Schön, mal drüber geredet zu haben - polis-Presseschau
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Schön, mal drüber geredet zu haben - polis-Presseschau
von redaktion am 01.12.2010 09:50
Presseschau vom 01.12.2010
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Weiter gehts.
Schön, mal drüber geredet zu haben
Es ist geschlichtet. Also sprach Heiner Geißler: S21 darf gebaut werden. Mit einer Reihe zusätzlicher Auflagen. Die Befürworter sind zufrieden, die Gegner im Verfahren auch. Die Menschen auf der Straße nicht. Das Problem ist nicht gelöst.

fr-online.de
S21 ist tot, es lebe Stuttgart 21 plus
… Es war der Tag, auf den alle gewartet hatten. Die Spannung im Stuttgarter Rathaus stieg Stunde um Stunde. Und dann endete Heiner Geißlers letzter Tag als Schlichter am Abend mit einer trickreichen Wortschöpfung: Aus dem umstrittenen Megaprojekt Stuttgart 21 soll „Stuttgartt 21 plus“ werden. …

faz.net
Geißler für eine Fortsetzung von „Stuttgart 21“
… Heiner Geißler hat sich in seinem Schlichterspruch dafür ausgesprochen, „Stuttgart 21“ „leistungsfähiger, baulich attraktiver, umweltfreundlicher, behindertenfreundlicher und sicherer zu machen“. Er könne als Schlichter den Bau des Projekts nur zustimmen, wenn „entscheidende Verbesserungen an dem ursprünglichen Projekt“ vorgenommen würden. Aus „Stuttgart 21“, sagte Geißler, müsse ein „Stuttgart 21 Plus“ werden. …

spiegel.de
Stuttgart 21 bekommt das Geißler-Gütesiegel
… "Ich halte die Entscheidung, S 21 fortzuführen, für richtig", sagte Geißler in seinem finalen Votum. Kurz darauf waren im Rathaus wieder Trillerpfeifen zu hören und die lauten Rufe einiger wütender Demonstranten: "Mappus weg, Mappus Weg!" Den Ministerpräsidenten dürfte das nicht sonderlich gestört haben. Zwar wiederholte er mehrmals, es gebe keine Gewinner und Verlierer an diesem Tag. Doch strenggenommen sind Stefan Mappus und die Bahn nach Geißlers Schlichterspruch genau das: Gewinner. …

taz.de
Geißler will unten bleiben
… Zu den von Geißler vorgeschlagenen Veränderungen gehört, dass künftig möglichst keine Bäume mehr gefällt werden sollen. Zudem verpflichte sich die Bahn zu einem "Stresstest" für den Bahnhof in Stuttgart. Bei dieser Simulation soll die versprochene Leistungsfähigkeit des geplanten Tiefbahnhofs nachgewiesen werden. Und die beim Bau des Bahnprojekts frei werdenden Gleisflächen müssen laut Geißler einer möglichen Grundstücksspekulation entzogen und einer Stiftung überschrieben werden. Darauf hätte man sich geeinigt. ...
Foto: Jens Zehnder / pixelio.de
Re: Schön, mal drüber geredet zu haben - polis-Presseschau
von redaktion am 01.12.2010 18:31Wolfgang Huste via facebook
Für mich ist es ein völlig undemokratisches Vorgehen, wenn Großprojekte wie Stutgart 21 hinter verschlossenen Türen, unter Ausschluß der Öffentlichkeit, schon im Vorfeld weitestgehend von einigen Wenigen beschlossen werden und wenn schon vo...n vornherein die Option einer Bürgerbefragung/Bürgerabstimmung von den herrschenden "Eliten" abgelehnt wird. In der Tat muß schon im ersten Planungsstadium eines Großprojektes immer Öffentlichkeit hergestellt werden, auch in den Sachausschüssen- und zwar nicht erst bei einem entsprechenden Antrag seitens der Brgerschaft, sondern automatisch, per Gesetz. Das "gläserne Rathaus" ist noch längst nicht überall Realität! Kämpfen wir dafür, dass es auch hier zukünftig anders und besser wird- überall!


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