Projekt Kraft
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Projekt Kraft
von redaktion am 09.03.2010 09:18
Presseschau vom 09.03.2010

SPD-Politikerin Kraft: Riskantes Manöver im NRW-Wahlkampf. Foto: spiegel.de/dpa
Projekt Kraft
Hannelore Kraft wollte auch mal was zur Diskussion um HartzIV beitragen. Schließlich ist Wahlkampf in NRW und die dortige SPD-Vorsitzende will Ministerpräsidentin werden. CDU, Linke und Grüne sind empört. Die FDP frohlockt und sieht sich bestätigt.

fr-online.de
Rätselhafte Kraft
… Kraft hatte am Wochenende vorgeschlagen, nicht vermittelbare Erwerbslose etwa zum Straßefegen oder zum Vorlesen in Altenheimen einzusetzen. Nach harscher Kritik von anderen Parteien und Gewerkschaften fühlte sich Kraft am Montag missverstanden: "Im Gegensatz zu den Plänen von FDP-Chef Guido Westerwelle, der den Druck auf unwillige Langzeitarbeitslose erhöhen will, geht es mir um Freiwilligkeit", sagte sie. Menschen, die keine Chance mehr auf dem ersten Arbeitsmarkt hätten, sollten eine dauerhafte Perspektiven bekommen. …

faz.net
Wie Westerwelle, nur anders
… Gerne griff die CDU, die nach ihrer Sponsoring-Affäre wieder mit Sachthemen auffallen will, die missverständlichen Äußerungen Frau Krafts auf. Der neue CDU-Generalsekretär Andreas Krautscheid etwa warf der SPD-Spitzenkandidatin vor, FDP-Rezepte zu kopieren und sich in die „Westerwelle“ zu werfen. „Bei Westerwelle müssen Hartz-IV-Empfänger Schnee schippen, bei Hannelore Kraft sollen sie im Frühling die Straße fegen.“ …

spiegel.de
SPD-Spitze entschärft Krafts Hartz-IV-Vorstoß
"Ein klares Gegenmodell zu Herrn Westerwelle": Die SPD-Spitze hat Hannelore Kraft vor Kritik an ihrem Hartz-IV-Vorstoß in Schutz genommen. Per Erklärung schwächten die Genossen aber die Forderungen der NRW-Spitzenkandidatin ab. Es ist der Versuch, verprellte Gewerkschafter zu besänftigen. …

taz.de
Kraftloser Beifall in den eigenen Reihen
… Unabhängig vom Zeitpunkt: Loswerden wird die SPD die Debatte nicht mehr. Das zeigen die zum Teil heftigen Reaktionen - und die Tatsache, das Hannelore Kraft selber noch einmal klarstellte, dass es sich um freiwillige Angebote handelte. "Man sieht, dass wir das Thema kaum noch in Ruhe diskutieren können", resümierte SPD-Mann Schreiner, "dabei ist das Thema wichtig genug, es einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen".


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