Obama in China
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Obama in China
von polis am 17.11.2009 09:46
polis-ffd.de
Presseschau vom 17.11.2009

Empfang mit militärischen Ehren: Barack Obama und Hu Jintao in Peking. (Foto: seuddeutsche.de/ AFP)
Obama in China
Der Respekt vor den Chinesen wächst auch in der amerikanischen Bevölkerung. Obama betont in Peking Gemeinsamkeiten und identische Ziele. Seine Kritik bleibt höflich und wirkt ohnmächtig.

fr-online.de
Obama umgarnt China
…..In Zusammenarbeit mit der chinesischen Führung will Obama beim Weltklimagipfel in Kopenhagen Beschlüsse mit "sofortiger Wirkung" erreichen. Er habe mit Präsident Hu Jintao vereinbart, auf einen Erfolg des Gipfels im Dezember hinzuwirken, sagte Obama.
Das Ziel bestehe nicht darin, in Kopenhagen "ein Teilabkommen oder eine politische Erklärung" zu unterzeichnen, sagte Obama. Vielmehr müsse am Ende ein Abkommen stehen, das "alle Teilbereiche der Verhandlungen" umfasse und "sofortige praktische Wirkung" entfalte. Dafür müssten China und die USA als die "beiden größten Energieverbraucher und -produzenten" zusammenarbeiten, fügte Obama hinzu……

spiegel.de
Amerikaner zittern vor Chinas Wirtschaftsmacht
…..Die angekündigte Zusammenarbeit dürfte viele US-Bürger beunruhigen. Denn laut einer Umfrage des Nachrichtensenders CNN sehen mehr als 70 Prozent der Amerikaner in China eine wirtschaftliche Gefahr. Nur 28 Prozent erklärten, sie fühlten sich nicht von der Wirtschaftskraft der Volksrepublik bedroht.
Als weniger angsteinflößend sehen die von CNN Befragten offenbar das militärische Potential des Landes. Nur die Hälfte sagte, die Volksrepublik könne militärisch gefährlich werden, 47 Prozent äußerten sich gegenteilig. Menschenrechte sind jedoch weiter ein wichtiges Thema: 68 Prozent der befragten US-Bürger vertraten die Ansicht, in China würden die Menschenrechte nicht eingehalten, ein Viertel sah dies gewährleistet. CNN befragte am Wochenende insgesamt 1014 US-Bürger…..

welt.de
Obama will mit China für das Klima kämpfen
…..Allerdings mahnte Obama zugleich in Gegenwart von Hu die Einhaltung der Menschenrechte an, die universell und für alle religiösen und ethnischen Minderheiten gelten müssten. Der US-Präsident betonte, dass die USA Tibet als Teil Chinas ansähen, und sprach sich für eine baldige Wiederaufnahme des stockenden Dialogs der chinesischen Führung mit dem Dalai Lama auf.
Hu wiederum forderte die USA auf, sich in der globalen Wirtschaftskrise noch stärker gegen Protektionismus zu wenden. Beide Länder müssten „ihre Handelsspannungen angemessen lösen“, sagte der Staats- und Parteichef…..

seuddeutsche.de
Obama: Klimagipfel muss "sofortige Wirkung" haben
…..Die Erwartungen an die UN-Konferenz vom 7. bis zum 18. Dezember in Kopenhagen waren zuletzt gering. Am Wochenende erlitten die Klimaschutzbemühungen einen Rückschlag, als der Gipfel des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums (Apec) sich nicht auf ein verbindliches Ziel zur Verringerung des Ausstoßes von Treibhausen einigen konnte…..
…..Bei dem Treffen ging es auch um die Atomprogramme Nordkoreas und Irans. Obama sagte, Teheran müsse zeigen, dass sein Atomprogramm friedlich und transparent sei. Anderenfalls werde es Konsequenzen geben, kündigte der US-Präsident an. Die USA und China wollten zusammenarbeiten, um der Gefahr eines Irans mit Atomwaffen zu begegnen.
China und die USA seien sich einig, dass die Weiterverbreitung von Atomwaffen unterbunden werden und Nordkorea sein Nuklearwaffenprogramm aufgeben müsse. Das Regime in Pjöngjang habe die Wahl zwischen Dialog und Isolierung, sagte Obama weiter. Die Menschen in Nordkorea würden davon profitieren, wenn ihre Regierung den internationalen Forderungen nachkomme…...


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