Nix ist gut - polis-Presseschau
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Nix ist gut - polis-Presseschau
von redaktion am 27.05.2010 08:44Presseschau vom 27.05.2010

Pechschwarz ist der Umschlag des Jahresreports von Amnesty International (AI) -
und wer den Bericht liest, weiß, warum das Buch Trauer trägt.
Nix ist gut
Folter, Mord, Vergewaltigung, Polizeiwillkür. Der Amnesty Jahrebericht 2010 listet Menchenrechtsverstöße in 159 Ländern auf. Darunter: USA, Rußland, China – und, immer noch, Deutschland.

fr.online.de
Liste des Leidens und der staatlichen Willkür
… Dramatische Verstöße gegen die Menschenrechte verzeichnete Amnesty während des Krieges zwischen den Tamilen-Tigern und der sri-lankischen Armee im vergangenen Jahr. Von Januar bis Mai waren rund 300.000 Zivilisten zwischen den Kriegsparteien eingeschlossen. Bis zu 20.000 Menschen sollen während der Kämpfe gestorben sein, doch die internationale Gemeinschaft habe nicht reagiert. Der UN-Menschenrechtsrat verabschiedete lediglich eine Resolution, in der er die Regierung Sri Lankas zu ihrem Erfolg gegen die Tamilen-Tiger beglückwünschte. Lüke nennt dies "Versagen".

spiegel.de
"Wir gehen zwei Schritte vor und einen zurück"
Folter und Misshandlung in 111 Staaten, politische Morde, Gewalt gegen Frauen und Zensur: Amnesty International prangert im Jahresbericht massive Missstände an - vor allem in Afghanistan. Zugleich bezeichnet die Organisation 2009 als "Meilenstein für die Menschenrechte". Wie passt das zusammen? …

welt.de
"Wirtschaftskrise ist eine Menschenrechtskrise"
...Monika Lüke erklärte denn auch die Weltwirtschaftskrise zur „Menschenrechtskrise“, weil dadurch zum Beispiel zwei Drittel der Textilarbeiterinnen in Phnom Penh ins Elend gestoßen wurden. Wird aber durch das Anprangern aller Arten von globalem Unrecht der Fokus auf das Kernanliegen nicht getrübt? …

tagesspiegel.de
Amnesty: "Wirtschaftskrise ist auch Krise der Menschenrechte"
… Besonders Frauen sind im Iran aber auch international verstärkt von Menschenrechtsverletzungen betroffen. Ganz besonders schlimm sei die Lage der Frauen in Südafrika, so Lüke. Einer Umfrage zufolge gab dort fast die Hälfte der Männer an, ihre Frau schon einmal geschlagen zu haben. Zudem infizieren sich immer mehr Frauen mit dem tödlichen HI-Virus. "Die Regierung tut nicht genug, um die Frauen vor Gewalt und HIV zu schützen", sagt Lüke. Auch während der in Südafrika stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft, dürfe man sich dem gegenüber nicht blind stellen. Auch die westlichen Länder müssten sich hier in der Verantwortung sehen. ...
Foto: fr-online.de


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