Schwaben contra Mafia - polis-Presseschau

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Schwaben contra Mafia - polis-Presseschau

von redaktion am 20.08.2010 08:44




Presseschau vom 20.08.2010



Massenbewegung: Der Protest gegen „Stuttgart 21”


Schwaben contra Mafia

Es werden immer mehr. Den Protesten am Bauzaun zum Bahnprojekt „Stuttgart 21“ schließen sich täglich mehr und mehr Bürger an. Sie kämpfen gegen eine geheimbündlerische Koalition aus Bahnmanagern und Politikern aus Bund, Land und Stadt. Wahrscheinlich vergeblich.





fr-online.de

Tricksen und täuschen

… Es ist eine mächtige Allianz. Bahnchef Rüdiger Grube, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU), Baden-Württembergs Regierungschef Stefan Mappus, Stuttgarts OB Wolfgang Schuster (beide CDU): Sie alle wollen das zweitgrößte Bauprojekt Europas immer noch durchsetzen – trotz Kostenexplosion, Bau- und Betriebsrisiken. …




faz.net

Die schwäbische Variante der Montagsdemo

… Mit dieser Wendung haben weder die Politiker in Stadt, Land und Bund noch die Bahn gerechnet. Am vergangenen Wochenende demonstrierten 20.000 Gegner mit einer Menschenkette gegen den Abriss des Hauptbahnhof-Nordflügels. Es war bislang die größte Demonstration gegen das sieben Milliarden Euro teure Projekt – den Bau eines unterirdischen Bahnhofs in Stuttgart sowie den Ausbau der ICE-Strecke von Stuttgart über Ulm nach München. …




welt.de

Der Protest gegen Stuttgart21 ist Demagogie

… Man darf sich daher nicht wundern, dass Stuttgart21 auf den letzten Metern vor dem Baubeginn zum Skandal- und Mobilisierungsthema geworden ist. Obgleich die Chuzpe, mit der im Stuttgarter Kessel ein basisdemokratisches Ur-Thing mit anschwellender Lautstärke in Szene gesetzt werden soll, schon erstaunt. Ärgerlich ist vor allem der Versuch, die Entscheidung für Stuttgart21, also für die Verlegung des Stuttgarter Bahnhofs unter die Erde und den Ausbau der Zugtrasse nach Ulm, zu einem staatsstreichartigen Unternehmen zu erklären, das an den Bürgern und ihren Institutionen vorbei geplant und durchgesetzt worden sei. Das ist reine Demagogie. …




sueddeutsche.de

Stadt der entgleisten Gefühle

… Kaum jemals zuvor hat der Begriff vom "Bürgerprotest" solch sicht- und begreifbaren Anschauungsunterricht geboten wie bei den Protesten der Stuttgarter gegen das ungeliebte Bahnprojekt. Die neue Art politischer Beteiligungskultur hat auch ein bürgerlich-konservatives Milieu in Wallung und Bewegung gebracht, das früher die Nase rümpfte über aufständische Junge, Altlinke, Fortschrittsverweigerer, Punks oder krawallbereite Demo-Touristen. Unter den Tausenden, die sich um den alten Kopfbahnhof versammeln und friedlich durch den benachbarten Schlosspark und die Innenstadt ziehen, finden sich Rentner mit selbstgemalten Plakaten neben gutsituierten Perlenkettenträgerinnen, gepiercte Jugendliche im Gothic-Look neben Anzugträgern aus einer Stuttgarter Werbeagentur. ...

Foto: faz.net

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.08.2010 08:44.

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