Machtübernahme

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Machtübernahme

von redaktion am 08.04.2010 08:42




Presseschau vom 08.04.2010



Polizeigewalt nach Steinewürfen. Foto: taz.de/dpa


Machtübernahme

Nach blutigen Straßenschlachten mit 100 Toten in der Hauptstadt Kirgistans verkündet die Opposition ihre Machtübernahme. Präsident Kurmanbek Bakijew sei geflohen.





fr-online.de

Opposition verkündet Machtübernahme

In der zentralasiatischen Republik Kirgistan ist es am Mittwoch zu blutigen Straßenprotesten gegen die Herrschaft von Präsident Kurmanbek Bakijew gekommen. Demonstranten stürmten das Parlament und belagerten das Regierungsgebäude in der Hauptstadt Bischkek. Einige trugen Schusswaffen. Am Abend verkündete die Opposition, in Bischkek die Macht übernommen zu haben: Die Regierung Kirgistans stand einer hochrangigen Vertreterin der Opposition zufolge vor dem Rücktritt. …




faz.net

Opposition übernimmt Macht in Bischkek

… Nach Angaben der Opposition stabilisiert sich die Lage. Oppositionsführer Omurbek Tekebajew sprach im Fernsehen erneut von etwa 100 Toten bei den Unruhen am Mittwoch in Bischkek. Das Gesundheitsministerium bestätigte am Donnerstagmorgen zunächst 65 Todesfälle. Insgesamt seien bei den gewaltsamen Ausschreitungen im Norden der früheren Sowjetrepublik an der Grenze zu China mehr als 500 Menschen verletzt worden. Allein in Bischkek habe es 40 schwere Brände gegeben. Bakijews Gegner hatten Regierungsgebäude und Fahrzeuge mit Brandsätzen angezündet. …




spiegel.de

Opposition verkündet Machtübernahme in Kirgisien

Sie kontrolliert Regierungssitz, Parlament, Polizei, Medien: Nach Kämpfen mit mindestens 65 Toten hat die Opposition in Kirgisiens Hauptstadt eine neue Regierung gebildet. Der autoritäre Präsident Bakijew ist geflüchtet, hat aber noch nicht aufgegeben - laut Gerüchten bereitet er eine Gegenrevolte vor. …




taz.de

Ausnahmezustand in Kirgisien

… Am Morgen war es zu Straßenschlachten mit der Polizei gekommen, als sich tausende Demonstranten vor dem Sitz der Opposition versammelten. Dort wurden sie von Sicherheitskräften mit Gummigeschossen, Tränengas, Blendgranaten und Wasserwerfern erwartet. Kleine Gruppen von Regierungskritikern, von denen einige bewaffnet gewesen sein sollen, zündeten Mannschaftswagen an und bewarfen Polizisten mit Steinen. Rund 5.000 aufgebrachte Demonstranten, die den Rücktritt von Staatschef Kurmanbek Bakijew forderten, zogen daraufhin ins Stadtzentrum. ...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.04.2010 09:08.

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