Ratlos in Kabul - polis-Presseschau

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Ratlos in Kabul - polis-Presseschau

von redaktion am 20.07.2010 08:42




Presseschau vom 20.07.2010



Patrouille in Kabul: Zehntausende Polizisten haben Kabul in eine Geisterstadt verwandelt


Ratlos in Kabul

Den Mitgliedern der internationalen Delegationen, welche sich heute zu einer eintägigen Afghanistankonferenz in Kabul versammeln, ist vor allem eines klar: Die gesetzten Ziele, als Voraussetzungen für ihren schrittweisen Abzug 2011, werden nicht erreicht.





fr-online.de

Pure Symbolik in Kabul

… Zur Internationalen Afghanistan-Konferenz werden heute in Kabul fast 80 Delegationen erwartet. Darunter auch Außenminister Guido Westerwelle (FDP), der gar nicht müde wird, die "Symbolkraft" dieses Ortes zu betonen. Erstmals in der Geschichte des Engagements am Hindukusch werde eine große Konferenz in der afghanischen Hauptstadt abgehalten. Diese Symbolik könne gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, sagt Westerwelle. …




faz.net

Vor dem Endspiel am Hindukusch

… Pakistan und die afghanischen Bürgerkriegsparteien bereiten sich auf den Beginn des angekündigten amerikanischen Abzugs vor. Westliche Nachrichtendienste und militärische Stäbe, aber auch europäische Regierungen rechnen für Afghanistan nur noch mit einer „fragilen Stabilität“ in Jahresfrist, wenn die ersten amerikanischen Verbände ausgedünnt oder abgezogen werden sollen. Wie lange eine solche relative Stabilität im größeren Teil des Landes danach halten wird, ist die offene Frage. …




spiegel.de

Afghanistan-Gipfel beschwört Ende der Nato-Mission

… Die vergangenen Monate waren die blutigsten im Krieg gegen die Taliban, die Arbeit der afghanischen Regierung blieb enttäuschend. Und dennoch: Ein Außenministertreffen in der Hauptstadt Kabul soll am Dienstag ein Ende der internationalen Militärmission für das Jahr 2014 beschließen.
Bis dahin sollen alle 34 Provinzen des Landes an die afghanischen Sicherheitskräfte übergeben worden sein, das lokale Militär und die Polizei sollen die Verantwortung für Stabilität und Sicherheit übernehmen.




welt.de

US-Vizepräsident – Erfolg in Afghanistan ungewiss

… Zu dem von US-Präsident Barack Obama ausgegebenen Abzugsdatum im Juli 2011 äußerte sich Biden sehr vorsichtig. Dies könne allenfalls der „Beginn eines Übergangs“ sein, bei dem vielleicht 2000 US-Soldaten Afghanistan verlassen könnten. Die Nato-Truppe Isaf kämpft am Hindukusch gegen einen wachsenden Widerstand der Taliban an. Der Juni war für die ausländischen Truppen mit 102 gefallenen Soldaten der der blutigste Monat seit Einsatzbeginn 2001. ...

Foto:spiegel.de/reuters

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.07.2010 09:58.

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