Ifo-Chef Sinn: «Kleines Wunder» auf dem Arbeitsmarkt
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Ifo-Chef Sinn: «Kleines Wunder» auf dem Arbeitsmarkt
von redaktion am 24.12.2009 11:56
Ifo-Chef Sinn: «Kleines Wunder» auf dem Arbeitsmarkt
Berlin/München (dpa) - Der Chef des Münchner Ifo-Instituts, Hans- Werner Sinn, rechnet nicht mit einem drastischen Anstieg der Arbeitslosigkeit im kommenden Jahr. «Auf dem deutschen Arbeitsmarkt passiert ein kleines Wunder. Während in den meisten anderen Ländern Katastrophenstimmung herrscht, trotzt unser Arbeitsmarkt der Krise», sagte Sinn der «Bild»-Zeitung (Donnerstag). Statt der 4,5 bis 5 Millionen Arbeitslosen, die vielfach noch im Frühjahr für 2010 erwartet wurden, prognostiziert der Ökonom nun noch 3,6 Millionen Menschen ohne Job.
«Damit hätten wir in der seit dem Krieg bei weitem schlimmsten Krise der Weltwirtschaft 1,3 Millionen Arbeitslose weniger als noch 2005, dem Höhepunkt der letzten Flaute», sagte Sinn der Zeitung. Das «Wunder» am deutschen Arbeitsmarkt werde vom Staat mit massiven Lohnzuschüssen erkauft. Das Hartz-IV-System gewähre weit über eine Million Lohnzuschüsse, und das Kurzarbeiter-Geld sei ebenfalls ein Lohnzuschuss.


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