Linke will Merkel vor den Asse-Untersuchungsausschuss laden
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Linke will Merkel vor den Asse-Untersuchungsausschuss laden
von redaktion am 01.03.2010 15:29
Linke will Merkel vor den Asse-Untersuchungsausschuss laden
Hannover (fhp/ddp). Die Linke will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Niedersächsischen Landtags zum Atommülllager Asse laden. Es müsse geklärt werden, warum die damalige Bundesumweltministerin 1996 nicht auf die Warnungen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) eingegangen sei, sagte der Umweltexperte der niedersächsischen Linke-Fraktion, Kurt Herzog, am Montag in Hannover. Merkel war von 1994 bis 1998 Chefin des Umweltressorts.
Anlass für Herzogs Vorstoß sind die Aussagen des ehemaligen BfS-Präsidenten Alexander Kaul, der Merkel nach eigenen Angaben schriftlich auf die Zweifel an der Eignung des ehemaligen Bergwerks als Atommülllager hingewiesen hatte.
Im Atommülllager Asse lagern 126 000 Fässer mit Atommüll. Wegen unkontrollierten Wasserzuflusses ist der Salzstock einsturzgefährdet. Der Asse-Ausschuss hatte im Sommer 2009 seine Arbeit aufgenommen. Bis Juni sind vorerst noch 13 weitere Sitzungen terminiert.


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