Noch nicht - polis-Presseschau
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Noch nicht - polis-Presseschau
von redaktion am 08.03.2011 08:51
Presseschau vom 08.03.2011

Regierungstreue Soldaten und Rebellen liefern sich in Libyen heftige Gefechte.
Noch nicht
Noch wollen die NATO-Staaten ein Eingreifen des Bündnisses in Libyen von einem UN-Beschluss abhängig machen. Pläne zur Errichtung einer Flugverbotszone und auch dem Einsatz von Bodentruppen liegen vor. Währenddessen formieren sich die Aufständischen im Osten des Landes und bieten Gaddafi freien Abzug zum Verlassen des Landes an.

fr-online.de
Libyen: Ruf nach militärischem Eingreifen wird lauter
… In den USA wächst der Druck auf Präsident Barack Obama, in Libyen militärisch einzugreifen. Angesichts der eskalierenden Kämpfe in dem nordafrikanischen Land riefen prominente Senatoren nach der Einrichtung einer Flugverbotszone. Unter ihnen waren der Republikaner John McCain und der Demokrat John Kerry. Kerry, Vorsitzender des auswärtigen Ausschusses, betonte, eine aufwändige Luftraumüberwachung sei dabei nicht der einzige Weg. Man könne auch Flughäfen und Startbahnen bombardieren und so vorübergehend unbrauchbar machen. McCain sprach sich für technische Hilfe und die Ausbildung von Rebelleneinheiten aus. …

faz.net
Soll der Westen in Libyen eingreifen?
… Die Verlegung amerikanischer Kriegsschiffe nach Kreta und die Präsenz der sechsten Flotte mit einem Flugzeugträger im Mittelmeer ist zunächst eine Drohkulisse. Sie soll der politischen Forderung Präsident Obamas nach Rücktritt Gaddafis Nachdruck verleihen, aber auch Eingriffsfähigkeit für den Fall herstellen, „dass die Situation zu einer humanitären Krise führen würde oder dass wehrlose Zivilpersonen in große Gefahr kommen würden“. …

spiegel.de
Gaddafis Gegenspieler raufen sich zusammen
Ein Oberst, ein Anwalt, ein Ex-Minister: Langsam kristallisiert sich heraus, wer in Libyens befreitem Osten das Sagen hat. Das wird auch Zeit - denn die Revolution braucht dringend eine Führungsriege, die im Namen des Volkes über Krieg und Frieden entscheiden kann. …

taz.de
Rebellen bieten Straffreiheit für Gaddafi
… Mit einem Verzicht auf Strafverfolgung wollen die Aufständischen in Libyen Staatschef Muammar al-Gaddafi zur Aufgabe bewegen. "Wenn Gaddafi akzeptiert, das Land zu verlassen, um weiteres Blutvergießen zu vermeiden, würden wir die Forderung aufgeben, dass er vor ein Gericht gestellt werden muss", sagte der Vorsitzende des Nationalrats der Rebellen, Mustafa Abdul Dschalil, in einem Interview mit stern.de am Montag in Bengasi. ...
Foto: fr-online.de/afp


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