfront. Die Kritik kam vor allem vom Wirtschaftsflügel und aus der CSU. ..




faz.net

Europa verstimmt über „deutschen Alleingang“ bei Atomkraft

... Die Bundesregierung hat das Gesetzespaket zum schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahr 2022 auf den Weg gebracht. Im europäischen Ausland herrscht Missstimmung über den deutschen Alleingang. Frankreichs Energieminister verlangt eine EU-Dringlichkeitssitzung. ...




spiegel.de

Kabinett winkt den Atomausstieg durch

... Kernstück ist die Novelle des Atomgesetzes, das die schrittweise Abschaltung der 17 deutschen Reaktoren regelt. Acht davon - die sieben ältesten Meiler und das Atomkraftwerk Krümmel - sind bereits abgeschaltet und sollen sofort dauerhaft stillgelegt werden, die übrigen zwischen 2015 und 2022. Eines der sofort abzuschaltenden AKW soll möglicherweise bis 2013 noch in Bereitschaft gehalten werden für den Fall von Stromengpässen im Winter. ...




taz.de

Atomkraft? Das war's!

... Norbert Röttgen indes vibriert geradezu vor Freude. "Wer hätte gedacht, dass wir dies in drei Monaten schaffen?", jubelte er am Montag. Der Atomausstieg sei ein "Meilenstein" und ein "zentrales Projekt für Deutschland". Ein "gesellschaftlicher Kampfkonflikt" sei endlich gelöst worden. Dass Schwarz-Gelb vor ein paar Monaten diesen Konflikt erst wieder entfachte hatte, soll keine Rolle mehr spielen. ...

Foto: taz.de/dpa

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.06.2011 12:31.
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