Mixa und kein Ende - polis-Presseschau
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Mixa und kein Ende - polis-Presseschau
von redaktion am 21.06.2010 09:13
Presseschau vom 21.06.2010

Walter Mixa: Gegen den ehemaligen Augsburger Bischof liegt dem Papst ein belastendes Dosier vor.
Mixa und kein Ende
Mit seiner „Rückkehr“ in Amt, Würden und Bischofssitz scheint der Augsburger Bischof Walter Mixa den Bogen bei seinen Mitbrüdern zu überspannen. Nun kommt eine geheime „Akte Mixa“ ins Spiel. Alkoholismus, sexuelle Übergriffe auf junge Priester - wie mixa ist die katholische Kirche?

fr-online.de
Alkohol und sexuelle Übergriffe?
Der frühere Augsburger Bischof Walter Mixa wird durch ein bislang geheim gehaltenes Dossier mit neuen Vorwürfen und Zeugenaussagen schwer belastet. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Montag). In der "Akte Mixa", die auch Papst Benedikt XVI. bei der Entscheidung über das Rücktrittsgesuch des Bischofs vorgelegen haben soll, sei unter anderem von Alkoholmissbrauch und sexuellen Übergriffen auf jüngere Priester die Rede. …

faz.net
Kirchenversagen
Wenn Bischof Mixas Lebenswandel, der dem Amt eines Bischofs nicht entsprach, bekannt war, warum haben ihn dann seine Mitbrüder im wahrsten Sinne des Wortes nicht rechtzeitig ins Gebet genommen? Ein Kommentar von Günther Nonnenmacher. …

Spiegel.de
Geheime Akte soll Bischof schwer belasten
… Das besagte Dokument sei laut "SZ" am 27. April dem Nuntius in Berlin, dem päpstlichen Botschafter, zugegangen. Es umfasse mehrere Dutzend Seiten und enthalte brisante Aussagen von engen Mitarbeitern Mixas und anderen Zeugen. So erinnere sich etwa ein Mitarbeiter des ehemaligen Augsburger Bischofs daran, dass Mixa über den Tag verteilt Wein und andere Alkoholika getrunken habe; der Zeuge mutmaße, Mixa sei ein "Spiegeltrinker", versuche also, einen mehr oder minder gleichbleibenden Alkoholpegel zu halten. …

sueddeutesche.de
Die sexuellen Avancen des Bischofs
… Mixa hatte in der vergangenen Woche erklärt, der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, der Münchner Erzbischof Reinhard Marx und der Augsburger Weihbischof Anton Losinger hätten diese Vorermittlungen genutzt, um ihn beim Papst in Misskredit zu bringen.
Am Rande einer Wallfahrt zum oberbayerischen Kloster Andechs sagte Zollitsch, er habe vor dem Rücktritt Mixas vier Mal mit ihm geredet, um ihn zu einer Auszeit zu bewegen. Trotz der Vorwürfe, die Mixa gegen ihn erhebe, sei er zur Versöhnung bereit. Die Gläubigen des Bistums rief er auf, Brücken über die aufgerissenen Gräben zu bauen....
Foto: sueddeutsche.de/dpa


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