KSK war offenbar stärker an Kundus-Angriff beteiligt
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KSK war offenbar stärker an Kundus-Angriff beteiligt
von redaktion am 25.02.2010 10:01
KSK war offenbar stärker an Kundus-Angriff beteiligt
Frankfurt/Main (fhp/ddp). Das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr war einem Bericht der «Frankfurter Rundschau» zufolge womöglich deutlich stärker an dem Luftangriff im nordafghanischen Kundus beteiligt als bislang bekannt. Ins Blickfeld des Untersuchungsausschusses rücke nun die Rolle des Fliegerleitoffiziers W. (Funkname: «Red Baron 20»), der am 4. September 2009 auf Befehl von Oberst Georg Klein die Weisung zum Beschuss der zwei entführten Tanklaster in jener Nacht veranlasst hatte. Der Untersuchungsausschuss will jetzt klären, welche Verbindung zwischen dem Oberfeldwebel und der KSK besteht.
Oberst Klein hatte nach Informationen des Blattes vor dem Ausschuss gesagt, W. sei Angehöriger seines Wiederaufbauteams gewesen. Der Einsatz sei lediglich im Gefechtsstand der Task Force 47 geführt worden, «weil er dort ein wesentlich besseres System hat, mit dem er arbeiten kann». Bundeswehrexperten bezweifelten derweil die Darstellung und sprachen die Vermutung aus, dass W. der KSK angehöre. Bislang wurde dies von offizieller Seite der Bundeswehr vehement abgestritten.


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