Linker Wechsel - polis-Presseschau
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Linker Wechsel - polis-Presseschau
von redaktion am 17.05.2010 09:29
Presseschau vom 17.05.2010

Die neue Parteispitze: Klaus Ernst, Gesine Lötzsch
Linker Wechsel
Auf ihrem Parteitag in Rostock hat sich DIE LINKE personell neu formiert. Das neue Führungsduo, Gesine Lötzsch und Klaus Ernst, will mehr als nur die Regierung kritisch begleiten. Die Linken wollen das Land verändern.

fr-online.de
Neue Ära mit Lötzsch und Ernst
Mit überraschend großer Mehrheit hat die Linke Gesine Lötzsch und Klaus Ernst zu ihren neuen Vorsitzenden gewählt und damit eine neue Ära in der noch jungen Parteigeschichte eingeläutet. Die neue Doppelspitze löst Oskar Lafontaine und Lothar Bisky ab, die von den rund 550 Delegierten mit frenetischem Beifall verabschiedet wurden. …

faz.net
Lieber nicht von Liebe sprechen
… Ein Herzenswunsch von Gregor Gysi, der zwar keinerlei Parteiamt innehat, aber seit Anfang des Jahres so auftritt, als wäre er ihr Vorsitzender, wurde am Sonntag nicht erfüllt. Gysi, der stolz darauf ist, an der Gründung einer gesamtdeutschen Linkspartei mitgewirkt zu haben, will, dass seine Partei vorführt, wie die deutsche Vereinigung gleichberechtigt vonstattenzugehen hätte. Er hat dafür eigens hauptamtliche „Parteibildungsbeauftragte“ installieren lassen: die Berliner Bundestagsabgeordnete und Vertreterin des pragmatischen Flügels Halina Wawzyniak und den baden-württembergischen Bundestagsabgeordneten – und Gefährten Lafontaines – Ulrich Maurer, der die SPD verließ, um die Fusion von PDS und WASG zu betreiben. …

spiegel.de
Ratlos in Rostock
Es sollte ein Signal des Aufbruchs mit neuem Spitzenpersonal sein - aber beim Parteitag der Linken in Rostock zeigte sich, dass die Genossen weiter stark mit sich selbst beschäftigt sind. Ost und West haben noch längst nicht zusammengefunden. Selbst Gregor Gysi scheint keinen Ausweg zu finden. …

taz.de
Linke gibt sich regierungsbereit
… Es war ein Parteitag mit vielen Gefühlen, beim Abschied des bedächtigen Lothar Bisky mit Rührung und fast Tränen. Die Linkspartei ist, trotz aller Streitlust, im Grunde eine harmoniesüchtige Partei - vor allem ihr östlicher Teil. Nur manche Details wie Lafontaines Abgang zeigten, was hinter der Fassade los ist. Die Wunden, die der Kampf zwischen Lafontaine und Bartsch hinterlassen hat, sind nur verschorft, nicht verheilt. Auch Bartsch, der als Fraktionsvize weiter im Spiel ist, dankte demonstrativ diesem und jenem, aber nicht Gysi.
Foto: spiegel.de/dpa


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