Linke Selbstdemontage - polis-Presseschau

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Linke Selbstdemontage - polis-Presseschau

von polis am 14.01.2011 10:16




Presseschau vom 14.01.2011



Es war einmal: Freude von Ernst und Lötzsch über ihre Wahl zur Doppelspitze


Linke Selbstdemontage

Eines scheint Die Linke ganz besonders zu mögen: Die Beschäftigung mit sich selbst. Zu latenten innerparteilichen Auseinadersetzungen kommen zurzeit die Kommunismusdebatte, angezettelt durch die Co-Vorsitzende sowie die Kritik am Führungsduo überhaupt. Obendrauf setzen nun zwei Parteireformer einen alternativen Parteiprogrammentwurf. So kann eine Selbstbeschäftigung sehr leicht zur Selbstdemontage mutieren.





fr-online.de

Linke haben die Wahl

Die Kritik am Parteiprogrammentwurf der Linken erreicht eine neue Dimension: Reformer aus den eigenen Reihen legen einen alternativen 30-seitigen Programmentwurf vor. Der ursprüngliche habe „gravierende Schwächen“, heißt es. …




faz.net

Zwei Versionen für ein Programm

…  
Mit einem alternativen Programmentwurf zweier Spitzenpolitiker hat die Programmdebatte in der Linkspartei neue Impulse erhalten. Nach dem „politischen Jahresauftakt“ zu Wochenbeginn in Berlin, der noch von der Personaldebatte dominiert wurde, veröffentlichten ihr Schatzmeister, der schleswig-holsteinische Bundestagsabgeordnete Raju Sharma, und die „Parteibildungsbeauftragte“, die Berliner Abgeordnete Halina Wawzyniak, ihren Alternativentwurf im Internet. …




spiegel.de

Genossen im Führungsvakuum

… In einem Begleittext zu ihrem Alternativvorschlag üben Wawzyniak und Sharma zudem deutliche Kritik an Ernst und seinem Vorgänger Oskar Lafontaine. Die beiden hätten in der Vergangenheit "ungeachtet der hundertfachen Wortmeldungen zum Programm" erklärt, dass ihnen keine "konkreten Reformvorschläge" bekannt seien. …




zeit.de

"Lauter gute Gedanken"

… Eine Partei schafft sich ab. Am Ende der dreitägigen Festspiele zum Jahresanfang – mit Kommunismus-Messe, Wallfahrt zum Luxemburg-Grab und Auftaktprozession am Alexanderplatz – ist klar: Das Großexperiment Die Linke ist gescheitert. Unaufrichtigkeit, Sektierertum, Selbstekel fordern ausgerechnet im Jahr mit den sieben Landtagswahlen ihren Tribut. Erste Namen für Neugründungen sind im Gespräch. Ein »Bündnis Vernunft« soll die ostdeutschen Abgeordneten, die Reformer in der Fraktion sammeln. ...

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