Schäuble contra Weber
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Schäuble contra Weber
von redaktion am 10.03.2010 09:29
Presseschau vom 10.03.2010

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker sind sich
einig: Europa braucht neue Instrumente zur Bekämpfung von Finanzkrisen.
Foto: welt.de/AFP
einig: Europa braucht neue Instrumente zur Bekämpfung von Finanzkrisen.
Foto: welt.de/AFP
Schäuble contra Weber
Die Idee des Finanzministers zur Einführung eines Europäischen Währungsfonds findet gewichtige Gegner. Vornweg der Bundesbankpräsident Axel Weber. Schäubles Chefin hingegen gefällt die Idee.

fr-online.de
Streit über Währungsfonds
Die Idee eines Europäischen Währungsfonds entfacht einen Grundsatzstreit zwischen Bundesregierung und Bundesbank. Während Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sich am Dienstag in Luxemburg erneut wohlwollend zur Initiative von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) äußerte, ging Bundesbankpräsident Axel Weber zur gleichen Zeit in Frankfurt klar auf Distanz. …

faz.net
Ein Euro-Schuldenfonds
Die EU-Kommission will den fiskalpolitischen Sündenfall in der Währungsunion institutionalisieren. Dazu soll ein Europäischer Währungsfonds eingerichtet werden, den Europa nicht braucht, den Paris und Brüssel aber fordern und für den in Berlin Finanzminister Schäuble wirbt. Weil der Fonds nicht für Währungskrisen, sondern für Staatsschulden in Euro da sein soll, kann man das Vorhaben auch beim richtigen Namen nennen: Es handelt sich um einen Euro-Schuldenfonds. …

spiegel.de
Barroso und Merkel verteidigen Europäischen Währungsfonds
… Ökonomen kritisieren den Vorschlag dagegen: Bundesbank-Präsident Axel Weber sagte, es sei wichtiger, den Stabilitäts- und Wachstumspakt zu "härten", anstatt über neue EU-Institutionen zu debattieren. Ein Währungsfonds in Europa sei nur dann akzeptabel, wenn damit eine strengere Überwachung von Defizitverstößen verbunden wäre. "Ich bin mit jedem Plan B einverstanden, der eine Stärkung von Plan A beinhaltet." …

sueddeutsche.de
Bundesbank geißelt Schäuble-Vorhaben
… Der Transfer von Finanzmitteln sei nicht mit den bestehenden Verträgen vereinbar, weder innerhalb Europas noch durch den Internationalen Währungsfonds. "Das jetzige Regelwerk muss mit mehr Glaubwürdigkeit ausgestattet sein", drängte Weber und plädierte damit für die strikte Einhaltung des bestehenden Stabilitäts- und Wachstumspaktes. Der erlaubt einen Schuldenstand der Mitgliedsländer von 60 Prozent und eine jährliche Neuverschuldung bis zu drei Prozent des nationalen Bruttoinlandsprodukts. ...

welt.de
Europäischer Währungsfonds wird zum Zankapfel
Die Pläne für einen Europäischen Währungsfonds sorgen für Zündstoff. Deutschland und Frankreich signalisieren Zustimmung. Die Europäische Zentralbank und die Bundesbank stellen sich gegen den Vorschlag. Bundesbank-Präsident Axel Weber verlangt stattdessen eine strengere Überwachung der Staatshaushalte. ...


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