Rie ne va plus - polis-Presseschau

[ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Ã„lteste Beiträge zuerst ]


redaktion
Administrator

46, Männlich

Beiträge: 2408

Rie ne va plus - polis-Presseschau

von redaktion am 24.04.2010 09:29




Presseschau vom 24.04.2010



Die Griechenland-Krise kommt für die Kanzlerin äußerst ungelegen. Foto: spiegel.de/ddp


Rie ne va plus

Es ist soweit – Griechenland bittet die Eu und den IWF um Hilfe. Das mit 300 Milliarden Euro verschuldete Land steht vor dem Bankrott. Die Hilfe wird wohl gewährt. Skeptiker fürchten einen gefährlichen Ansteckungseffekt.





fr-online.de

Athen zieht die Notbremse

… "Es ist eine extreme Notwendigkeit, eine nationale Notwendigkeit", sagte Regierungschef Giorgos Papandreou in einer Fernsehansprache. Ursprünglich war die konkrete Hilfsanfrage erst für Mitte Mai erwartet worden. Doch nachdem die EU-Statistikbehörde das Defizit Griechenlands am Donnerstag erneut nach oben korrigiert hatte, stiegen die Risikoaufschläge für Staatsanleihen auf neue Rekorde. Damit werden Schulden für Athen immer teurer. …




faz.net

Ökonomen sehen Verstoß gegen Maastricht-Vertrag

… Die Finanzhilfe für das überschuldete Griechenland stößt auf Kritik von deutschen Ökonomen. Viele sehen darin einen Verstoß gegen das im Maastricht-Vertrag festgelegte Verbot der Haftungsübernahme für Schulden (No-bailout-Klausel) eines Euro-Mitgliedstaates. „Das alles ist nicht gut für die Währungsunion, denn das Vertrauen in ihr Funktionieren muss zwangsläufig Schaden nehmen, wenn so offensichtlich die selbst gesetzten Regeln des No-bailout umgangen werden“, sagt Christoph Schmidt, Mitglied im Sachverständigenrat und Präsident des RWI-Instituts in Essen. …




spiegel.de

Merkel steckt in der Griechenland-Falle

… Damit ist der Plan von Kanzlerin Angela Merkel und ihrer schwarz-gelben Bundesregierung dahin: Sie hofften, dass die Griechen vielleicht doch noch ein paar Wochen durchhalten, bevor sie um Hilfe bitten. Hauptsache, die so wichtige Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai ist vorüber, bei der CDU und FDP auf die Fortführung ihrer Koalition hinarbeiten. Merkel und ihr Koalitionspartner Guido Westerwelle wissen genau: Die Zahlung von deutschen Steuermilliarden an die Griechen ist beim Wahlvolk äußerst unpopulär. Nach dem 9. Mai ließe sich über die ungeliebten Milliarden für Athen leichter reden. …




welt.de

Bundesbank-Chef warnt EU vor Ansteckungsgefahr

… Nach dem Hilferuf der griechischen Regierung an die EU und an den Internationalen Währungsfonds (IWF) sieht Bundesbank-Präsident Axel Weber ein Ansteckungsrisiko für andere Staaten. Er warnte davor, dass die Schwierigkeiten Griechenlands, seine Verschuldung in den Griff zu bekommen, auf andere Länder übergreifen könnten.
In Europa kursiert seit einiger Zeit die Sorge, dass die Schuldenkrise Griechenlands auch andere Euro-Länder wie Portugal oder Spanien in Mitleidenschaft zieht. Die Gefahr einer Ansteckung war einer der wichtigsten Gründe, warum sich die EU schließlich dafür entschieden hat, Griechenland trotz aller Zahlentricks mit Krediten zu unterstützen. ...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.04.2010 09:44.

« zurück zum Forum