Mega-Deal - polis-Presseschau
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Mega-Deal - polis-Presseschau
von redaktion am 10.02.2011 09:24
Presseschau vom 10.02.2011

Händler an der Wall Street: Fressen und gefressen werden
Mega-Deal
Die Deutsche Börse verhandelt mit der New Yorker Börse (NYSE Euronext) über eine Fusion. Bei einem Zustandekommen sollen die Deutschen die Mehrheit (59-60%) an dem dann weltweit größten Aktien- und Derivate-Handelsplatz erhalten. Firmensitze bleiben New York und Frankfurt (Eschborn).

fr-online.de
Deutsche Börse plant Fusion mit Wallstreet
… Plötzlich geht alles ganz schnell. Sechs Jahre nachdem die Deutsche Börse zum zweiten Mal mit dem Versuch scheiterte, die London Stock Exchange (LSE) zu übernehmen, läuten die Börsenbetreiber eine neue Fusionsrunde ein. Diesmal jedoch mit anderen Partnern. Wenige Stunden nachdem die LSE am Mittwoch eine Fusionsvereinbarung mit dem kanadischen Wettbewerber TMX bekanntgab, teilte die Deutsche Börse mit, dass sie über eine Fusion mit der New York Stock Exchange (NYSE) verhandelt. …

faz.net
Deutsche Börse vor Fusion mit New York
… Sollten sich die beiden Seiten auf eine Fusion einigen, würden die Anteilseigner der Deutschen Börse 59 bis 60 Prozent am neuen Unternehmen halten. Konzernchef soll NYSE-Lenker Duncan Niederauer werden, Deutsche-Börse-Chef Reto Francioni würde Verwaltungsratschef. Die Zentralen sollen in Frankfurt und New York sein. …

spiegel.de
Börsen-Megahochzeit mischt Finanzbranche auf
… Eigentlich wollten sie den Coup erst kommende Woche bekanntgeben, als fait accompli. Die Gespräche verliefen unter strengster Geheimhaltung, mit Codenamen und konspirativen Papieren. Immerhin waren zwei frühere Fusionsversuche im Sande verlaufen, 2008 und 2009. Immerhin käme es zumindest auf dem Papier einer Übernahme der NYSE gleich. Immerhin geht es um die globale Börsenmacht. …

sueddeutsche.de
Deutsche Börse will New Yorker Konkurrenz schlucken
… Neben dem Executive Chairman Francioni soll die Deutsche Börse auch den Finanzvorstand stellen. Die Börse bekommt dann einen doppelten Stammsitz in New York und Frankfurt. Aus Amerika würde das Kassageschäft geleitet, also vor allem der Handel mit Aktien. Frankfurt steuerte das Derivategeschäft, den Handel mit Finanzprodukten wie Futures und Optionen, deren Wert sich etwa von Aktien, Währungen oder Rohstoffen ableitet. Rechtlicher Sitz des neuen Börsenkonzerns werde Amsterdam sein, die dortige Börse gehört zur Euronext. Der neue Konzern wäre weltweit die klare Nummer Eins im Kassahandel und im Derivategeschäft. ..
Foto: spiegel.de / dpa


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