Ja, so war´s

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polis
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Ja, so war´s

von polis am 10.11.2009 10:01


polis-ffd.de


Presseschau vom 10.11.2009



Nach 20 Jahren fiel erneut eine Mauer in Berlin. Diesmal war sie jedoch aus Styropor und der Höhepunkt des Festes der Freiheit. (Bild: zeit-online)


Ja, so war´s

Damals als die Mauer fiel. Berlin feiert mit hochrangigen internationalen Gästen den Mauerfall vor 20 Jahren. 100 000 Zuschauer stehen im Regen und feiern mit.





fr-online.de

In einem Land vor unserer Zeit


…..Als den Deutschen 1989 eine Revolution ohne Blutvergießen gelang, jubelte das ganze Land, die Welt blickte auf Berlin. Also will Berlin nun, 20 Jahre später, den Jubel wiederholen und sich der Welt wieder von der besten Seite zeigen. Freudig. Feierlich. Geschichtsbewusst. Deshalb darf nichts fehlen: Buntes Abschlussfeuerwerk und feierliches Konzert mit Staatsgästen aus 30 Ländern – und einem Daniel Barenboim, der den gewagten Bogen schlägt vom musikalischen Holocaustgedenken bis zum flotten "Berliner Luft"-Marsch mit Placido Domingo…..




faz.de

Im Herzen Europas


…..Welche grundstürzende Wirkung das Geschehen vor zwanzig Jahren hatte, war am Montag im historischen Epizentrum zu sehen, in Berlin: Dort zollten die Staats- und Regierungschefs der 26 anderen EU-Länder den Deutschen ihren Respekt. Wer hätte sich seinerzeit vorstellen können, wie groß diese Union der Europäer werden würde und mit welcher Selbstverständlichkeit Deutschland heute als Anker angesehen wird? Die Anwesenheit des russischen Präsidenten war ebenfalls ein Beleg für die Tragweite jener November-Tage, selbst wenn in Moskau heute ein eher autoritärer Wind weht…..




taz.de

Die Geschichte weitergeben


….."Wir müssen den jungen Leuten zeigen, dass Demokratie erarbeitet werden kann", sagt wenig später Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) ein paar hundert Meter weiter bei der Eröffnung eines neuen Besucherzentrums der Gedenkstätte Berliner Mauer. Aus dessen Fenstern hat man den Todesstreifen im Blick, der einst die Stadtteile Wedding und Mitte trennte. Vor ein paar Tagen wurden erste rostfarbene Eisenstelen entlang der Straße aufgestellt. Sie sollen den Verlauf der Mauer nachvollziehbar machen. Zwischen den auf gerade einmal hundert Metern verbliebenen Resten der Originalmauer wurde Ende voriger Woche ein Wachturm wiedererrichtet…..




zeit.de

Berlin feiert "Fest der Freiheit"

Der erste Mauerstein aus Styropor neigte sich langsam zur Seite, fiel, lehnte sich an den nächsten Stein und setzte die Kettenreaktion in Gang: Block für Block sackte die symbolische Mauer im Herzen Berlins zusammen.
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Der frühere polnische Präsident und Gewerkschaftsführer Lech Walesa und der ehemalige ungarische Premier Miklos Nemeth hatten jeweils einen der 2,5 Meter hohen Mauersteine angestoßen.
Mehr als 100.000 Berliner und Gäste aus der ganzen Welt bejubelten beim "Fest der Freiheit" in Berlin den Fall der 1000 Styroporstücke, die den Verlauf der Mauer auf 1,5 Kilometer nach bildeten.
Walesa und Nemeth hatten 1989 mit dem Kampf für Demokratie in ihren Ländern zum Ende der Diktatur in Osteuropa beigetragen und damit das Wunder jener Novembernacht mit ermöglicht. Sie verglichen den Fall der Dominosteine mit der Entwicklung 1989. Nach und nach hatten sich immer mehr Länder die Freiheit vom Kommunismus erkämpft. Am Ende dieser Kettenreaktion habe das Ende der Berliner Mauer gestanden, sagte Nemeth.
Ein weiterer Staatsmann, der am Montag in Berlin in den meisten Reden vorkam, war Michail Gorbatschow. Der frühere sowjetische Staatschef, der vor 20 Jahren im Kreml regierte und den Wandel auf den Weg brachte, schaute den stürzenden Dominosteinen ebenso zu wie ehemalige DDR-Bürgerrechtler, Politiker der Wendezeit und 30 aktuelle Staats- und Regierungschefs.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.11.2009 10:03.

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