Nach London

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Nach London

von redaktion am 29.01.2010 09:22


polis-ffd.de


Presseschau vom 29.01.2010



Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon, Gastgeber Gordon Brown, und der afghanische Präsident Hamid Karzai (v.l.)
Foto: spiegel.de



Nach London


Die Nato hübscht sich ihren Krieg zurecht. Die Afghanistankonferenz sei die Wende und der Anfang vom Ende des Krieges. Mehr Militär, mehr Polizei und Geld für Taliban-Aussteiger sollens richten.





fr-online.de

Mission kraftlos


Für alle, die sich mit einer Minimallösung zufriedengeben, war die Afghanistan-Konferenz in London ein Erfolg. Die internationale Gemeinschaft hat sich auf einen kleinen Strategiewechsel verständigt. Ein paar mehr Polizeiausbilder und ein wenig mehr Geld für den zivilen Aufbau. Außerdem versprach die Regierung Karsai brav, sie würde zukünftig stärker gegen Korruption vorgehen. …




spiegel.de

Nato feiert Durchhalteparolen als Gipfelerfolg

… 2014 soll die Regierung laut Karzai auf eigenen Beinen stehen. Mindestens bis dahin, das war die zweite Botschaft von London, müssen die internationalen Truppen noch im Land bleiben.
Von einer Abzugsperspektive zu sprechen, ist daher verfrüht. Stattdessen war es ein weiterer Tag der Durchhalteparolen. Von London sollte ein Zeichen gegen den Fatalismus ausgehen, der in den kriegsmüden Isaf-Nationen um sich greift. …




faz.net

Eine Brücke zum Abzug bauen

… Der Fonds, mit dem diese Mitläufer gewonnen werden sollen, war einer der Verhandlungsgegenstände in London. Deutschland kam mit dem Angebot, 50 Millionen Euro in fünf Jahren beizusteuern. Japan bot 50 Millionen Dollar schon in diesem Jahr an; die weiteren Angebote mussten zusammengesucht werden. Zielmarke waren 500 Millionen Dollar, verteilt über fünf Jahre. …




sueddeutsche.de

Der Debütant in Reihe drei


… Westerwelle stimmt ein in den Chor jener, welche die Londoner Konferenz als Wendepunkt preisen. "Ein neues Kapitel" werde aufgeschlagen, lobt er. Vergessen ist offenbar die Sorge, die Westerwelle noch vor einem Monat umgetrieben hatte.
"Wenn die Afghanistan-Konferenz in London eine reine Truppenstellerkonferenz wird, fahre ich nicht hin", hatte er gewarnt. Eine Truppenstellerkonferenz ist es nun tatsächlich nicht geworden, wenngleich Truppenstärken nicht ohne Belang sind in London. Ohne die Berliner Zusage in letzter Minute wäre es schwieriger geworden für Westerwelle im Lancaster House. ...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.01.2010 09:25.

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