Grube macht "Stuttgart 21" zur Grundsatzfrage
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Grube macht "Stuttgart 21" zur Grundsatzfrage
von phantadu am 03.10.2010 16:45
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Rüdiger Grube, hat den Gegnern des Bahnprojekts "Stuttgart 21" das Recht auf Proteste abgesprochen. Grube sagte der "Bild am Sonntag", das Projekt sei demokratisch ausreichend legitimiert. Frei gewählte Volksvertreter hätten Dutzende Male für den Bahnhofumbau gestimmt - im Bund, im Land, in der Stadt und Region. Zur Demokratie gehöre, dass solche Beschlüsse akzeptiert und dann auch umgesetzt werden.
Grube warnte vor einem Scheitern von "Stuttgart 21" und schwerwiegenden Folgen. "Sonst werden bei uns keine Brücke, keine Autobahn und kein Windkraftpark mehr gebaut." Die Bahn sei daher nach wie vor entschlossen, Bahnhof und Neubaustrecke zu bauen.
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